Energiewende Heilbronn Blog

Die Kategorie "Allgemein" enthält 17 Artikel.

Wir unterst├╝tzen die beiden Anti-Atom-AktivistInnen gegen CASTOR-Transporte nach Lubmin ÔÇô ihr Protest ist auch unser Protest!

erstellt am: 28.03.2015 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Atomm├╝ll & Castor, Lubmin / Greifswald

Blockmin - Castoren nach Lubmin stoppenDas Aktionsb├╝ndnis Energiewende Heilbronn unterst├╝tzt die beiden Anti-Atom-AktivistInnen gegen CASTOR-Transporte nach Lubmin ÔÇô ihr Protest ist auch unser Protest!

Am 31. M├Ąrz 2015 werden zwei AtomkraftgegnerInnen, die 2010 gegen den Atomm├╝lltransport nach Lubmin protestiert haben, in Stralsund vor Gericht stehen.

Wir erkl├Ąren uns solidarisch mit den Forderungen der AktivistInnen nach einem Stopp der Atomtransporte und einem sofortigen Atomausstieg.

Wir fordern, dass der wichtigen Auseinandersetzung um unsere Energieversorgung breiter Raum gegeben wird, anstatt sie mit der Strafrechtskeule zu bedrohen. S├Ąmtliche Repressionen gegen die beiden AtomkraftgegnerInnen sind zu unterlassen.

Die beiden Umweltsch├╝tzerInnen verdienen f├╝r ihre gewaltfreie Aktion und ihre gro├če Zivilcourage, mit der sie f├╝r eine Abkehr von der Atomtechnik streiten, unseren Respekt und unsere Unterst├╝tzung!

Mehr Infos: http://blockmin.blogsport.eu


Der AKW-Abriss betrifft uns alle – jetzt B├╝rger-Anliegen einwenden zu GKN I

erstellt am: 19.01.2015 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

Freigabe zum Metallrecycling - Kochtopf - ich war ein Rohr im AKW

├ťber das Abschalten der AKWs hinaus denken – Unterlagen-Auslegung f├╝r GKN I hat begonnen – Frist bis 18.3.2015

┬áDas Aktionsb├╝ndnis Energiewende Heilbronn informiert: Zwei Atomkraftwerksbl├Âcke in unserer Nachbarschaft sind abgeschaltet und das ist gut so: Obrigheim und Neckarwestheim I (ÔÇ×GKN IÔÇť). Das AKW ÔÇ×GKN IIÔÇť l├Ąuft allerdings noch. Leider schaffen auch die Stilllegung, der Abriss und der Abrissm├╝ll eines AKWs neue Probleme. Wie baut man ein AKW so auseinander, dass dabei m├Âglichst wenig Radioaktivit├Ąt in Luft und Abwasser ger├Ąt, und auch die Handwerker m├Âglichst wenig verstrahlt werden?

Was f├Ąngt man mit Anlagen, Restmetall, Beton und anderen Materialien an, von denen eigentlich fast alles Radioaktivit├Ąt abbekommen haben k├Ânnte? Immerhin geht es dabei alleine bei GKN I um mehrere hunderttausend Tonnen. Nur der am st├Ąrksten strahlende M├╝ll soll in spezielle Atomm├╝lllager kommen (die bekanntlich noch nicht existieren), was ist mit dem gro├čen Rest? Wenige Prozent davon sollen auf Deponien ├╝ber oder unter Tage kommen (so wie im Heilbronner und Kochendorfer Salzbergwerk schon viel Material aus anderen Atom-Anlagen gelagert wird), aber fast alles (├╝ber 95%) soll zur freien Verwendung abgegeben werden und kann dann z. B. in fast beliebigen Gegenst├Ąnden aus recyceltem Metall landen, in Baumaterialien oder in der M├╝llverbrennung und deren Rauch oder Schlacke.

