2010-07-12 | Energiewende Heilbronn: Klimaschutzabend • 24.07. Stuttgart • Dauermahnwache

Newsletter vom 12.07.2010 im Newsletter-Archiv des Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn

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In diesem Newsletter:
Klimaschutzabend • 24.07.: Atomausstieg sofort! - Energiewende jetzt! • Dauermahnwache und Mahnwache • Termine • Atommülltransport gestoppt
 

Hallo,

wir stellen am Donnerstag, 15. Juli 2010 um 20:00 Uhr im Restaurant am Stadtgarten Harmonie, Merian-Zimmer unsere Bewertung des von der Ingenieurgemeinschaft EEB Enerko, AVISO und Ingenieurbüro Rau entworfenen Klimaschutzkonzepts der Stadt Heilbronn der Öffentlichkeit vor und erläutern Ergänzungsvorschläge zu diesem Konzept. Anschließend ist ausreichend Zeit für die Diskussion vorgesehen.

Herzliche Einladung dazu.


Energiewende

Auf nach Stuttgart! Am Samstag, 24. Juli 2010 um 14 Uhr organisieren wir vor dem Umweltministerium in Stuttgart eine Demonstration unter dem Motto "Atomausstieg sofort – regenerative Energiewende jetzt!".

Alle Infos auf endlich-abschalten.de

Als einer der 4 Veranstalter freuen wir uns besonders, dass inzwischen 22 Organisationen mit uns den Aufruf zur Kundgebung unterstützen. Aus gutem Grund:

Atomkraft ist keine Brücken- sondern eine Fortschritts-Verhinderungstechnologie. Atomkraft blockiert heute bereits die mögliche Energiewende. Diese wäre mit den regenerativen Energien sofort möglich, wird aber von den CDU-geführten Landesregierungen seit vielen Jahren aus politischen Gründen verhindert. Bei der Windenergie ist Baden-Württemberg inzwischen das bundesweite Schlusslicht. Andere Bundesländer erzeugen mittlerweile bis zu 47% des verbrauchten Stromes nur mit Windenergie. In Baden-Württemberg sind es gerade einmal 0,81%.

Bereits in der Woche vor der Kundgebung wird es vor der Stuttgarter EnBW-Niederlassung am Hauptbahnhof eine Dauermahnwache über mehrere Tage und Nächte geben. Wir vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn werden davon 24 Stunden übernehmen. Wer bereit ist einige Stunden der Mahnwache mit uns zu übernehmen meldet sich bitte hier.


ZEAG 
 

Die EnBW-Tochter ZEAG ist Netzbetreiber in Kirchheim am Neckar. Am Sonntag, 18. Juli 2010 feiert die ZEAG „100 Jahre Stromversorgung in Kirchheim“. Eine gute Gelegenheit für die Atomstromer, sich als positiver Bestandteil des Gemeinwesens darzustellen. Das wollen wir so nicht stehen lassen. Deshalb ruft der Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar zur Mahnwache auf: Am 18.07. von 10:30 Uhr bis 11:00 Uhr (in der halben Stunde vor Beginn des offiziellen Festakts).

Ort: Kirchheim am Neckar, Kanalstraße. Parkplatz an der Alten Turnhalle am Neckar.
Bitte Plakate und fantasievolle Verkleidungen etc. mitbringen.

 
 


Weitere Termine:
14.07.: Energiewende-Treffen • 15.07.: Infoveranstaltung zum Klimaschutzkonzept • 18.07.: Mahnwache, Kirchheim • 24.07.: Atomausstieg sofort! - Energiewende jetzt!, Stuttgart • 26.07.: BBMN Treffpunkt Anti-Atom, Kirchheim •
Alle Details zu den Terminen wie immer auf Energiewende-HN.de


Energiewende

Unser 19. Energiewende-Treffen findet am Mittwoch, 14.07.2010 um 19:30 Uhr im Gemeindehaus der Nikolaigemeinde, Wilhelm-Busch-Straße 6 (Karte) statt.

Thema wird u.A. unsere Großkundgebung gegen die Atom-Phantasien von Steffan Mappus in Stuttgart sein. Außerdem sollen die Vorbereitungen zum Castortransport im Herbst besprochen werden sowie unser weiteres Vorgehen zum Klimaschutzkonzept der Stadt Heilbronn. Außerdem diskutieren wir über den angedachten ZEAG/EnBW-HVG-Deal unseres Oberbürgermeisters.

Jeder ist dazu herzlich eingeladen!


Der umstrittene Transport von radioaktivem Müll aus dem GKSS- Forschungszentrum - wegen technischer Mängel wurde er in letzter Minute gestoppt. Die strahlenden Reste des Atomfrachters "Otto Hahn" sollte Geesthacht eigentlich als Geheimtransport verlassen.

Doch technische Probleme mit dem Transportbehälter B(U)F-96 haben die Tour 3300 nach Cadarache/Frankreich (1500 Km) gestoppt. Unklar ist nun, wann der Müll die Stadt verlässt.
"Der Transport ist, so wurde es mitgeteilt, auf unbestimmte Zeit verschoben. Man hat uns noch keinen neuen Termin für die Abfahrt genannt", erklärte Karsten Wagner aus dem Einsatzführungsstab der Polizeidirektion. "Wir melden den Transport kurzfristig an, wenn alle Voraussetzungen stimmen", sagte GKSS-Sprecher Torsten Fischer.

Und mit diesen "Voraussetzungen" sind Anforderungen gemeint, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS, Berlin) für den Transport vorgibt. Unter anderem muss der Unterdruck in dem Transportbehälter (Baujahr 2008) Messwerte erfüllen. Einzeln und in der Summe.
Und dabei soll es nach Informationen unserer Zeitung Probleme geben. So war der umstrittene Transport konkret für den vergangenen Freitag (Abfahrt um 17 Uhr) geplant.
Doch Tests ergaben, dass der Behälter Druck verliert. Damit könnten Fragen der Sicherheit beeinträchtigt sein. Und Kompromisse lässt die Transportgenehmigung des BfS nicht zu.

weiterlesen auf bergedorfer-zeitung.de


Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen zu diesem Newsletter: Kontakt

Viele sonnige Grüße

Daniel vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn

 


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Diese eMail ging an alle Mitglieder im Verteiler des Aktionsbündnisses Energiewende Heilbronn (www.energiewende-hn.de).