« » page 1/18, result 1-10, 1–10 11–20 21–30 31–40 41–50 51–60 61–70 71–80 81–90 91–100 101–110 111–120 121–130 131–140 141–150 151–160 161–170 171–176

Film- und Kunstnacht

Sa, 20.09.2014, 18 - 23 Uhr, Kleiner Deutschhof, Foyer der Volkshochschule, Deutschhofkeller, Heilbronn

Eintritt frei

Wir, das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, leisten am 20. September 2014 den Heilbronner Beitrag zu den Energiewendetagen des Landes Baden-Württemberg und dem Globalen Aktionstag anlässlich des Klimagipfels in New-York.

Veranstalter: Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, Bürgerforum für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Heilbronn, Lokale Agenda 21, Rat für Klimaschutz, EnerGeno Heilbronn-Franken eG,  u.A.

Mehr


Titanic versinkt im Deutschhof

Mit der Enthüllung einer Installation begann vergangenen Samstag die Kunst- und Filmnacht, die anlässlich der landesweiten Energiewende-Tage vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, Umweltgruppen und der Lokalen Agenda veranstaltet wurde. Das Kunstwerk im kleinen Deutschhof symbolisiert die untergehende Tiranic und soll Mahnung an den fortschreitenden Klimawandel sein. Ein Eisberg hatte den Untergang der Titanic ausgelöst. „Inzwischen scheitern Eisberge an uns Menschen“, erklärt Kunstprofessor Andreas Mayer-Brennenstuhl seine Installation und verweist auf schwindende Eisflächen. Ein Umdenken sei notwendig.“

Presseberichte:

weiterlesen

Fukushima: Erschütternde Zukunft der Kinder und Familien

Kazuhiko Kobayashi berichtete in Heilbronn

Heilbronn, 05.12.2013

Der Saal der Heilbronner Genusswerkstatt war mit rund 40 Zuhörern gut besetzt, als Kazuhiko Kobayashi am 30. November unter dem Titel „Fukushima 2013 live“ aus Japan berichtete. Um Genuss ging es dabei allerdings weniger – mehr um Hilflosigkeit der Behörden beim Umgang mit der Katastrophe, aber auch um bewusste Vertuschung, Verharmlosung und Verantwortungslosigkeit gegenüber den betroffenen Bürgern.

Herr Kobayashi, der bereits eine vierwöchige Vortragstournee durch Deutschland mit dicht gedrängtem Programm hinter sich hatte, berichtete über in der Präfektur Fukushima aufgestellte öffentliche Messstationen, deren Umgebung immer sauber gehalten wird, während auf Schulwegen, Spielplätzen und Feldern häufig viel höhere Strahlenbelastungen gefunden werden. Er dokumentierte eigene Messungen, die aufs Jahr hochgerechnet hochgradig gesundheitsgefährdende Strahlendosen nachwiesen. Er berichtete, dass bei amtlichen Untersuchungen bei 40% von 150.000 untersuchten Kindern Anomalien in der Schilddrüse festgestellt wurden und dass sie ohne weitere Aufklärung als „gesund“ nach Hause geschickt wurden, wenn der Durchmesser der Knoten unter 5 mm lag.

weiterlesen

Wir zahlen nicht für Euren Müll - keine "Bad Bank" für AKW

Straßenaktion gegen Atomkonzern-Pläne in Heilbronn am Dienstag 17.6.2014 im Rahmen der bundesweiten Bad-Bank-Aktionswoche von .ausgestrahlt

Aktivisten von BUND und Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn trugen am Dienstag, dem 17. Juni eine alte Gartenbank oder auch -"Bad Bank" genannt - zusammen mit einem alten, zerbeulten – allerdings leeren – Atom-Müll-Fass vom Energiestandort der EnBW in der Heilbronner Weipertstraße quer durch die Heilbronner Innenstadt zum Kiliansplatz, um sie dort symbolisch der "öffentlichen Hand" zu übergeben.

Wie vermutet, beteiligten sich an dem kleinen Straßenumzug auch die Vertreter der großen Stromkonzerne E.on, RWE und EnBW. Spannend war es bis zum Schluss, ob der ehemalige Bundeswirtschaftsminister und Eon-Manager Werner Müller, in seiner Rolle als Vermittler, Frau Merkel überreden konnte auf der Bank Platz zu nehmen.