Niemand verfolgt die Wege dieses Materials nach. Es darf noch in einem gewissen Ma├č radioaktiv strahlen, weil man f├╝r diese so genannte ÔÇ×FreigabeÔÇť entschieden hat, dass jeder Mensch dadurch jedes Jahr eine zus├Ątzliche Strahlenbelastung von 10 ┬ÁSv oder mehr erhalten darf. Diese Festlegung aus der ÔÇ×Strahlenschutz-VerordnungÔÇť ist wenig bekannt und basiert auf einer leider geheimen Berechnung. Sie bedeutet f├╝r die Bev├Âlkerung insgesamt eine nennenswerte Zunahme an Erkrankungen.

Das Aktionsb├╝ndnis Energiewende schlie├čt sich der Kritik namhafter Fachleute an und fordert, diese Strahlenfreigabe zu verbieten und den gesamten Abrissm├╝ll zu deponieren, und zwar am AKW-Standort. (mehr …)


Die AG AtomErbe Neckarwestheim

AG AtomErbe Neckarwestheim Logo

 

Durch den Weiterbetrieb des Blocks II und
des Castorlagers im AKW Neckarwestheim,
und durch den Abriss des Blocks I in Neckarwestheim
und des AKWs in Obrigheim, ist unsere Region
gleich vielfach vom atomaren Erbe betroffen.

 

Deshalb haben sich mehrere B├╝rgerinitiativen zur
Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim
zusammengeschlossen, um maximale Transparenz
und klare weitere Ma├čnahmen zum Schutz
von Mensch und Umwelt einzufordern.

www.AtomErbe-Neckarwestheim.de

 

Die AG AtomErbe Neckarwestheim:

Download:
Kurzpr├Ąsentation der AG AtomErbe Neckarwestheim und des Logos (PDF, 2,6 MB)

 

Hier weiterlesen:

Unsere Kritik und unsere Forderungen

AtomErbe – auf diese Erbschaft w├╝rden wir gerne verzichten

 


Fr. 16.1.15, 19:30 Uhr: Weitere Veranstaltung zum Atomraketen-Ungl├╝ck 1985

erstellt am: 09.01.2015 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

2015-01-16-FlyerDIE LINKE Heilbronn-Unterland und die Organisierte Linke Heilbronn (OL) laden ein:

Atomraketen und Proteste in Heilbronn ÔÇô 30 Jahre Pershing 2-Ungl├╝ck
Am 11.1.2015 j├Ąhrt sich bereits zum 30ten Mal das Raketenungl├╝ck auf der Heilbronner Waldheide. Damals starben 3 US-Soldaten an einer entz├╝ndeten Atomrakete. Heute erinnert nur noch ein kleiner Gedenkstein am Ungl├╝cksort an die Toten. Was steckt aber hinter diesem Jahrestag? Wieso gab es Atomraketen in Heilbronn?
In den Zeiten der Blockkonfrontation zwischen ÔÇ×Warschauer PaktÔÇť und NATO sorgte ein R├╝stungswettlauf f├╝r weltweite Angst vor einem Atomkrieg. Der deutsche sozialdemokratische Bundeskanzler Helmut Schmidt forderte in dieser Situation ein st├Ąrkeres Engagement der USA in Europa. Seine Forderung erf├╝llte sich im sogenannten NATO-Doppelbeschluss von 1979, in dessen Folge Atomraketen in Westdeutschland stationiert wurden. Diese sogenannten Pershing 2-Raketen konnten von Westeuropa aus Ziele in der Sowjetunion treffen, was eine neue Qualit├Ąt in der Aufr├╝stung bedeutete. Ab 1983 wurden die Pershing 2-Raketen geheim auf der Waldheide stationiert. Friedensaktivsten hatten die Raketen beobachtet, von offizieller Seite wurde aber bis zum Brand einer Pershing 2-Rakete am 11.1.85 Geheimhaltung bewahrt.

