Energiewende Heilbronn Blog


Von BrĂŒcken, Tiefgaragen und AufzĂŒgen

erstellt am: 28.11.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein, Klimaschutz, Lokalpolitik, Verkehrswende

BahnhofsbrĂŒcken Freiburg

Diese Woche war ich auf der WiwilĂ­-BrĂŒcke. Die steht in Freiburg und fĂŒhrt ĂŒber den Bahnhof, den Busbahnhof und eine Straße (linke BrĂŒcke auf dem Foto). Eine breite BrĂŒcke, reserviert fĂŒr FußgĂ€nger/inn/en, Radler/inn/en, Rollertreter/inn/en, Rollatorpilot/inn/en usw., in allen Varianten, mit Rollstuhl, mit Tandem, mit Kinderwagen, FahrradanhĂ€nger und anderem.

mehr als 2,5 Mio Radfahrer pro JahrZufĂ€llig geriet ich in die Feier zum 2,5 Millionsten Radler fĂŒr dieses Jahr. Zweieinhalb Millionen von Januar bis November! Das sind durchschnittlich knapp 9000 pro Juli-Tag und immerhin halb so viele pro Dezember-Tag. Dieser ganze Verkehr lĂ€uft flĂŒssig, ohne Absteigen, ohne Treppe, ohne Aufzug, mit gut bewĂ€ltigbarer Steigung auf den Zu- und Abfahrtsrampen (Treppen gibt es zusĂ€tzlich, fĂŒr die, die steil nach oben wollen ;-) )

Rampe zur WiwilĂ­-BrĂŒckeWas wĂ€re, wenn diese Radler/inn/en alle stattdessen mit Autos fahren wĂŒrden?

Bahngleise und Straße zerschneiden die Stadt, die WiwilĂ­-BrĂŒcke verbindet sie wieder, das gleiche schafft zusĂ€tzlich auch die direkt benachbarte StadtbahnbrĂŒcke (rechte BrĂŒcke auf dem Foto oben), diese bietet freie Bahn fĂŒr die Tram und auch wieder fĂŒr FußgĂ€nger/inn/en. Nur Autos mĂŒssen Umwege fahren – Umkehrung der ĂŒblichen Rangfolge mit AbkĂŒrzung fĂŒr motorgetriebene Menschen und Umwegen fĂŒr wirklich auto-mobile Menschen.

Bei der Anreise nach Freiburg fuhr ich gemĂ€chlich von Heilbronn mit der (“Eil-“)Straßenbahn ĂŒber Land nach Karlsruhe, um dann in kaum mehr als der halben Zeit mit dem ICE weiter nach Freiburg zu sausen. Dort angekommen, ging es direkt per Aufzug (alternativ per Treppe) nach oben auf die StadtbahnbrĂŒcke, und von dort ohne Stufen geradewegs in die Innenstadt. (mehr …)


Robert Mayer: Pionier der Energiewende und der Nachhaltigkeit

erstellt am: 03.11.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Allgemein

Offizielle Briefmarke(Julius) Robert (von) Mayer war nicht der Erfinder des Strichcodes, auch wenn die heute veröffentlichte Briefmarke so ausschaut (Bildquelle: Deutsche Post).

Am Montag 3.11.14 startet offiziell die Gedenk-Briefmarke zum 200. Geburtstag von Robert Mayer. Leider ist die Marke nicht gelungen. Optisch wenig attraktiv, schlecht lesbar, der Zusammenhang zwischen Person, Schlagwort „Energieerhaltungssatz“ und der Messskala erschließt sich dem Betrachter nicht. Geht es da etwa um den Erfinder des Strichcodes? Oder wird der Jahrestag der Fahrenheit-Skala begangen? Weder, noch. Allerdings bekommt die Fahrenheit-Skala am selben Tag eine eigene Marke. Die beiden Marken mit ihren austauschbaren Motiven haben noch etwas gemeinsam: Ab 1.1.15 braucht sie niemand mehr, dann gelten neue Porto-SĂ€tze.
Die 60 Cent-Fahrenheit-Marke lÀsst sich immerhin mit einer Zusatz-Marke auf 62 Cent ausbauen, aber die 90 Cent-Mayer-Marke auf einen 85-Cent-Brief kleben, das werden nur echte Liebhaber tun. Welche Ironie: da hatte man sich extra ins Zeug gelegt und Beziehungen spielen lassen, dass die Marke den Wert von 90 statt wie geplant 145 Cent bekommt. Und ausgerechnet nur die 145 Cent-Marken wird man auch 2015 noch benötigen.

