Energiewende Heilbronn Blog

Die Kategorie "Allgemein" enthält 21 Artikel.

Ärztekammer: Keine Freigabe radioaktiven Restmülls aus Kernkraftwerken

erstellt am: 04.12.2016 • von: Franz • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Allgemein, Atomm├╝ll & Castor, GKN Neckar­westheim

Landes├Ąrztekammer: Keine Freigabe radioaktiven Restm├╝lls aus Kernkraftwerken im Land Baden-W├╝rttemberg

Stuttgart, 26Freimessen von radioaktivem M├╝ll bringt Radioaktivit├Ąt in alle Bereiche der Biosph├Ąre.11.2016. Die Landes├Ąrztekammer Baden-W├╝rttemberg warnt vor der Verharmlosung m├Âglicher Strahlensch├Ąden durch die geplante Verteilung von gering radioaktivem AKW-Rest-M├╝ll aus den Kernkraftwerken Neckarwestheim, Obrigheim und Philippsburg sowie den Karlsruher Atomanlagen auf die M├╝lldeponien der Landkreise Ludwigsburg und Neckar-Odenwald sowie der Stadt Heilbronn und vermutlich weiterer Deponien sowie durch die Freigabe und Herausgabe des Restm├╝lls in die allgemeine Wiederverwertung und fordert die Landesregierung auf, sich f├╝r eine Verwahrung auch des gering strahlenden M├╝lls auf den Kraftwerksgel├Ąnden einzusetzen, bis definitive und gesundheitlich zu verantwortende L├Âsungen der Endlagerung gefunden sind.

Begr├╝ndung:

Es ist geplant, dass sog. „freigemessener“ gering radioaktiver AKW-Restm├╝ll aus den in R├╝ckbau befindlichen Kernkraftwerken Neckarwestheim, Obrigheim und Philippsburg sowie den Karlsruher Atomanlagen auf den M├╝lldeponien der zust├Ąndigen Landkreise Ludwigsburg und Neckar-Odenwald sowie der Stadt Heilbronn und vermutlich weiterer Deponien mit Bauschutt vermischt und „endgelagert“ und so zudem aus der Atomaufsicht entlassen wird. Bei einer Strahlenschutzmessung im AKW wird nach mehrfachen Dekontaminationsschritten anhand bestimmter Freimessgrenzen ├╝berpr├╝ft, ob die radioaktiven Reststoffe je nach Strahlenaktivit├Ąt wiederverwertet werden oder auf normalen Bauschuttdeponien ohne weitere Strahlenschutzkontrollen im Verlauf eingebaut oder aber in noch nicht existierende Endlager entsorgt werden k├Ânnen bzw. m├╝ssen.

Das noch im Sommer 2016 verk├╝ndete Moratorium gegen die radioaktiven M├╝llverladung auf Bauschuttdeponien hat das Gr├╝ne Umweltministerium unter Franz Untersteller im November aufgek├╝ndigt und sieht keine Strahlengef├Ąhrdung der Bev├Âlkerung.

Als ├ärzte wissen wir, dass es keine Schwellenwerte f├╝r die Unbedenklichkeit von ionisierender Strahlung gibt und auch durch vermeintlich geringe Strahlenmengen gesundheitliche Sch├Ąden entstehen k├Ânnen. Ebenso sind die gesundheitlichen Folgen einer Verteilung von AKW-Rest-M├╝ll nicht ausreichend gekl├Ąrt. Es bestehen ernstzunehmende Sorgen, dass gesundheitliche Gef├Ąhrdungen und Sp├Ątfolgen durch Strahlensch├Ąden ├╝ber Generationen entstehen k├Ânnen. Aus Strahlenschutz-gr├╝nden muss die belastete Menge so klein wie m├Âglich gehalten werden und mit dem bestm├Âglichen technischem Stand sicher verwahrt und kontrolliert werden, am besten auf dem Kraftwerksgel├Ąnde.