(mehr …)


So. 11.1.15, 15:00 Uhr, Heilbronn: 30 Jahre Atomraketen-Ungl├╝ck auf der Waldheide

erstellt am: 28.12.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Anti-Atom, Politik

Motiv Rakentenungl├╝ck auf der WaldheideFlyer zur Gedenkfeier

 

Raketenungl├╝ck auf der Waldheide vor drei├čig Jahren

Veranstaltung im DGB-Haus Heilbronn am So. 11.1.2015 um 15 Uhr

Am 11. Januar 1985 machte Heilbronn weltweit Schlagzeilen: Eine der auf dem US-Standort Waldheide stationierten Pershing II -Raketen geriet in Brand. Die Folge: Drei Tote, sechzehn Schwerverletzte und gro├če Zerst├Ârungen. Heilbronn schlitterte knapp an einer Atomkatastrophe vorbei. Das Friedensb├╝ro, der DGB und der Heilbronner Friedensrat erinnern mit einer Veranstaltung im DGB-Haus an den Unfall und gehen der Frage nach, welches Bedrohungspotential heute noch von Atomwaffen ausgehen. (mehr …)


Von Br├╝cken, Tiefgaragen und Aufz├╝gen

erstellt am: 28.11.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Klimaschutz, Lokalpolitik, Verkehrswende

Bahnhofsbr├╝cken Freiburg

Diese Woche war ich auf der Wiwil├ş-Br├╝cke. Die steht in Freiburg und f├╝hrt ├╝ber den Bahnhof, den Busbahnhof und eine Stra├če (linke Br├╝cke auf dem Foto). Eine breite Br├╝cke, reserviert f├╝r Fu├čg├Ąnger/inn/en, Radler/inn/en, Rollertreter/inn/en, Rollatorpilot/inn/en usw., in allen Varianten, mit Rollstuhl, mit Tandem, mit Kinderwagen, Fahrradanh├Ąnger und anderem.

mehr als 2,5 Mio Radfahrer pro JahrZuf├Ąllig geriet ich in die Feier zum 2,5 Millionsten Radler f├╝r dieses Jahr. Zweieinhalb Millionen von Januar bis November! Das sind durchschnittlich knapp 9000 pro Juli-Tag und immerhin halb so viele pro Dezember-Tag. Dieser ganze Verkehr l├Ąuft fl├╝ssig, ohne Absteigen, ohne Treppe, ohne Aufzug, mit gut bew├Ąltigbarer Steigung auf den Zu- und Abfahrtsrampen (Treppen gibt es zus├Ątzlich, f├╝r die, die steil nach oben wollen ­čśë )

Rampe zur Wiwil├ş-Br├╝ckeWas w├Ąre, wenn diese Radler/inn/en alle stattdessen mit Autos fahren w├╝rden?

Bahngleise und Stra├če zerschneiden die Stadt, die Wiwil├ş-Br├╝cke verbindet sie wieder, das gleiche schafft zus├Ątzlich auch die direkt benachbarte Stadtbahnbr├╝cke (rechte Br├╝cke auf dem Foto oben), diese bietet freie Bahn f├╝r die Tram und auch wieder f├╝r Fu├čg├Ąnger/inn/en. Nur Autos m├╝ssen Umwege fahren – Umkehrung der ├╝blichen Rangfolge mit Abk├╝rzung f├╝r motorgetriebene Menschen und Umwegen f├╝r wirklich auto-mobile Menschen.

Bei der Anreise nach Freiburg fuhr ich gem├Ąchlich von Heilbronn mit der („Eil-„)Stra├čenbahn ├╝ber Land nach Karlsruhe, um dann in kaum mehr als der halben Zeit mit dem ICE weiter nach Freiburg zu sausen. Dort angekommen, ging es direkt per Aufzug (alternativ per Treppe) nach oben auf die Stadtbahnbr├╝cke, und von dort ohne Stufen geradewegs in die Innenstadt. (mehr …)


Robert Mayer: Pionier der Energiewende und der Nachhaltigkeit

erstellt am: 03.11.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

Offizielle Briefmarke(Julius) Robert (von) Mayer war nicht der Erfinder des Strichcodes, auch wenn die heute ver├Âffentlichte Briefmarke so ausschaut (Bildquelle: Deutsche Post).

