Energiewende Heilbronn Blog

Die Kategorie "Allgemein" enthält 9 Artikel.

Der Kahlschlag fĂĽr die BuGa beginnt

erstellt am: 11.02.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Klimaschutz, Lokalpolitik

Baumfällungen für Straßenbau im Namen der BuGa Heilbronn11.2.2014: Presseerklärung des Heilbronner Stadtrates Hasso Ehinger zu den kurzfristig angekündigten Baumfällungen für die Bleichinselbrücke ab Donnerstag 13.2.2014

“In der heutigen Ausgabe der Heilbronner Stimme wird darĂĽber berichtet, dass ab Donnerstag, den 13.2. Baumfällungen im Bereich des westlichen Neckarufers und im Bereich der BleichinselbrĂĽcke geplant sind.

Ich habe daraufhin umgehend das Regierungspräsidium Stuttgart informiert, zumal 2 Schreiben von mir, ein Eilantrag vom 4.1.2014 und mein E-Mail vom 3.2.2014 mit dem Hinweis, dass für die Bleichinselbrücke noch keine wasserrechtliche Genehmigung vorliegt, bis heute nicht beantwortet sind. Solange die wasserrechtliche Genehmigung nicht vorliegt, und damit gar nicht sicher ist, ob z.B. die geplante Lage der Brücke überhaupt genehmigt wird, darf es keine Baumfällungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Bleichinselbrücke geben.

Im übrigen halte ich es für eine Provokation, dass einerseits von der BUGA GmbH und dem Grünflächenamt seit Wochen für morgen ein Gespräch über Planänderungen für den Uferbereich mit Umweltverbänden ausgemacht ist und man jetzt über die Presse erfährt, dass die Planungen fertig sind. Der Hinweis vom BUGA-Geschäftsführer, Herrn Hanspeter Faas „Es wird kein Kahlschlag“ ist wenig tröstlich.

Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Stadtrat Hasso Ehinger”

www.Hasso-Ehinger.de


Atomkraftgegner fordern RĂĽckbaustopp

erstellt am: 31.01.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

Logo AG AtomErbe NeckarwestheimArbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim
www.AtomErbe-Neckarwestheim.de

 

Presseinformation 29.01.2014

Atomkraftwerk Neckarwestheim:
Atomkraftgegner fordern RĂĽckbaustopp

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu unserer Pressekonferenz am 29.01.2014 vor der Veranstaltung mit dem Strahlenexperten Wolfgang Neumann erhalten Sie von der AG AtomErbe Neckarwestheim folgende Stellungnahme.

 

Wir lehnen die derzeitige Praxis des RĂĽckbaus / Abriss von Atomkraftwerken ab und fordern einen Abrissstopp fĂĽr das GKN 1 in Neckarwestheim!

Beim Abriss des GKN 1 entstehen ca. 400.000 Tonnen an Bauschutt, Materialen und genereller Abrissmüll, der mehr oder weniger Strahlung enthält und kontaminiert sein kann. Gemäß der derzeitigen Abrisspraxis kann der Betreiber EnBW bereits in der sogenannten Nachbetriebsphase, also noch ohne eine Genehmigung seitens der Aufsichtsbehörden, mit dem Freiputzen und Freimessen von radioaktiv verstrahlten Anlagenteilen beginnen.

Die Nachbetriebsphase ist eine radioaktive Grauzone. Die AG AtomErbe Neckarwestheim lehnt dieses Vorgehen ab, da beim Freiputzen Radioaktivität in den Neckar und die Umgebung abgegeben wird. In der gesamten bisherigen Abrisspraxis kommt durch das Freimessen die Radioaktivität im Alltagsleben der Menschen an, wird entweder auf Deponien gelagert oder im „Wertstoffkreislauf“ weiter verwendet, beispielsweise im Straßenbau oder als Metallschrott. Eine konkrete Auskunft über den Verbleib und die noch vorhandene radioaktive Belastung gibt es nach dem Freimessen nicht mehr. Es herrscht das Prinzip Vertuschung, wobei die Menschen nicht erfahren, in welchem Umfang radioaktives Material durch den „Wertstoffkreislauf“ im täglichen Leben als Gefahr ankommt.

