Energiewende Heilbronn Blog


Gorleben: Fehl- und Totgeburten durch Strahlen angestiegen?

erstellt am: 29.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, AtommĂŒll & Castor, Politik

Die Elbe-Jeetzel-Zeitung berichtet:

Fehl- und Totgeburten durch Strahlen angestiegen? – Gartower CDU und SPD unterstĂŒtzen UWG/GrĂŒne-Antrag

Wenn in der Vergangenheit im Gartower Samtgemeinderat Gorleben-Themen auf der Tagesordung standen und BeschlĂŒsse gefasst werden mussten, zogen die in dem Gremium vertretenen Fraktionen nur Ă€ußerst selten an einem Strang. Zu kontrĂ€r waren die Meinungen und sind es immer noch.

Doch man kommt sich nĂ€her, was in der Ratssitzung am Dienstagabend in Meetschow im Gasthaus Herter der Fall war, als nach nur kurzer Diskussion ein Antrag der Gruppe UWG/GrĂŒne einstimmig verabschiedet wurde. Die dreiköpfige Gruppe um ihre Fraktionsvorsitzende Theda Kruse (UWG) beantragte eine zeitnahe öffentliche Informationsveranstaltung zu Fragen der am Zwischenlager Gorleben gemessenen Strahlenwerte und -belastungen. Erschreckend sei-en die Entwicklungen bezĂŒglich des geĂ€nderten GeschlechterverhĂ€ltnisses zwischen Jungen und MĂ€dchen im Großraum Gorleben seit 1995, machte die UWG-Frau deutlich. Auch sei in diesem Zeitraum in der Region die Zahl der Fehl- und Tot- geburten drastisch angestiegen. (mehr …)


BUND-Vorsitzender Hubert Weiger ruft bei grĂ¶ĂŸter Anti-Akw-Demo in Japan zum globalen Atomausstieg auf

erstellt am: 21.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Fukushima

Tokio/Berlin: Sechs Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat der Vorsitzende des Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, vor rund 100.000 Menschen auf der bisher grĂ¶ĂŸten Anti-Akw-Demonstration in Japan den weltweiten Atomausstieg gefordert. „Wir mĂŒssen und wir können vollstĂ€ndig aus dieser Risiko-Technologie aussteigen, bevor wir durch weitere Katastrophen dazu gezwungen werden. Der sofortige Ausstieg ist möglich, in Deutschland, in Japan und ĂŒberall auf der Welt“, sagte Weiger in seiner Tokioer Rede. Zu der Demonstration aufgerufen hatte unter anderem die japanische Partnerorganisation des BUND, Friends of the Earth (FoE) Japan. Neben der schnellen Energiewende mahnt FoE Japan eine umfassende Hilfe fĂŒr die betroffene Bevölkerung in der PrĂ€fektur Fukushima an. Die japanischen UmweltschĂŒtzer fordern vor allem eine ausreichende finanzielle EntschĂ€digung fĂŒr jene Menschen, die aus Sorge um ihre Gesundheit die Region verlassen wollten. (mehr …)


Fessenheim – EnBW-E.ON-EDF Stromwaschmaschine

erstellt am: 20.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Fukushima

Gestern haben im Rahmen weltweiter Aktionstage in Tokio 60.000 Menschen gegen Atomkraft demonstriert – die bislang grĂ¶ĂŸte Anti-Atom-Demo in Japan! Auch in Fessenheim direkt an der Deutsch-Französischen Grenze nahe Freiburg fand am Wochenende eine Demo statt.