Allerdings: Wenn so Vieles schief lÀuft, dann passt es vielleicht doch zu Julius Robert von Mayer und seinem Leben voller Umwege, SchicksalsschlÀge und WiderstÀnde.

WĂ€hrend des JubiliĂ€umsjahren war oft der leise Vorwurf an Mayer zu hören, er habe die WiderstĂ€nde gegen seine Entdeckungen selbst verschuldet durch den ungenĂŒgenden Gebrauch der physikalischen Fachsprache. Das ist ĂŒberheblich und ist rĂŒckblickend leicht zu sagen. Wie ist es heute? Eigentlich sind die Begriffe “Kraft”, “Energie/Arbeit”, “Leistung” lĂ€ngst gut definiert und etabliert, trotzdem werden sie oft verwechselt. Aber immerhin haben wir diese Begriffe. Und wenn wir von Energie sprechen, dann gehen wir stillschweigend davon aus, dass sie in all ihren Formen eine Konstante ist, dass sie ein festes Maß hat, dass sie bei allen Umwandlungen erhalten bleibt. Ohne diese Annahme funktioniert der Begriff einfach nicht. Umgekehrt funktioniert die Vorstellung einer konstanten GrĂ¶ĂŸe “Energie” erst dann, wenn man schon eine Vorstellung von diesem abstrakten Begriff hat.

Die besondere Leistung von Robert Mayer war also tatsÀchlich eine doppelte: zugleich den Begriff und die Vorstellung von dessen Eigenschaften zu entwickeln.
Sinnvollerweise tat er dies durch die Formulierung von Analogien. “WĂ€rmeĂ€quivalent” ist dabei zunĂ€chst hilfreicher als ein ganz abstrakter Begriff, der erst mit Inhalt gefĂŒllt werden muss, damit er sich in unserer Vorstellungswelt verankern kann.

Ich finde es wunderbar, dass Robert Mayer diese geniale gedankliche Leistung gelungen ist.

nil fit ex nihilo – nil fit ad nihilum (Nichts wird aus Nichts – Nichts wird zu Nichts)

Briefmarkenentwurf F.W.Ich glaube, dass im JubilÀumsjahr auch andere Perlen in Robert Mayers Werk zu wenig beachtet wurden.  Sowohl seine medizinischen Entwicklungen, besonders das Kreislauf-Modell, als auch welche Auswirkungen sein Paradigmenwechsel in der Betrachtung von NaturvorgÀngen auf heutige Konzepte  hat. Das hat mich zu nebenstehendem Briefmarken-Entwurf motiviert.

Wir können gerade Robert Mayer als einen Pionier des Nachhaltigkeitsgedankens sehen. Seine These “Nichts wird aus Nichts – Nichts wird zu Nichts” bereitete nicht nur den Boden fĂŒr ein modernes VerstĂ€ndnis der Energie, sondern ist auch eine elementare Voraussetzung fĂŒr nachhaltiges Denken und Handeln. “Der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose” und “Wer Ware produziert, wird MĂŒll ernten” könnten heutige Formulierungen des Mayer’schen Erhaltungssatzes sein. (mehr …)


Atomstaat BaWĂŒ: Formalrecht siegt ĂŒber Verantwortung und Moral

erstellt am: 31.10.2014 • von: Franz • Kategorie(n): AKW-Stillegung und Abriss, Allgemein, Anti-Atom, KWO Obrigheim

Gruen angemalte AKWs Lager und Transporte sind sicherGestern urteilte der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim, dass alle Bedenken gegen die RechtmĂ€ĂŸigkeit der vom baden-wĂŒrttembergischen Umweltminister erteilten 2. Abrissgenehmigung fĂŒr das AKW Obrigheim aus formalrechtlicher Sicht unbedeutend sind.