Am Montag 3.11.14 startet offiziell die Gedenk-Briefmarke zum 200. Geburtstag von Robert Mayer. Leider ist die Marke nicht gelungen. Optisch wenig attraktiv, schlecht lesbar, der Zusammenhang zwischen Person, Schlagwort ÔÇ×EnergieerhaltungssatzÔÇť und der Messskala erschlie├čt sich dem Betrachter nicht. Geht es da etwa um den Erfinder des Strichcodes? Oder wird der Jahrestag der Fahrenheit-Skala begangen? Weder, noch. Allerdings bekommt die Fahrenheit-Skala am selben Tag eine eigene Marke. Die beiden Marken mit ihren austauschbaren Motiven haben noch etwas gemeinsam: Ab 1.1.15 braucht sie niemand mehr, dann gelten neue Porto-S├Ątze.
Die 60 Cent-Fahrenheit-Marke l├Ąsst sich immerhin mit einer Zusatz-Marke auf 62 Cent ausbauen, aber die 90 Cent-Mayer-Marke auf einen 85-Cent-Brief kleben, das werden nur echte Liebhaber tun. Welche Ironie: da hatte man sich extra ins Zeug gelegt und Beziehungen spielen lassen, dass die Marke den Wert von 90 statt wie geplant 145 Cent bekommt. Und ausgerechnet nur die 145 Cent-Marken wird man auch 2015 noch ben├Âtigen.

Allerdings: Wenn so Vieles schief l├Ąuft, dann passt es vielleicht doch zu Julius Robert von Mayer und seinem Leben voller Umwege, Schicksalsschl├Ąge und Widerst├Ąnde.

W├Ąhrend des Jubili├Ąumsjahren war oft der leise Vorwurf an Mayer zu h├Âren, er habe die Widerst├Ąnde gegen seine Entdeckungen selbst verschuldet durch den ungen├╝genden Gebrauch der physikalischen Fachsprache. Das ist ├╝berheblich und ist r├╝ckblickend leicht zu sagen. Wie ist es heute? Eigentlich sind die Begriffe „Kraft“, „Energie/Arbeit“, „Leistung“ l├Ąngst gut definiert und etabliert, trotzdem werden sie oft verwechselt. Aber immerhin haben wir diese Begriffe. Und wenn wir von Energie sprechen, dann gehen wir stillschweigend davon aus, dass sie in all ihren Formen eine Konstante ist, dass sie ein festes Ma├č hat, dass sie bei allen Umwandlungen erhalten bleibt. Ohne diese Annahme funktioniert der Begriff einfach nicht. Umgekehrt funktioniert die Vorstellung einer konstanten Gr├Â├če „Energie“ erst dann, wenn man schon eine Vorstellung von diesem abstrakten Begriff hat.

Die besondere Leistung von Robert Mayer war also tats├Ąchlich eine doppelte: zugleich den Begriff und die Vorstellung von dessen Eigenschaften┬ázu entwickeln.
Sinnvollerweise tat er dies durch die Formulierung von Analogien. „W├Ąrme├Ąquivalent“ ist dabei zun├Ąchst hilfreicher als ein ganz abstrakter Begriff, der erst mit Inhalt gef├╝llt werden muss, damit er sich in unserer Vorstellungswelt verankern kann.

Ich finde es wunderbar, dass Robert Mayer diese geniale gedankliche Leistung gelungen ist.

nil fit ex nihilo ÔÇô nil fit ad nihilum (Nichts wird aus Nichts ÔÇô Nichts wird zu Nichts)

Briefmarkenentwurf F.W.Ich glaube, dass im Jubil├Ąumsjahr auch andere Perlen in Robert Mayers Werk zu wenig beachtet wurden.┬á Sowohl seine medizinischen Entwicklungen, besonders das Kreislauf-Modell, als auch welche Auswirkungen sein Paradigmenwechsel in der Betrachtung von Naturvorg├Ąngen auf heutige Konzepte┬á hat. Das hat mich zu nebenstehendem Briefmarken-Entwurf motiviert.