 


Keine Castoren auf dem Neckar! B├╝rgerinitiativen informieren die Kommunen

erstellt am: 22.07.2016 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Atomm├╝ll & Castor, GKN Neckar­westheim, KWO Obrigheim

Logos der Initiativen gegen Castoren auf dem Neckar

Die Verb├Ąnde der Antiatom-Initiativen Obrigheim / Neckarwestheim

┬č Bund der B├╝rgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN)
┬č Initiative AtomErbe Obrigheim
┬č AG AtomErbe Neckarwestheim

An alle B├╝rgermeisterinnen/B├╝rgermeister entlang der geplanten Transportstrecke

An die Landr├Ąte der betroffenen Kreise

mit der Bitte um Weiterleitung an alle Gemeinder├Ąte
mit der Bitte um Weiterleitung an alle Kreisr├Ąte

Castortransport auf dem Neckar?

15.07.2016

Sehr geehrte Frau B├╝rgermeisterin, sehr geehrter Herr B├╝rgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren Gemeinder├Ąte und Stadtr├Ąte,
sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Damen und Herren Kreisr├Ąte,

am 20.06.2016 hat die Firma EnBW in einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass sie in circa f├╝nf Schiffstransporten Castoren mit hochradioaktiven Brennelementen auf dem Neckar von Obrigheim nach Neckarwestheim ├╝berf├╝hren will. Als Anrainer des Neckars sind die Menschen in Ihrem Einzugsgebiet besonders betroffen.

Um in Obrigheim den Bau eines Castoren-Lagers einzusparen, sollen die Castoren im Neckarwestheimer Zwischenlager zu den bereits vorhandenen eingelagert werden. Es w├╝rde eine noch st├Ąrkere Konzentration von Atomm├╝ll am Standort Neckarwestheim mit seiner ungeeigneten Geologie von Auswaschungen und Hohlr├Ąumen bedeuten.

In der Vergangenheit wurde ein Transport auf dem Neckar von der EnBW selbst als zu gef├Ąhrlich eingestuft. Nun sind die in Obrigheim lagernden Brennelemente dem – wegen hoher Strahlenrisiken sehr fragw├╝rdigen – Billig-Abriss des dortigen Atomkraftwerks im Weg.
Jetzt wirft die EnBW die damaligen Sicherheitsbedenken ├╝ber Bord.

Transporte von Castoren sind riskant: sie sind unfalltr├Ąchtig, da Schiffstransporte dieser Art nicht erprobt sind. Die Bergung eines havarierten Castors aus dem Neckar erscheint aussichtslos. Ein besonderes Risiko besteht an den Schleusen. Zudem sind sie ein leichtes Ziel f├╝r einen Terroranschlag. Die Zerst├Ârung eines einzigen Castors k├Ânnte ganze Landstriche unbewohnbar machen. Ein Transport auf dem Neckar birgt somit un├╝bersehbare Gefahren f├╝r die Bev├Âlkerung. Andere Atomtransporte in der Vergangenheit erfolgten regelm├Ą├čig ohne ausreichende Information und ohne realen Schutz von Mensch, Natur und Kommunen. (mehr …)


Stadtradeln 2016: neben Stadt HN nun auch im Landkreis: 12.6. bis 2.7.16 [Update]

erstellt am: 17.06.2016 • von: Franz • Kategorie(n): Aktionsb├╝ndnis Energie­wende Heilbronn, Allgemein, Verkehrswende

Stadtradeln 2016

Stadtradeln ÔÇô ein tolle Sache!

Das Team der Freunde und Freundinnen der Energiewende ist in der Stadt Heilbronn von Anfang an beim Stadtradeln dabei, also seit 2012. Jedes Jahr mit dabei auch Aktive der ÔÇ×Heilbronner gegen S21ÔÇ│. Und manche Freunde aus dem bislang Stadtradel-freien Landkreis h├Ątten auch gerne mitgemacht, aber mussten bis 2016 warten, bis es endlich auch im Landkreis Heilbronn m├Âglich ist, am Stadtradeln teilzunehmen. Deshalb wagen die ÔÇ×Freunde der Energiewende/EnerGenoÔÇť nun eine Aufteilung des Teams, um in beiden Kreisen an den Start zu gehen.

Die beiden Teams sind offen f├╝r alle Freunde einer nachhaltigen und regenerativen Zukunft.