Das ist ein schwarzer Tag und bahnt die weitere massive Freisetzung von RadioaktivitĂ€t durch die Abriss- und “Freimess”-Handlungen.

Link: PresseerklÀrung des Gerichts

Link: Homepage der Initiative AtomErbe Obrigheim

Link: Homepage der AG AtomErbe Neckarwestheim

Peter Reinhardt von der “Heilbronner Stimme” und dem “Mannheimer Morgen” schrieb gestern und heute Artikel und Kommentare, die die Problematik und den Prozess völlig verzerrt darstellen.

Hier ein klarstellendes Schreiben an ihn:

Sehr geehrter Herr Reinhardt,

seit langem beobachte ich in Ihren Texten einen sehr schiefen Blickwinkel immer dann, wenn es um Differenzen zwischen BĂŒrgern einerseits und Behörden oder Unternehmen andererseits geht, egal ob das Thema S21, Atomkraft oder anderes ist. Behörden und Unternehmen haben bei Ihnen einen Vertrauensvorschuss, BĂŒrger werden von Ihnen lĂ€cherlich gemacht.

Gerade jetzt wieder besonders krass in Ihren beiden Berichten und Kommentaren zum Obrigheim-Abriss-Prozess (Heilbronner Stimme und Mannheimer Morgen).

Behörden und Unternehmen haben durch Geld und Manpower viel mehr Möglichkeiten, BĂŒrger machen alles in Ihrer Freizeit und auf eigene Kosten. Das ist schon eine schlechte Ausgangsposition. Dass Sie aber als Journalist auf die Blenderei des Umweltministeriums herein gefallen sind, ist schon sehr schade. Ich vermisse eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema und könnte Ihnen in den Texten viele Fehler nachweisen. (mehr …)


Photovoltaik: Vom HoffnungstrĂ€ger zum SĂŒndenbock

erstellt am: 22.06.2014 • von: Daniel • Kategorie(n): Energiewende, Gesellschaft, Politik, Presse

Auszahlungen an Anlagenbetreiber vs EEG-Umlage“Die Bundesregierung hat […] ein Gesetz zur Abschaffung aller wesentlichen GrundsĂ€tze der bislang erfolgreichen dezentralen Energiewende vorgelegt. Die Bundesregierung nennt den vorliegenden Gesetzentwurf Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das ist Etikettenschwindel. Sogar der Vorrang der Erneuerbaren Energien wird abgeschafft.” warnt EUROSOLAR.

Um zu verstehen wie es dazu kam, dass in den nĂ€chsten Tagen solch gravierende Eingriffe gegen die “Energiewende in BĂŒrgerhand” geplant sind, muss man einige Jahre zurĂŒck blicken. Insbesondere der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)” haben wir dies zu verdanken, der Lobbyorganisation der Metall- und Strom-Großkonzerne mit ihren Kampagnen fĂŒr Sozialabbau und gegen die Energiewende. Diese Lobbyarbeit wurde selten so gut analysiert wie in dem 2-teiligen Artikel unten.

“Diese Methoden zu kennen, zu durchschauen, zu enttarnen und zu kommunizieren, ist eine Herausforderung, die weit ĂŒber das Themengebiet Energiewende herausgeht. Sie ist wichtig fĂŒr den Erhalt einer echten und nicht lediglich nur demokratisch kostĂŒmierten Demokratie. Nehmen wir sie an – im Sinne unserer Kinder und Kindeskinder!”

Der Artikel kann hier (Teil 1) und hier (Teil 2) kostenlos gelesen werden.