Wir k├Ânnen gerade Robert Mayer als einen Pionier des Nachhaltigkeitsgedankens sehen. Seine These „Nichts wird aus Nichts ÔÇô Nichts wird zu Nichts“ bereitete nicht nur den Boden f├╝r ein modernes Verst├Ąndnis der Energie, sondern ist auch eine elementare Voraussetzung f├╝r nachhaltiges Denken und Handeln. „Der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose“ und „Wer Ware produziert, wird M├╝ll ernten“ k├Ânnten heutige Formulierungen des Mayer’schen Erhaltungssatzes sein. (mehr …)


Atomstaat BaW├╝: Formalrecht siegt ├╝ber Verantwortung und Moral

erstellt am: 31.10.2014 • von: Franz • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Allgemein, Anti-Atom, KWO Obrigheim

Gruen angemalte AKWs Lager und Transporte sind sicherGestern urteilte der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim, dass alle Bedenken gegen die Rechtm├Ą├čigkeit der vom baden-w├╝rttembergischen Umweltminister erteilten 2. Abrissgenehmigung f├╝r das AKW Obrigheim aus┬áformalrechtlicher Sicht unbedeutend sind.

Das ist ein┬áschwarzer Tag und bahnt die weitere massive Freisetzung von Radioaktivit├Ąt durch die Abriss- und „Freimess“-Handlungen.

Link: Presseerkl├Ąrung des Gerichts

Link: Homepage der Initiative AtomErbe Obrigheim

Link: Homepage der AG AtomErbe Neckarwestheim

Peter Reinhardt von der „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“ schrieb gestern und heute Artikel und Kommentare, die die Problematik und den Prozess v├Âllig verzerrt darstellen.

Hier ein klarstellendes Schreiben an ihn:

Sehr geehrter Herr Reinhardt,

seit langem beobachte ich in Ihren Texten einen sehr schiefen Blickwinkel immer dann, wenn es um Differenzen zwischen B├╝rgern einerseits und Beh├Ârden oder Unternehmen andererseits geht, egal ob das Thema S21, Atomkraft oder anderes ist. Beh├Ârden und Unternehmen haben bei Ihnen einen Vertrauensvorschuss, B├╝rger werden von Ihnen l├Ącherlich gemacht.

Gerade jetzt wieder besonders krass in Ihren beiden Berichten und Kommentaren zum Obrigheim-Abriss-Prozess (Heilbronner Stimme und Mannheimer Morgen).

Beh├Ârden und Unternehmen haben durch Geld und Manpower viel mehr M├Âglichkeiten, B├╝rger machen alles in Ihrer Freizeit und auf eigene Kosten. Das ist schon eine schlechte Ausgangsposition. Dass Sie aber als Journalist auf die Blenderei des Umweltministeriums herein gefallen sind, ist schon sehr schade. Ich vermisse eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema und k├Ânnte Ihnen in den Texten viele Fehler nachweisen. (mehr …)


Der Kahlschlag f├╝r die BuGa beginnt

erstellt am: 11.02.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Klimaschutz, Lokalpolitik

Baumf├Ąllungen f├╝r Stra├čenbau im Namen der BuGa Heilbronn11.2.2014: Presseerkl├Ąrung des Heilbronner Stadtrates Hasso Ehinger zu den kurzfristig angek├╝ndigten Baumf├Ąllungen f├╝r die Bleichinselbr├╝cke ab Donnerstag 13.2.2014

„In der heutigen Ausgabe der Heilbronner Stimme wird dar├╝ber berichtet, dass ab Donnerstag, den 13.2. Baumf├Ąllungen im Bereich des westlichen Neckarufers und im Bereich der Bleichinselbr├╝cke geplant sind.

Ich habe daraufhin umgehend das Regierungspr├Ąsidium Stuttgart informiert, zumal 2 Schreiben von mir, ein Eilantrag vom 4.1.2014 und mein E-Mail vom 3.2.2014 mit dem Hinweis, dass f├╝r die Bleichinselbr├╝cke noch keine wasserrechtliche Genehmigung vorliegt, bis heute nicht beantwortet sind. Solange die wasserrechtliche Genehmigung nicht vorliegt, und damit gar nicht sicher ist, ob z.B. die geplante Lage der Br├╝cke ├╝berhaupt genehmigt wird, darf es keine Baumf├Ąllungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Bleichinselbr├╝cke geben.