Und dar├╝ber hinaus freuen sie sich, falls sich jemand auch f├╝r die Arbeit des Aktionsb├╝ndnisses Energiewende Heilbronn oder f├╝r eine Mitgliedschaft in der EnerGeno Heilbronn-Franken eG interessiert, der unabh├Ąngigen B├╝rger-Energie-Genossenschaft unter dem Motto: ÔÇ×Neue Energie f├╝r AlleÔÇť. (mehr …)


W├Ąhlen nutzt nur, wenn man auch auf die Stra├če geht – Wahlpr├╝fsteine der AG AtomErbe Neckarwestheim

erstellt am: 11.03.2016 • von: Franz • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Allgemein, Politik

AG AtomErbe Neckarwestheim LogoWer nur beim┬áW├Ąhlen seine Stimme „abgibt“, verschenkt seine Rechte und seinen Einfluss. W├Ąhlen nutzt nur, wenn sich die Kandidaten und die Gew├Ąhlten f├╝r ihre Worte und ihr Handeln verantworten m├╝ssen, vor der Wahl und nach der Wahl. Deshalb: machen wir B├╝rgerinnen und B├╝rger es den Politikern nicht leicht! Bleiben wir hartn├Ąckig und unbequem! Glauben wir nicht wohlfeilen Worten, sondern setzen wir Taten durch!

Vor Wahlen kann man „Wahlpr├╝fsteine“ nutzen, um Anhaltspunkte zur Bewertung der Politik zu bekommen, nat├╝rlich kann man auch die Kandidaten direkt damit konfrontieren.

Seitens der AG AtomErbe Neckarwestheim gibt es daf├╝r einen Vorschlag mit 5 „Wahlpr├╝fsteinen“ f├╝r die Landtagswahl: (mehr …)


Wir unterst├╝tzen die beiden Anti-Atom-AktivistInnen gegen CASTOR-Transporte nach Lubmin ÔÇô ihr Protest ist auch unser Protest!

erstellt am: 28.03.2015 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Atomm├╝ll & Castor, Lubmin / Greifswald

Blockmin - Castoren nach Lubmin stoppenDas Aktionsb├╝ndnis Energiewende Heilbronn unterst├╝tzt die beiden Anti-Atom-AktivistInnen gegen CASTOR-Transporte nach Lubmin ÔÇô ihr Protest ist auch unser Protest!

Am 31. M├Ąrz 2015 werden zwei AtomkraftgegnerInnen, die 2010 gegen den Atomm├╝lltransport nach Lubmin protestiert haben, in Stralsund vor Gericht stehen.

Wir erkl├Ąren uns solidarisch mit den Forderungen der AktivistInnen nach einem Stopp der Atomtransporte und einem sofortigen Atomausstieg.

Wir fordern, dass der wichtigen Auseinandersetzung um unsere Energieversorgung breiter Raum gegeben wird, anstatt sie mit der Strafrechtskeule zu bedrohen. S├Ąmtliche Repressionen gegen die beiden AtomkraftgegnerInnen sind zu unterlassen.

Die beiden Umweltsch├╝tzerInnen verdienen f├╝r ihre gewaltfreie Aktion und ihre gro├če Zivilcourage, mit der sie f├╝r eine Abkehr von der Atomtechnik streiten, unseren Respekt und unsere Unterst├╝tzung!

Mehr Infos: http://blockmin.blogsport.eu


Der AKW-Abriss betrifft uns alle – jetzt B├╝rger-Anliegen einwenden zu GKN I

erstellt am: 19.01.2015 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

Freigabe zum Metallrecycling - Kochtopf - ich war ein Rohr im AKW

├ťber das Abschalten der AKWs hinaus denken – Unterlagen-Auslegung f├╝r GKN I hat begonnen – Frist bis 18.3.2015

┬áDas Aktionsb├╝ndnis Energiewende Heilbronn informiert: Zwei Atomkraftwerksbl├Âcke in unserer Nachbarschaft sind abgeschaltet und das ist gut so: Obrigheim und Neckarwestheim I (ÔÇ×GKN IÔÇť). Das AKW ÔÇ×GKN IIÔÇť l├Ąuft allerdings noch. Leider schaffen auch die Stilllegung, der Abriss und der Abrissm├╝ll eines AKWs neue Probleme. Wie baut man ein AKW so auseinander, dass dabei m├Âglichst wenig Radioaktivit├Ąt in Luft und Abwasser ger├Ąt, und auch die Handwerker m├Âglichst wenig verstrahlt werden?

