Fessenheim – EnBW-E.ON-EDF Stromwaschmaschine

erstellt am: 20.09.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Anti-Atom, Fukushima

Gestern haben im Rahmen weltweiter Aktionstage in Tokio 60.000 Menschen gegen Atomkraft demonstriert – die bislang größte Anti-Atom-Demo in Japan! Auch in Fessenheim direkt an der Deutsch-Französischen Grenze nahe Freiburg fand am Wochenende eine Demo statt.

Hier ein Ausschnitt einer Rede von Claude Ledergerber (CSFR, TRAS) Axel Mayer (BUND-Geschäftsführer) über die EnBW-E.ON-EDF Stromwaschmaschine:

Von regionalen und globalen Demonstrationen und einer EnBW-E.ON-EDF Stromwaschmaschine

Von einer 60 jährigen Betriebszeit für Fessenheim spricht der Chef des AKW Fessenheim
Eine solche Aussage ist ein Verbrechen an der Gegenwart und ein Verbrechen an der Zukunft

60 Jahre Fessenheim:
Das wären 60 Jahre Risiko
Das wären 60 Jahre satte Gewinne für die EDF
60 Jahre Laufzeit: Das ist ist die global entfesselte Habgier

Das wären aber auch 60 Jahre satte Gewinne für die deutsche EnBW
Es stimmt: Die deutsche EnBW bezieht keinen Strom aus Fessenheim
und das klingt doch erst mal gut
Es ist komplizierter:
Der Vorgänger der EnBW, das Badenwerk war mit 17,5% am Bau von Fessenheim beteiligt
Der Vorgänger der EnBW bezog immer 17,5% des Gefahrstroms
Die ENBW weiß: Fessenheimer Gefahrstrom hat ein schlechtes Image
Die Werbestrategen der EnBW hatten eine gute Idee
Die Idee heißt „Stromwäsche“
Der Fessenheim EnBW-Strom geht jetzt an E.ON
Der Fessenheim-E.ON Profit geht an unsere EnBW
Das ist eine propagandistisch gut gemachte Stromwäsche
Der Atomdealer gibt den Stoff an einen anderen Dealer weiter und bekommt einen Teil des Gewinns…
An den aktuellen Bauarbeiten für die Gefahrzeitverlängerung ist die ENBW aber direkt mit 17.5% der Kosten beteiligt
Ob das die EnBW Kunden wissen?
Hier ist GRÜN-Rot gefordert:
17,5% ENBW Investitionen in die Laufzeitverlängerung von Fessenheim sind ein nicht hinnehmbarer Skandal
Die neue Landesregierung muß endlich dafür sorgen, dass sich der deutsche Atomkonzern von dieser gefährlichen Beteiligung löst.“

In Fessenheim steht der Herbst der Entscheidung an
Trinational müssen wir den Druck verstärken
Wir werden feiern oder demonstrieren
Doch demonstrieren alleine reicht nicht

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