Hier ein Ausschnitt einer Rede von Claude Ledergerber (CSFR, TRAS) Axel Mayer (BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer) ĂŒber die EnBW-E.ON-EDF Stromwaschmaschine:

Von regionalen und globalen Demonstrationen und einer EnBW-E.ON-EDF Stromwaschmaschine

Von einer 60 jĂ€hrigen Betriebszeit fĂŒr Fessenheim spricht der Chef des AKW Fessenheim
Eine solche Aussage ist ein Verbrechen an der Gegenwart und ein Verbrechen an der Zukunft

60 Jahre Fessenheim:
Das wÀren 60 Jahre Risiko
Das wĂ€ren 60 Jahre satte Gewinne fĂŒr die EDF
60 Jahre Laufzeit: Das ist ist die global entfesselte Habgier

Das wĂ€ren aber auch 60 Jahre satte Gewinne fĂŒr die deutsche EnBW
Es stimmt: Die deutsche EnBW bezieht keinen Strom aus Fessenheim
und das klingt doch erst mal gut
Es ist komplizierter: (mehr …)


Deutschland ist weiterhin Stromexporteur

erstellt am: 20.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Energiewende

Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) schon am 12.09. gemeldet hat, exportiert Deutschland immer noch mehr Strom als wir importieren – jetzt gibt es auch Zahlen des Statistischen Bundesamtes:

Deutschland verkauft noch immer mehr Strom als es einkauft

WIESBADEN – Die Tendenz ist fallend, aber auch im ersten Halbjahr 2011 hat Deutschland per Saldo mehr Strom exportiert als importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 23,9 Terrawatt-Stunden (TWh) ĂŒber die europĂ€ischen Stromnetze nach Deutschland eingefĂŒhrt. Im gleichen Zeitraum fĂŒhrte Deutschland 27,9 TWh aus. (mehr …)


Philippsburg 1: Armatur im unabhÀngigen Sabotage- und Störfallschutz-System öffnet nicht

erstellt am: 20.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): KKP Philippsburg, meldepflichtige Ereignisse KKP 1

Das Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WĂŒrttemberg meldet:

Meldepflichtiges Ereignis beim Kernkraftwerk Philippsburg 1
Funktionsstörung einer Armatur bei einer Wiederkehrenden PrĂŒfung im Kernkraftwerk Philippsburg (Block 1) (mehr …)


Deutschland exportiert auch in 2011 noch mehr Strom als wir importieren!

erstellt am: 19.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Energiewende

Der SonnenflĂŒsterer hat die Statistik des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mal nicht nur auf Frankreich und Tschechien gekĂŒrzt sondern auch den Saldo angeschaut. Ergebnis: Wir sind immer noch Stromexporteur!

Strom Im- und Export 2011

Wenn man sich also die komplette Bilanz des ersten halben Jahres 2011 anschaut stellt man fest:

Deutschland hat zwar 24.825 Mio. kWh Stunden Strom importiert aber an andere LĂ€nder wurden 28.995 kWh Strom geliefert. Unter dem Strich also mehr als 4.000 Millionen Kilowatt Stunden Strom wurden aus Deutschland exportiert. Immer dran denken ohne die acht abgeschalteten Atomkraftwerke wurde dieser Stromexport geschafft!

Dem armen Focus passt dies natĂŒrlich nicht. Anzeigen werden nun mal von den vier großen Konzernen geschaltet. Die Anzeigen die von den Besitzern der 25.000 WindrĂ€der oder der 1.000.000 Photovoltaikanlagen geschaltet werden halten sich in Grenzen!

Es bleibt also dabei Deutschland exportiert Strom! Die GrĂ¶ĂŸenordnung entspricht in etwa einem weiteren Atomkraftwerk! Wir hĂ€tten also locker neun Atomkraftwerke abschalten können und damit Focus endlich sich freuen kann hĂ€tten wir noch mehr abschalten können und den Strom tatsĂ€chlich aus Frankreich und Tschechien beziehen können. Warum ist es eigentlich so verwerflich Strom zu importieren? Die Schweizer kaufen doch auch Strom bei uns dem Ressourcenarmen Deutschland. Wollen die vielleicht die Emmissionen nicht haben?