Die gesundheitliche Gefährdung durch Strahlung im Block 1 richtet sich allein nach der Halbwertszeit der Radionuklide. Gemäß dieser physikalischen Halbwertszeit bleibt die Strahlung auch beim Freiputzen und Freimessen unvermindert erhalten, unabhängig davon, wie breit das radioaktive Material gestreut oder beispielsweise in den Neckar geleitet wird.

Wir fordern:

  • Atomausstieg sofort – GKN 2 abschalten, kein weiterer AtommĂĽll
  • Abrissstopp: Erstellung eines radioaktiven Gesamtkatasters einschlieĂźlich der zu erwartenden Abfallmengen des GKN 1
  • dann Klärung des langfristigen weiteren Umgangs mit dem radioaktiv belasteten MĂĽll und der Abrissplanung von GKN 1

Die Mitglieder der AG AtomErbe Neckarwestheim:
Aktion Strom ohne Atom Stuttgart, AktionsbĂĽndnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim, AktionsbĂĽndnis Energiewende Heilbronn, BUND-Regionalverband Heilbronn-Franken, BĂĽrgerinitiative AntiAtom Ludwigsburg
www.AtomErbe-Neckarwestheim.de


Philippsburg 2: Nicht ordnungsgemäße Montage der Kraftstoffzuleitungen an einer Zylinderbank eines Notstromdiesels

erstellt am: 14.05.2013 • von: Daniel • Kategorie(n): Allgemein

Im Rahmen einer Wiederkehrenden Prüfung wurde ein Notstromdiesel gestartet. Dabei wurde festgestellt, dass die Abgastemperatur eines Zylinders geringer war als die der übrigen 19 Zylinder. Bei der anschließenden technischen Klärung wurde ein Riss am Düsenhalter der Einspritzdüse des entsprechenden Zylinders festgestellt (siehe meldepflichtiges Ereignis „Riss am Düsenhalter einer Einspritzdüse an einem Zylinder eines Notstromdiesels im Kernkraftwerk Philippsburg (Block 2)“). Bei der Überprüfung der übrigen Einspritzdüsen wurde festgestellt, dass die Kraftstoffzuleitungen zu den Einspritzdüsen an einer Zylinderbank nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen waren. (weiterlesen …)


Desaster – Ein Leitartikel in der Heilbronner Stimme zur Anti-Energiewende der Bundesregierung

erstellt am: 04.02.2013 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Energiewende, Klimaschutz, Photovoltaik, Politik, Presse, Windenergie

Illustration - Post an die Heilbronner StimmeHerr Intemann von der Heilbronner Stimme kommentiert am 4.2.13 das Polittheater um Strompreis, Energiewende und Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und um Umweltminster Altmaiers Vorschläge fĂĽr eine angebliche “Strompreisbremse” mit der Ăśberschrift “Desaster” und fordert ein “Machtwort” der Kanzlerin.

Sein Kommentar steht exemplarisch dafĂĽr, wie manche Medien unkritisch die Lobby-gesteuerte Energiepolitik des Bundes fĂĽr bare MĂĽnze nehmen und deren falsche Botschaften weiter tragen. Immerhin bittet er am Ende des Kommentars um die Meinung der Leser/innen.

Deshalb schrieb ich ihm die folgende E-Mail:

“Sehr geehrter Herr Intemann,

ich sage es direkt: Ihr Kommentar heute auf Seite 1 erschreckt mich, ebenso der dpa-Artikel unten auf der selben Seite zu den Plänen von Herrn Altmaier.