Im ├╝brigen halte ich es f├╝r eine Provokation, dass einerseits von der BUGA GmbH und dem Gr├╝nfl├Ąchenamt seit Wochen f├╝r morgen ein Gespr├Ąch ├╝ber Plan├Ąnderungen f├╝r den Uferbereich mit Umweltverb├Ąnden ausgemacht ist und man jetzt ├╝ber die Presse erf├Ąhrt, dass die Planungen fertig sind. Der Hinweis vom BUGA-Gesch├Ąftsf├╝hrer, Herrn Hanspeter Faas ÔÇ×Es wird kein KahlschlagÔÇť ist wenig tr├Âstlich.

Mit freundlichen Gr├╝├čen
Stadtrat Hasso Ehinger“

www.Hasso-Ehinger.de


Atomkraftgegner fordern R├╝ckbaustopp

erstellt am: 31.01.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

Logo AG AtomErbe NeckarwestheimArbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim
www.AtomErbe-Neckarwestheim.de

 

Presseinformation 29.01.2014

Atomkraftwerk Neckarwestheim:
Atomkraftgegner fordern R├╝ckbaustopp

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu unserer Pressekonferenz am 29.01.2014 vor der Veranstaltung mit dem Strahlenexperten Wolfgang Neumann erhalten Sie von der AG AtomErbe Neckarwestheim folgende Stellungnahme.

 

Wir lehnen die derzeitige Praxis des R├╝ckbaus / Abriss von Atomkraftwerken ab und fordern einen Abrissstopp f├╝r das GKN 1 in Neckarwestheim!

Beim Abriss des GKN 1 entstehen ca. 400.000 Tonnen an Bauschutt, Materialen und genereller Abrissm├╝ll, der mehr oder weniger Strahlung enth├Ąlt und kontaminiert sein kann. Gem├Ą├č der derzeitigen Abrisspraxis kann der Betreiber EnBW bereits in der sogenannten Nachbetriebsphase, also noch ohne eine Genehmigung seitens der Aufsichtsbeh├Ârden, mit dem Freiputzen und Freimessen von radioaktiv verstrahlten Anlagenteilen beginnen.

Die Nachbetriebsphase ist eine radioaktive Grauzone. Die AG AtomErbe Neckarwestheim lehnt dieses Vorgehen ab, da beim Freiputzen Radioaktivit├Ąt in den Neckar und die Umgebung abgegeben wird. In der gesamten bisherigen Abrisspraxis kommt durch das Freimessen die Radioaktivit├Ąt im Alltagsleben der Menschen an, wird entweder auf Deponien gelagert oder im ÔÇ×WertstoffkreislaufÔÇť weiter verwendet, beispielsweise im Stra├čenbau oder als Metallschrott. Eine konkrete Auskunft ├╝ber den Verbleib und die noch vorhandene radioaktive Belastung gibt es nach dem Freimessen nicht mehr. Es herrscht das Prinzip Vertuschung, wobei die Menschen nicht erfahren, in welchem Umfang radioaktives Material durch den ÔÇ×WertstoffkreislaufÔÇť im t├Ąglichen Leben als Gefahr ankommt.

Die gesundheitliche Gef├Ąhrdung durch Strahlung im Block 1 richtet sich allein nach der Halbwertszeit der Radionuklide. Gem├Ą├č dieser physikalischen Halbwertszeit bleibt die Strahlung auch beim Freiputzen und Freimessen unvermindert erhalten, unabh├Ąngig davon, wie breit das radioaktive Material gestreut oder beispielsweise in den Neckar geleitet wird.

Wir fordern:

  • Atomausstieg sofort ÔÇô GKN 2 abschalten, kein weiterer Atomm├╝ll
  • Abrissstopp: Erstellung eines radioaktiven Gesamtkatasters einschlie├člich der zu erwartenden Abfallmengen des GKN 1
  • dann Kl├Ąrung des langfristigen weiteren Umgangs mit dem radioaktiv belasteten M├╝ll und der Abrissplanung von GKN 1

Die Mitglieder der AG AtomErbe Neckarwestheim:
Aktion Strom ohne Atom Stuttgart, Aktionsb├╝ndnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim, Aktionsb├╝ndnis Energiewende Heilbronn, BUND-Regionalverband Heilbronn-Franken, B├╝rgerinitiative AntiAtom Ludwigsburg
www.AtomErbe-Neckarwestheim.de


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