Na ja fĂŒr heute reichts mal wieder. Immer schön aufpassen wenn mal wieder eine Statistik von “Experten” interpretiert wird


Übrigens wird die Menge des EE Stroms tĂ€glich grĂ¶ĂŸer. In Deutschland werden tĂ€glich ca. 500 Photovoltaikanlagen und drei WindrĂ€der an das Stromnetz angeschlossen. :-)

Quelle: Der SonnenflĂŒsterer


Neckarwestheim II: Nicht spezifikationsgemĂ€ĂŸe Sicherungen in elektronischen Baugruppen

erstellt am: 16.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): GKN Neckar­westheim, meldepflichtige Ereignisse GKN 2

Das Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WĂŒrttemberg meldet:

Meldepflichtiges Ereignis im Kernkraftwerk Neckarwestheim II: Nicht spezifikationsgemĂ€ĂŸe Sicherungen in elektronischen Baugruppen im Kernkraftwerk Neckarwestheim (Block II) (mehr …)


Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) prĂŒft baden-wĂŒrttembergische Atomaufsicht

erstellt am: 14.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom

Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) hat im Rahmen einer so genannten IRRS (Integrated Regulatory Review Service) Follow-up Mission geprĂŒft ob die Empfehlungen und Hinweise aus der IRRS ÜberprĂŒfung im Jahr 2008 umgesetzt wurden.

In der Satzung der IAEO heißt es im Artikel II „Ziele“:

The Agency shall seek to accelerate and enlarge the contribution of atomic energy to peace, health and prosperity throughout the world.

Die IAEO soll den Beitrag der Kernenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand weltweit beschleunigen und vergrĂ¶ĂŸern (Übersetzung: Wikipedia)

Die IAEO ist also laut eigener Satzung nicht zu einer unvoreingenommenen Haltung und kritischen Sicht bei solchen PrĂŒfungen verpflichtet – sondern ist im Gegenteil die grĂ¶ĂŸte Atom-Lobby-Organisation.

Seit Jahren kritisiert die IPPNW eine Vereinbarung zwischen der WHO und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) aus dem Jahr 1959. Da das Hauptziel der IAEO ist, die Atomenergie zu fördern, hindert diese Absprache die WHO daran, die Bevölkerung ausreichend vor den gesundheitlichen Risiken der Atomenergie zu schĂŒtzen. (Pressemitteilung der IPPNW nach Fukushima)

Das Ministerium fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WĂŒrttemberg meldet: (mehr …)


Mediationsverfahren zu den AusbauplĂ€nen des Instituts fĂŒr Transurane (ITU)/Karlsruhe: 180kg Plutonium, 1 Tonne Uran, … – BUND ruft BĂŒrger zur Teilnahme auf

erstellt am: 11.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Karlsruhe

Der BUND Mittlerer Oberrhein ruft auf:

Der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland Regionalverband Mittlerer Oberrhein ruft die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in der Region zur Teilnahme am Mediationsverfahren zu den AusbauplĂ€nen des Instituts fĂŒr Transurane (ITU) auf. Die erste Sitzung findet am Montag, den 12. September 2011, ab 17 Uhr in der Rheinhalle in Leopoldshafen statt. Betroffen ist laut Notfallschutzplan des ITU in der so genannten „Mittelzone“ die Wohn- und Arbeitsbevölkerung im Bereich zwischen Karlsruhe und Dettenheim sowie Leimersheim und Bruchsal. (mehr …)


Transmutation: Wiedereinstieg in Atomkraft in 10-20 Jahren (Energiekonzept der Bundesregierung)

erstellt am: 11.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Karlsruhe, Presse

Transmutation

03.09.11

von Annette Teusch

Frau Schavan will ausgerechnet mit der Transmutationstechnik den Atomausstieg möglich machen! *

Damit hĂ€lt sie der Atomindustrie eine komfortable HintertĂŒr offen, in 10 – 20 Jahren einen umfangreichen Wiedereinstieg in die Atomkraft zu versuchen!

Die Atomlobby stellt die Transmutation gerne als geniale Idee zur Beseitigung von AtommĂŒll dar. Doch der angebliche Geniestreich entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Etikettenschwindel: Eine Transmutationsanlage wie sie derzeit favorisiert wird und mit dem geplanten Experimentalreaktor MYRRHA in Entwicklung ist, ist ein Brutreaktor vom neuen Typ „Accelerator Driven System“ (ADS, s. [2],[5]). (mehr …)


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