Was f├Ąngt man mit Anlagen, Restmetall, Beton und anderen Materialien an, von denen eigentlich fast alles Radioaktivit├Ąt abbekommen haben k├Ânnte? Immerhin geht es dabei alleine bei GKN I um mehrere hunderttausend Tonnen. Nur der am st├Ąrksten strahlende M├╝ll soll in spezielle Atomm├╝lllager kommen (die bekanntlich noch nicht existieren), was ist mit dem gro├čen Rest? Wenige Prozent davon sollen auf Deponien ├╝ber oder unter Tage kommen (so wie im Heilbronner und Kochendorfer Salzbergwerk schon viel Material aus anderen Atom-Anlagen gelagert wird), aber fast alles (├╝ber 95%) soll zur freien Verwendung abgegeben werden und kann dann z. B. in fast beliebigen Gegenst├Ąnden aus recyceltem Metall landen, in Baumaterialien oder in der M├╝llverbrennung und deren Rauch oder Schlacke.

Niemand verfolgt die Wege dieses Materials nach. Es darf noch in einem gewissen Ma├č radioaktiv strahlen, weil man f├╝r diese so genannte ÔÇ×FreigabeÔÇť entschieden hat, dass jeder Mensch dadurch jedes Jahr eine zus├Ątzliche Strahlenbelastung von 10 ┬ÁSv oder mehr erhalten darf. Diese Festlegung aus der ÔÇ×Strahlenschutz-VerordnungÔÇť ist wenig bekannt und basiert auf einer leider geheimen Berechnung. Sie bedeutet f├╝r die Bev├Âlkerung insgesamt eine nennenswerte Zunahme an Erkrankungen.

Das Aktionsb├╝ndnis Energiewende schlie├čt sich der Kritik namhafter Fachleute an und fordert, diese Strahlenfreigabe zu verbieten und den gesamten Abrissm├╝ll zu deponieren, und zwar am AKW-Standort. (mehr …)


Die AG AtomErbe Neckarwestheim

AG AtomErbe Neckarwestheim Logo

 

Durch den Weiterbetrieb des Blocks II und
des Castorlagers im AKW Neckarwestheim,
und durch den Abriss des Blocks I in Neckarwestheim
und des AKWs in Obrigheim, ist unsere Region
gleich vielfach vom atomaren Erbe betroffen.

 

Deshalb haben sich mehrere B├╝rgerinitiativen zur
Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim
zusammengeschlossen, um maximale Transparenz
und klare weitere Ma├čnahmen zum Schutz
von Mensch und Umwelt einzufordern.

www.AtomErbe-Neckarwestheim.de

 

Die AG AtomErbe Neckarwestheim:

Download:
Kurzpr├Ąsentation der AG AtomErbe Neckarwestheim und des Logos (PDF, 2,6 MB)

 

Hier weiterlesen:

Unsere Kritik und unsere Forderungen

AtomErbe – auf diese Erbschaft w├╝rden wir gerne verzichten

 


Fr. 16.1.15, 19:30 Uhr: Weitere Veranstaltung zum Atomraketen-Ungl├╝ck 1985

erstellt am: 09.01.2015 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

2015-01-16-FlyerDIE LINKE Heilbronn-Unterland und die Organisierte Linke Heilbronn (OL) laden ein:

Atomraketen und Proteste in Heilbronn ÔÇô 30 Jahre Pershing 2-Ungl├╝ck
Am 11.1.2015 j├Ąhrt sich bereits zum 30ten Mal das Raketenungl├╝ck auf der Heilbronner Waldheide. Damals starben 3 US-Soldaten an einer entz├╝ndeten Atomrakete. Heute erinnert nur noch ein kleiner Gedenkstein am Ungl├╝cksort an die Toten. Was steckt aber hinter diesem Jahrestag? Wieso gab es Atomraketen in Heilbronn?
In den Zeiten der Blockkonfrontation zwischen ÔÇ×Warschauer PaktÔÇť und NATO sorgte ein R├╝stungswettlauf f├╝r weltweite Angst vor einem Atomkrieg. Der deutsche sozialdemokratische Bundeskanzler Helmut Schmidt forderte in dieser Situation ein st├Ąrkeres Engagement der USA in Europa. Seine Forderung erf├╝llte sich im sogenannten NATO-Doppelbeschluss von 1979, in dessen Folge Atomraketen in Westdeutschland stationiert wurden. Diese sogenannten Pershing 2-Raketen konnten von Westeuropa aus Ziele in der Sowjetunion treffen, was eine neue Qualit├Ąt in der Aufr├╝stung bedeutete. Ab 1983 wurden die Pershing 2-Raketen geheim auf der Waldheide stationiert. Friedensaktivsten hatten die Raketen beobachtet, von offizieller Seite wurde aber bis zum Brand einer Pershing 2-Rakete am 11.1.85 Geheimhaltung bewahrt.

