Atomforum in Stuttgart? Nein Danke!

Di, 22.05.2012, 18:00 Uhr, Liederhalle Stuttgart, Demo zum Schlossplatz

ATOMFORUM ABSCHALTEN!

Das Deutsche Atomforum tagt ab dem 22.Mai 2012 in der Stuttgarter Liederhalle. Trotz Fukushima, Tschernobyl und Harrisburg treffen sich dort die wichtigsten Lobbyisten der Atomindustrie. Sie wollen hinter verschlossenen Türen nach Wegen zum europaweiten Ausbau der Atomenergie suchen und Gorleben als Endlager durchsetzen.

Di, 22.05.2012, 18:00 Uhr, Liederhalle Stuttgart, Demo zum Schlossplatz

Außerdem: 12:30 Uhr, Liederhalle Stuttgart, Protestatktion zur Begrüßung der Tagungsteilnehmer - Mit-Mach-Aktion und Straßentheater

Atomausstieg sieht anders aus, Frau Merkel!

Die Suche nach einem Konzept und Standort für den weiteren Verbleib des hochriskanten Atommülls darf nicht den Weiterbetrieb der AKWs ermöglichen. Wir wollen den sofortigen Stopp der Atommüllproduktion! Die ungeeigneten Standorte Gorleben und Schacht KONRAD müssen für die Endlagerung endlich vom Tisch. Keine Bürgschaften für Atomanlagen im Ausland. Und wir haben endgültig genug von den internationalen Verharmlosern der Atomlobby in der Internationalen Atom-Energie-Organisation (IAEO) und der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Wir bieten Nachhilfe in Energiewende, Herr Röttgen!

Wir wollen neben der notwendigen Energieeinsparung den forcierten Ausbau der On-Shore-Windanlagen, der Photovoltaik und der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung und nicht den hochriskanten Weiterbetrieb von 9 AKWs sowie der Uranfabriken in Lingen und Gronau. Wir sind gegen eine Politik, die die Macht der Atomkonzerne (EnBW, E.ON, RWE, Vattenfall) durch die Förderung zentraler Großanlagen (z.B. Off-Shore) stärkt und gleichzeitig Bürgeranlagen behindert. Wir wollen Forschung für Speichertechnologien und Energieeffizienz statt staatlich subventionierte, milliardenschwere Atomforschung durch die Europäische Atom-Gemeinschaft (EURATOM), das Karlsruher KIT (ehemals Kern-Forschungszentrum) und für die Kernfusion (ITER).

Kommunale Stadtwerke - in Stuttgart und anderswo - aber ohne die EnBW, Herr Kretschmann!

Zur Umsetzung der dezentralen Energiewende ist es unerlässlich, dass die Kommunen vollständig über ihre Netze für Strom, Gas und Fernwärme verfügen. Nur dann können demokratische Energiestrukturen unter Beteiligung von uns Bürgerinnen und Bürgern aufgebaut werden – auch gegen den Willen der übermächtigen Atom- und Kohlekonzerne.

Für den Sofortausstieg aus der Atomtechnik und den forcierten Einstieg in die dezentrale Energiewende!

 

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