Energiewende Heilbronn Blog


Sekt oder Selters? Analyse der Atom-Beschl√ľsse der Bundesregierung

erstellt am: 31.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Politik

Sekt oder Selters?

Was bedeuten die Atom-Beschl√ľsse der Bundesregierung f√ľr die Anti-AKW-Bewegung?

Von Jochen Stay (mehr …)


Verkehrswende zeigt Alternativen zu Heilbronn 2019

erstellt am: 30.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Klimaschutz, Lokalpolitik, Verkehrswende

Presseerkl√§rung des „B√ľndniss f√ľr eine Verkehrswende in Heilbronn“

Verkehrswende zeigt Alternativen zu HN 2019

√úber zahlreiche Stra√üenprojekte die die Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der BUGA 2019 verwirklichen will, wurde bei einem Treffen der Verkehrswende in der Volkshochschule informiert und Alternativen aufgezeigt. Durch den Gesamt√ľberblick wurde es leichter die einzelnen Projekte einzuordnen. Frau Stephanie Esch von der lokalen Agenda 21 und Stadtrat Hasso Ehinger (DIE LINKE) informierten √ľber die geplanten Stra√üenprojekte einschlie√ülich Saarlandstr. und deren Gesamtkosten von √ľber 100 Millionen ‚ā¨. (mehr …)


Umweltverb√§nde zu den Schwarz-Gelben „Ausstiegspl√§nen“

erstellt am: 30.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, GKN Neckar­westheim, Politik, Speicher

Sammlung von Meinungen zu den Schwarz-Gelben Aussteigsplänen

Der BBMN ist unzufrieden:

Neckarwestheim: Noch √ľber zehn Jahre im Schatten des Risikos

Der Bund der B√ľrgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) ist unzufrieden mit dem Beschluss der Regierungskoalition, im Jahr 2022 das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abzuschalten. Da der 1989 in Betrieb gegangene Reaktor Neckarwestheim II das neueste Atomkraftwerk Deutschlands ist, ist anzunehmen, dass dieses Kraftwerk zu den Anlagen geh√∂ren wird, die bis 2022 am Netz bleiben werden. Noch √ľber zehn Jahre muss die Region zwischen Heilbronn und Stuttgart im Schatten des Riskos leben. Angesichts der Ereignisse von Fukushima ist das f√ľr uns nicht akzeptabel. (mehr …)


Energiepolitisches Fachgespräch

erstellt am: 29.05.2011 • von: Wolf Theilacker • Kategorie(n): Energiewende, Konzession, Lokalpolitik

Unter dem Motto ‚ÄěZukunft durch Wandel‚Äú lud Pfarrer Ulrich Koring am Montag 23. Mai zum ersten Energiepolitischen Fachgespr√§ch in der Nikolaikirche ein. Den Ort des Gespr√§chs begr√ľndete Pfarrer Koring mit dem Hinweis auf den religi√∂sen Grundkonsens, die Erde bewohnbar zu halten, damit auch kommende Generationen ungeschm√§lert leben k√∂nnen. Energie m√ľsse nachhaltig allen Menschen zur Verf√ľgung stehen. Er verwies auf zahlreiche Kommunen, die sich zu weitgehend autarken Energie-Regionen entwickelt haben. (mehr …)


360¬į – Lobbyismus und Meinungsmache in Heilbronn

erstellt am: 27.05.2011 • von: Christoph • Kategorie(n): Energiewende, Konzession, Lokalpolitik, Politik, Presse

Energie zu wessen Nutzen?

Beim Thema Energie im Allgemeinen und bei Strom im Speziellen geht es um sehr viel Geld!
Kein Wunder, dass die vier Oligopolisten (es sind nur vier große Stromkonzerne, die sich Deutschland aufgeteilt haben: EnBW, Eon, RWE, Vattenfall) da alles tun, damit ihnen das Geschäft nicht verhagelt wird.
Klar ist, Profite stehen bei Konzernen an erster Stelle, alles Weitere ist nachrangig; auch Menschenleben sind da keine Ausnahme. Das sollte man stets im Hinterkopf haben. Ebenso auch die √úberlegung wer einem aus welchem Grunde welche Nachricht gibt; welche Interessen stecken dahinter, dass wir eine Nachricht bekommen? (mehr …)


Atomausstieg auch in der Schweiz! „historischer Tag“

erstellt am: 25.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Energiewende, Presse

Mit dem „Menschenstrom gegen Atom“ letztes Jahr hat die schweizer Anti-Atom-Bewegung noch gegen die Neubaupl√§ne von Atomkraftwerken demonstriert. Nur drei Tage nach dem diesj√§hrigen „Menschenstrom“ – mit 20.000 Teilnehmern die gr√∂√üte Anti-Atom Demo seit 25 Jahren in der Schweiz – hat der Bundesrat den Atomausstieg beschlossen!

Das erste Atomkraftwerk w√ľrde demnach etwa 2019 vom Netz gehen, das letzte 2034. 2019 soll Beznau I abgeschaltet werden. Beznau II und M√ľhleberg sollen 2022 folgen, G√∂sgen 2029 und Leibstadt 2034. (mehr …)


Desertec? Afrikanische Staaten warten nicht

erstellt am: 25.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Energiewende, Presse

F√ľr Furore sorgt seit 2009 der Plan einiger deutscher Konzerne, bis 2050 in Nordafrika gro√üe Solarkraftwerke zu bauen und damit 15% des Europ√§ischen Strombedarfs zu produzieren.