Skandiert wurde die Aktion von den Zuschauern mit „wir zahlen nicht für euren Müll“- Rufen. Außerdem wurden Unterschriften gegen die Pläne der Atomkonzerne gesammelt, die Kosten für Rückbau und Entsorgung ihrer Atomkraftwerke, die über ihre - voraussichtlich viel zu niedrigen - Rückstellungen hinausgehen, auf die Steuerzahler abzuwälzen.

Hintergrundinformationen bei .ausgestrahlt

weiterlesen

AKW Neckarwestheim: Erste Ergebnisse der Simulation eines Störfalls mit Helium-Ballons

Pressemitteilung vom 18.11.2013

Nach dem Beginn des Experimentes mit Helium-Ballons zur Simulation einer radioaktiven Wolke aus dem Atomkraftwerk Neckarwestheim am Samstag liegen inzwischen erste Ergebnisse vor.

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht befinden sich die ersten gemeldeten Fundorte in westlicher Richtung von Neckarwestheim.
Nach nur 35 Minuten wurde ein Ballon nördlich von Pforzheim in Königsbach-Stein gefunden und damit rund 40km entfernt vom AKW weit außerhalb der offiziell geplanten Evakuierungs-Zone.
Bereits nach nur zweieinhalb Stunden wurde außerhalb der 50km-Zone ein Fund an Loch 11 des Golfclub Hofgut Scheibenhardt in Karlsruhe gemeldet. Dies bedeutet dass im Falle eines GAUs im Atomkraftwerk die fast 300.000 Einwohner zählende Großstadt in weniger als zweieinhalb Stunden evakuiert sein müsste.

weiterlesen

Offener Brief des Umweltministeriums BW an uns

Pressemitteilung vom 19.11.2013 des Umweltministeriums BW

Zitat der Pressemitteilung des Umweltministeriums:

Mit einem offenen Brief hat das Umweltministerium auf Fragen und Kritik des Aktionsbündnisses Energiewende Heilbronn reagiert. Das Aktionsbündnis hatte sich Anfang November an die Öffentlichkeit und das Umweltministerium gewandt, nachdem es in Folge eines Brennelementetausches (nach vorsorglichem Abfahren des Reaktors) im Kernkraftwerk Neckarwestheim (GKN 2) zu erhöhten radioaktiven Emissionen gekommen war. 
Der offene Brief ist ab sofort auf den Internetseiten des Umweltministeriums einsehbar.

Umweltminister Franz Untersteller: „Die intensive und in der Sache teilweise unangemessene öffentliche Diskussion rund um den Brennelementetausch in Neckarwestheim hat uns überrascht. Jetzt hoffen wir, dass der offene Brief für Klarheit sorgt und Zweifel beseitigt. Es gab erhöhte Emissionswerte, es gab zu keinem Zeitpunkt Anlass zur Warnung oder Grund zur Besorgnis.“

Zusammenfassend stellt das Umweltministerium in seinem Brief an das Aktionsbündnis fest, dass

Zitat Ende

Der Offene Brief kann hier von der Webseite des Umlweltministeriums heruntergeladen werden.

weiterlesen

Ballonaktion in Neckarwestheim

Pressemitteilung vom 15.11.2013 von BUND und Aktionsbündnis Energiewende HN

Am Samstag, 16.11.2013 um 5 vor 12 Uhr lassen Atomgegner in Neckarwestheim, an 5 weiteren Atomkraftwerkstandorten und am Forschungsreaktor in Berlin Heliumballons aufsteigen. Mit dieser Aktion soll untersucht und dargestellt werden, wie sich radioaktive Stoffe bei einer Reaktorkatastrophe ausbreiten würden.

BUND und Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn beteiligen sich an der Aktion in Neckarwestheim und rufen die Bevölkerung auf, nach Ballons Ausschau zu halten, Postkarten von gefundenen Ballons einzuschicken oder die Fundorte im internet unter www.atomalarm.info einzutragen.

weiterlesen

Simulation eines Störfalls im Atomkraftwerk Neckarwestheim

Pressemitteilung vom 16.11.2013

Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen

Am Samstag haben Atomkraftgegner um 5 vor 12 Uhr am Atomkraftwerk in Neckarwestheim sowie an sechs weiteren Atomanlagen in Deutschland einen Großversuch gestartet. Dazu ließen sie bundesweit mehrere tausend mit Helium gefüllte Ballons aufsteigen. Mit dieser Aktion soll untersucht werden wie sich radioaktive Stoffe bei einer großen Reaktorkatastrophe, im Normalbetrieb und bei den jährlichen Revisionen ausbreiten.