Warum?
Sie habe offensichtlich wichtige Teile der jahrelangen Diskussion zum EEG überhaupt nicht registriert. (weiterlesen …)


Der nukleare GAU ist wahrscheinlicher als gedacht

erstellt am: 01.06.2012 • von: Daniel • Kategorie(n): Allgemein

Westeuropa trägt das weltweit höchste Risiko einer radioaktiven Verseuchung durch schwere Reaktorunfälle

Katastrophale nukleare Unfälle wie die Kernschmelzen in Tschernobyl und Fukushima sind häufiger zu erwarten als bislang angenommen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben anhand der bisherigen Laufzeiten aller zivilen Kernreaktoren weltweit und der aufgetretenen Kernschmelzen errechnet, dass solche Ereignisse im momentanen Kraftwerksbestand etwa einmal in 10 bis 20 Jahren auftreten können und damit 200 mal häufiger sind als in der Vergangenheit geschätzt. Zudem ermittelten die Forscher, dass die Hälfte des radioaktiven Cäsium-137 bei einem solchen größten anzunehmenden Unfall mehr als 1.000 Kilometer weit transportiert würde. Die Ergebnissen zeigen, dass Westeuropa – inklusive Deutschland – wahrscheinlich einmal in etwa 50 Jahren mit mehr als 40 Kilobecquerel radioaktivem Cäsium-137 pro Quadratmeter belastet wird. Ab dieser Menge gilt ein Gebiet laut der Internationalen Atomenergie Behörde IAEA als radioaktiv kontaminiert. Die Forscher fordern aufgrund ihrer Erkenntnisse eine tiefgehende Analyse und Neubetrachtung der Risiken, die von Kernkraftwerken ausgehen.

weiterlesen auf mpic.de


Paukenschlag: Echte Transparenz in Heilbronner Kommunalpolitik

erstellt am: 28.03.2012 • von: Christoph • Kategorie(n): Allgemein

Piraten stellen neue Internetplattform und sorgen fĂĽr echten Durchblick im Protokollwust des Heilbronner Gemeinderats

Die Heilbronner Piratenpartei haben eine neue, leicht bedienbare und nahezu selbst erklärende Plattform ermöglicht, die für deutlich mehr Transparenz in der Heilbronner Kommunalpolitik sorgt.  Wir haben die Plattform getestet und begrüßen diesen (übrigens barrierefreien) Ansatz ausdrücklich!

Zur neuen Plattform gaben die Piraten folgende Erklärung aus:

PĂĽnktlich zum internationalen Document Freedom Day [1] hat die Heilbronner Piratenpartei mit der Seite HNWatch.de [2] den Grundstein fĂĽr eine transparente Politk in Heilbronn gelegt.

In dem neuen Internet-Portal kann jeder Bürger die Ergebnisse der Gemeinderatssitzungen nach Datum, Themen oder Stadtteilen sortiert anzeigen lassen. So können zum Beispiel auch langzeitliche Entwicklungen besser nachvollzogen werden.

“Wenn man im Moment herausfinden möchte, was wann und wo im Gemeinderat entschieden wurde, hat man kaum Chancen, fĂĽndig zu werden”, so Sebastian Sproesser, Vorsitzender im Heilbronner Kreisverband. “Anstatt mĂĽhsam jedes Protokoll durchsehen zu mĂĽssen, hat nun jeder BĂĽrger den Durchblick ĂĽber die BeschlĂĽsse des Gemeinderates.” (weiterlesen …)


Bensheimer Erklärung zum Rückbau des AKW Biblis

erstellt am: 03.03.2012 • von: Franz • Kategorie(n): AKW Biblis, AKW-Stillegung und Abriss, Allgemein, Anti-Atom

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn unterstützt die Bensheimer Erklärung zum raschen und für die Öffentlichkeit transparenten Rückbau der beiden AKW-Blöcke in Biblis. Die Bensheimer Erklärung wurde am 15.2.2012 beschlossen:

BENSHEIMER ERKLĂ„RUNG

“Die Vertreter/innen regionaler Verbände und Organisationen – wollen den schnellen RĂĽckbau des AKW Biblis … bis zur „GrĂĽnen Wiese“ und bilden zu diesem Zweck einen Beirat.
Dieser muss eine öffentliche, unabhängige Institution sein.