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So. 11.1.15, 15:00 Uhr, Heilbronn: 30 Jahre Atomraketen-Ungl├╝ck auf der Waldheide

erstellt am: 28.12.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Anti-Atom, Politik

Motiv Rakentenungl├╝ck auf der WaldheideFlyer zur Gedenkfeier

 

Raketenungl├╝ck auf der Waldheide vor drei├čig Jahren

Veranstaltung im DGB-Haus Heilbronn am So. 11.1.2015 um 15 Uhr

Am 11. Januar 1985 machte Heilbronn weltweit Schlagzeilen: Eine der auf dem US-Standort Waldheide stationierten Pershing II -Raketen geriet in Brand. Die Folge: Drei Tote, sechzehn Schwerverletzte und gro├če Zerst├Ârungen. Heilbronn schlitterte knapp an einer Atomkatastrophe vorbei. Das Friedensb├╝ro, der DGB und der Heilbronner Friedensrat erinnern mit einer Veranstaltung im DGB-Haus an den Unfall und gehen der Frage nach, welches Bedrohungspotential heute noch von Atomwaffen ausgehen. (mehr …)


Von Br├╝cken, Tiefgaragen und Aufz├╝gen

erstellt am: 28.11.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Klimaschutz, Lokalpolitik, Verkehrswende

Bahnhofsbr├╝cken Freiburg

Diese Woche war ich auf der Wiwil├ş-Br├╝cke. Die steht in Freiburg und f├╝hrt ├╝ber den Bahnhof, den Busbahnhof und eine Stra├če (linke Br├╝cke auf dem Foto). Eine breite Br├╝cke, reserviert f├╝r Fu├čg├Ąnger/inn/en, Radler/inn/en, Rollertreter/inn/en, Rollatorpilot/inn/en usw., in allen Varianten, mit Rollstuhl, mit Tandem, mit Kinderwagen, Fahrradanh├Ąnger und anderem.

mehr als 2,5 Mio Radfahrer pro JahrZuf├Ąllig geriet ich in die Feier zum 2,5 Millionsten Radler f├╝r dieses Jahr. Zweieinhalb Millionen von Januar bis November! Das sind durchschnittlich knapp 9000 pro Juli-Tag und immerhin halb so viele pro Dezember-Tag. Dieser ganze Verkehr l├Ąuft fl├╝ssig, ohne Absteigen, ohne Treppe, ohne Aufzug, mit gut bew├Ąltigbarer Steigung auf den Zu- und Abfahrtsrampen (Treppen gibt es zus├Ątzlich, f├╝r die, die steil nach oben wollen ­čśë )

Rampe zur Wiwil├ş-Br├╝ckeWas w├Ąre, wenn diese Radler/inn/en alle stattdessen mit Autos fahren w├╝rden?

Bahngleise und Stra├če zerschneiden die Stadt, die Wiwil├ş-Br├╝cke verbindet sie wieder, das gleiche schafft zus├Ątzlich auch die direkt benachbarte Stadtbahnbr├╝cke (rechte Br├╝cke auf dem Foto oben), diese bietet freie Bahn f├╝r die Tram und auch wieder f├╝r Fu├čg├Ąnger/inn/en. Nur Autos m├╝ssen Umwege fahren – Umkehrung der ├╝blichen Rangfolge mit Abk├╝rzung f├╝r motorgetriebene Menschen und Umwegen f├╝r wirklich auto-mobile Menschen.

Bei der Anreise nach Freiburg fuhr ich gem├Ąchlich von Heilbronn mit der („Eil-„)Stra├čenbahn ├╝ber Land nach Karlsruhe, um dann in kaum mehr als der halben Zeit mit dem ICE weiter nach Freiburg zu sausen. Dort angekommen, ging es direkt per Aufzug (alternativ per Treppe) nach oben auf die Stadtbahnbr├╝cke, und von dort ohne Stufen geradewegs in die Innenstadt. (mehr …)


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