Die Organisatoren rufen nun die Bevölkerung zur Unterstützung des Großversuchs auf. Wer einen der Ballons findet kann mit der angehängten Karte und dem darauf aufgedruckten Code per Post und unter www.atomalarm.info im Internet Fundort und -zeit melden.

weiterlesen

Zum zweiten Mal deutlich erhöhte radioaktive Ableitungen im AKW Neckarwestheim

Presseinformation des Bundes der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V.

Schon zum zweiten Mal während der letzten 14 Tage sind im Atomkraftwerk Neckarwestheim die Abgabewerte für Radioaktivität deutlich erhöht gewesen. Das erste Mal stieg die Strahlung am 27. Oktober um 0 Uhr auf das über zwanzigfache des Üblichen auf 7,2 Milliarden Becquerel/Stunde an. Das zweite Mal war ein ähnlicher Anstieg sogar auf 7,9 Milliarden Becquerel/Stunde am 07.11.13 um 13 Uhr zu beobachten. Dies haben Atomkraftgegner des BBMN und der Energiewende Heilbronn bei der Auswertung von Daten des Umweltministeriums Baden-Württemberg beobachtet. Während dem 25.10.13 bis 09.11.2013 war der Reaktor wegen eines defekten Brennelementes abgeschaltet gewesen. Vermutlich hat das defekte Brennelement den Primärkreislauf und letztendlich auch die Abluft kontaminiert.

Die Daten sind hier abzurufen: http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/71644/?Block=gkn2&Group=abluft

Wenn auch  gesetzlich festgelegte Grenzwerte eingehalten wurden, so erfüllen beide Ereignisse uns Bürgerinitiativen mit Sorge. Jede Freisetzung von Radioaktivität ist eine Belastung der Umwelt und erhöht das schon bestehende Strahlenniveau in der Umwelt. Außerdem beziehen sich die veröffentlichten Werte nur auf die Freisetzung von radioaktiven Edelgasen.

Offen bleibt, ob noch andere radioaktive Partikel, etwa Alphastrahler, während der beiden Emissionsspitzen vom Luftstrom mitgerissen wurden. Eingeatmet oder verschluckt kann schon ein kleines Alphateilchen zum Tod führen. Alphastrahler werden aber bei der
Edelgasmessung nicht erfasst.

weiterlesen

Castoren: Keine Scheinlösungen! Radioaktivität lässt sich nicht kontrollieren.

Pressemitteilung vom 13.11.2013

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn fordert: keine Castortransporte durch das Neckartal, keine Verharmlosung der radioaktiven Belastung, eine strikte Trennung von Atomwirtschaft und Atomaufsicht, sofortiges Abschalten der Atomkraftwerke.

„Wenn Umweltministerium Baden Württemberg und Atombetreiber EnBW rein zur Kostenoptimierung Castortransporte durch das Neckartal wollen, statt das beantragte Castorlager in Obrigheim endlich in verbesserter Form zu bauen, weckt dies Zweifel an der Unabhängigkeit der beim EnBW-Besitzer, dem Land Baden-Württemberg, angesiedelten Aufsicht“, gibt Gottfried May-Stürmer vom Aktionsbündnis zu denken. „In den letzten Tagen hat die EnBW versucht, die Bevölkerung durch einen völlig unseriösen Vergleich der radioaktiven Emissionen aus dem Atomkraftwerk Neckarwestheim mit einem Karibikflug zu beschwichtigen, und das Umweltministerium hat diese Emissionen ebenso wie den Brennelementdefekt als ‚Normalbetrieb’ bewertet. Das weckt kein Vertrauen in die sachgerechte Beurteilung des Castorproblems.“

weiterlesen
« » page 1/18, result 1-10, 1–10 11–20 21–30 31–40 41–50 51–60 61–70 71–80 81–90 91–100 101–110 111–120 121–130 131–140 141–150 151–160 161–170 171–176