Wir wollen, dass RWE dazu:
a) den Antrag auf „Stilllegungsgenehmigung“ sofort stellt und,
b) so schnell wie möglich die Pläne für zu treffenden Maßnahmen, die
Ablaufschritte und Stufen, den dafĂĽr erforderlichen Personaleinsatz und den
zeitlichen Rahmen hierfür festlegt und veröffentlicht.
c) die Arbeiten am nichtnuklearen Bereich des Kraftwerks möglichst bald
aufnimmt und das AKW fĂĽr einen wirtschaftlichen Leistungsbetrieb
unnutzbar macht.
d) die Verweilzeiten der Brennstäbe in den Abklingbecken solange
gewährleistet, bis eine sichere Verbringung in Transportbehälter möglich ist,
dĂĽrfen aber nicht darĂĽber hinaus ausgedehnt werden.
e) den Abbau unter den höchstmöglichen Sicherheitsmaßstäben durchführt.
Dabei steht für uns die Sicherheit der Bevölkerung in der Region und der
beteiligten Arbeitskräfte im Mittelpunkt.
f) die Lagerung der beim Rückbau anfallenden radioaktiven Abfälle auf
dem Werksgelände solange ermöglicht, bis eine Endlagerung
einvernehmlich und in einer vor Ort akzeptierten Weise möglich ist.

Wir wollen alle dafür notwendigen Schritte öffentlich und kritisch begleiten, um
diesen Prozess so schnell wie möglich und ohne Verzögerungen voran zu
bringen und abzuschlieĂźen.

Die Zeit der Atomwirtschaft ist vorbei. Die wirtschaftlichen und politischen
Verantwortlichen mĂĽssen sich der Verantwortung fĂĽr die sichere Beseitigung
ihrer fĂĽr Jahrmillionen strahlenden Hinterlassenschaften stellen.
Wir werden dafĂĽr sorgen, dass es voran geht!”

Links:
AK.W.ende
atomkraftENDE.darmstadt


Konzession: Fehlerhaft beraten?

erstellt am: 22.02.2012 • von: Christoph • Kategorie(n): Allgemein

Am 15.02.2010 erschien in der Heilbronner Stimme eine Sonderseite über den Arbeitsbereich von erster Bürgermeisterin M. Heidler. Über die Zeitung erfuhren die Leser der Druckausgabe rudimentär den aktuellen Stand des Vergabeprozesses für Strom und Gas. (Artikel „Vier Versorger wollen das Stromnetz“).
In der Online-Ausgabe sucht man allerdings vergeblich nach einem entsprechenden Artikel.

Bedauerlich, dass die Informationen über dieses für die Bürger äußerst wichtigen Thema auf diese Art nur an einen Teil der Heilbronner Bürger (die Leser der Heilbronner Stimme) gerichtet werden.
Offensichtlich fĂĽhlen sich die Verantwortlichen in der Verwaltung weiter nicht verpflichtet, die BĂĽrger nachhaltig auf anderem Wege (Beispielsweise ĂĽber die Internetseiten der Stadt) informiert zu halten oder gar in den Entscheidungsprozess einzubinden.

Aber es ist nicht nur der Mangel an Transparenz und Beteiligung – es werden auch, unvollständige, fehlerhafte Informationen gestreut.
Erste Bürgermeisterin M. Heidler äußert sich auf den Rückkauf des Stromnetzes angesprochen:
„Was soll die Stadt denn noch alles leisten? Wir wollen die Bundesgartenschau, den Neckarbogen – und dann sollen wir auch noch das Stromnetz erwerben. Wo sollen die Millionen herkommen?“ (weiterlesen …)


Energiewende Heilbronn Blog

erstellt am: 28.03.2011 • von: Daniel • Kategorie(n): Allgemein

Seit zwei Jahren gibt es unter www.energiewende-hn.de die Webseite des Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn. Dort findet man immer die aktuelle Termine und viele Artikel berichten von unseren Aktivitäten. Im etwa wöchentlich erscheindenden Newsletter berichten wir über die nächsten Aktionen und fassen aktuelle Nachrichten zu unseren Themen zusammen.

Viele ehrenamtliche Aktive diskutieren in unseren internen eMail-Verteilern aber auch vielfältige Themen die es nicht in den Newsletter schaffen und auf der Webseite untergehen wĂĽrden. Deshalb haben wir jetzt diesen Blog eingerichtet. Hier werden verschiedene Autoren ihre Texte veröffentlichen – chronologisch geordnet und nach Kategorien sortiert.