Der Haken daran: Wenn die Energiewende schnell ablaufen soll bzw. muss – dann geht das nur dezentral, wenn hunderttausende oder gar millionen Menschen weltweit aktiv werden – und nicht durch Konzerne die erstmal darauf warten m√ľssen, dass ihre alten Kraftwerke abgeschrieben sind. Weil Desertec so umfangreich und kostenintensiv ist, k√∂nnte er nur aufgehen, wenn man den Ausbau der Erneuerbaren Energien bei uns willk√ľrlich stoppen w√ľrde, so Hermann Scheer 2009 in einem Interview mit dem Manager-Magazin, „Diese Konzerne verfolgen das Ziel, die Strukturen der heutigen Energieversorgung in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu verl√§ngern. Desertec bedeutet Strom von einem einzelnen Konsortium, das Produktionsanlagen wie Transportleitungen kontrolliert. Es ist ein Weg, auch Solarstrom unter Monopolbedingungen herzustellen.“

Bis Desertec irgendwann 2050 oder so mal Strom liefern soll warten die afrikanischen Staaten aber nicht. Sie nehmen die Energiewende selbst in die Hand. Heise online schreibt heute: (mehr …)


Stadtwerke Schwäbisch Hall bewerben sich um Heilbronner Strom-Netz (Update)

erstellt am: 24.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Energiewende, Konzession, Lokalpolitik

Herrn van Bergen, Gesch√§ftsf√ľhrer der Stadtwerke Schw√§bisch Hall, hat bei unserem Energiepolitischen Fachgespr√§ch dar√ľber informiert, dass sich das 100% kommunale Unternehmen im Rahmen der Ausschreibung des Konzessionsvertrages um das Heilbronner Strom-Netz beworben hat.

Die Entscheidung √ľber die Vergabe des Konzessionsvertrags ab 2013 trifft der Gemeinderat.

Hintergrundinfos zum Strom-Netz-Konzessionsvertrag

Update 26.05.: Die Heilbronner Stimme hat nach unserer Veranstaltung weiter recherchiert und veröffentlichtg heute die weiteren Bewerber:

F√ľnf Energieversorgungsunternehmen wollen in den am 20. Dezember 2013 in Heilbronn auslaufenden Stromkonzessionsvertrag einsteigen. Ihr Interesse an diesem lukrativen Gesch√§ft haben angemeldet: Zeag Energie AG, Heilbronner Versorgungs GmbH (HVG), Stadtwerke Schw√§bisch Hall, Stadtwerke Heilbronn und ein Stadtwerkeverbund aus dem Bodenseeraum. Bisheriger Konzessionsnehmer ist die Zeag.

weiterlesen auf stimme.de


13 von 17 AKW vom Netz

erstellt am: 20.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, GKN Neckar­westheim

Ab Morgen laufen in Deutschland nur noch vier AKW: Neckarwestheim 2, Isar 2, Gundremmingen C und Brokdorf.

Was das Land derzeit gar nicht gebrauchen kann, ist Panikmache, sagt der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. „Es ist nicht sinnvoll, st√§ndig vor einem Blackout zu warnen“, sagt er. (Quelle: Spiegel Online)

Und das obwohl wir in Deutschland noch ordentliche Reserven vorweisen k√∂nnen: EnBW, Eon, RWE und Vattenfall tasten die sogenannte ‚ÄöKaltreserve‚Äė (also √§ltere derzeit abgeschaltete Gas- und Kohlekraftwerke) noch gar nicht an.

Wenn die 4 gro√üen Konzerne also wissen – oder zumindest davon ausgehen – dass wir nur die 4 oben genannten AKWs brauchen um genug Strom zu haben, dann k√∂nnen wir in k√ľrzester Zeit auch auf diese verzichten. Denn selbst wenn man die Erneuerbaren Energien gar nicht ber√ľcksichtigt, werden in Deutschland dieses und n√§chstes Jahr 6,6 GW neue Kraftwerksleistung ans Netz gehen. (Quelle: Bundesnetzagentur – Bericht (pdf)) Die 4 n√§chste Woche noch laufenden AKWs haben zusammen nur eine Leistung von knapp 5,5 GW! (Quelle: Angaben bei Wikipedia)

Also ist das doch ganz einfach: Atomkraft: Schluss! Demos am Sa, 28. Mai – Treffpunkt um 9:50 Uhr am Hbf Heilbronn


BBMN: Keine Entwarnung nach RSK-Stellungnahme

erstellt am: 18.05.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, GKN Neckar­westheim

In der K√ľrze der Zeit hat die RSK keine umfangreichen eigenen Untersuchungen vornehmen k√∂nnen, sondern hat sich gro√üenteils auf die Angaben der Atomkraftwerksbetreiber verlassen. So hei√üt es z.B. w√∂rtlich in dem Papier: ‚ÄěDie RSK hat noch keine √úberpr√ľfung vorgenommen, inwieweit die bisherigen Auslegungsgrenzen richtig definiert sind.‚Äú (mehr …)


« Ältere Einträge