Mitmachfallen – Videos von FlĂŒgel-TV zur Veranstaltung der ‘Anstifter’ am 28.5.14

erstellt am: 30.05.2014 • von: Franz • Kategorie(n): FlĂŒgel-TV, Gesellschaft

Logo Fluegel.TVAtommĂŒll-Vermehrungs-Kommission, S21-“Schlichtung”, Mediationen und mehr: Immer hĂ€ufiger soll Widerstand emanzipatorischer BĂŒrgerbewegungen durch Mitmachfallen eingewickelt und somit letztlich doch gebrochen werden.

Am Sonntag 1.6.14 sind die Mitmachfallen Thema des Sonntagsspaziergangs zum AKW Neckarwestheim, zu dem herzlich eingeladen wird (Parkplatz Schöne Aussicht, 14 Uhr).

FlĂŒgel-TV zeichnete am 28.5.14 eine Veranstaltung der “Anstifter” in Stuttgart auf:
Strategische Einbindung – von Mediationen, Schlichtungen, Runden Tischen
 – Buchvorstellung, Lesung, Reflexion, Diskussion. Mit Michael Wilk, Annette Ohme-Reinicke und Fritz Mielert”.

Hier geht es zu den drei Mitschnitten:
Fritz Mielert: Die S21-Schlichtung – eine klassische Mitmachfalle!?
http://www.fluegel.tv/beitrag/9469
Michael Wilk, Verweigerung und Widerstand statt Runder Tisch
http://www.fluegel.tv/beitrag/9473
Annette Ohme-Reinicke: Der Faktensack als TotschlÀger
http://www.fluegel.tv/beitrag/9471

FlĂŒgel-TV - Thema Mitmachfallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 


AtommĂŒll-Vermehrungs-Kommission

erstellt am: 23.05.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Anti-Atom, AtommĂŒll & Castor

Neulich im NuklearschEs begab sich zu einer Zeit, als nicht mehr zu verbergen war, dass es fĂŒr die AtommĂŒllberge keine Lösung gibt. Also wurde beschlossen, so zu tun, als arbeite man an einer Lösung. Vor allen sollten die Menschen glauben, diese Lösung sei greifbar.

Denn nur so, das war der Plan, wĂŒrden die Menschen den Weiterbetrieb der AKWs schlucken. Diese AKWs verschlimmerten ja Tag fĂŒr Tag das AtommĂŒll-Desaster, deshalb durfte nicht geschehen, dass die Menschen eine Verbindung zwischen AKW-Betrieb und AtommĂŒll-Wahnsinn herstellten.
Diese BĂŒrger waren doch wegen des tĂ€glichen Katastrophenrisikos ohnehin schon viel zu kritisch gegen Atom eingestellt.

So fassten einige kluge Menschen, etwas König Winhelm vom Lande BaWĂŒ, den Plan, ein neues Gesetz, eine neue Behörde und schließlich eine neue Kommission zu beschließen. König Winhelm war es zwar etwas peinlich, selbst ĂŒber eine Handvoll AKWs zu herrschen, die ihm wie Kuckuckseier zugefallen waren. Nun aber war es, so sein schwĂ€bisches GemĂŒt, vielleicht doch lukrativer die AKWs noch lange weiter laufen zu lassen, statt sie Ă€ngstlich abzuschalten. Also brauchte es die AtommĂŒll-Show als Ablenkung. (mehr …)


Neue Videos von FlĂŒgel-TV: 26.4.14: Tschernobyl-Mahnwache. 30.4.14: Campact/Sonnensteuer

erstellt am: 09.05.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Anti-Atom, Energiewende, FlĂŒgel-TV, GKN Neckar­westheim

Logo Fluegel.TV Fluegel.tv zeigt, was im Fernsehen nicht kommt!

Aktuelle Dokumentationen:

26.4.2014: Mahnwache vor dem AKW Neckarwestheim zum 28. Jahrestags des Beginns der Tschernobyl-Katastrophe.
Infos und Nachdenkliches.
Dokumentation (35 min)

30.4.2014: Campact und Energiewende-Aktive ĂŒbergeben ĂŒber 220.000 Unterschriften gegen die “Sonnensteuer” und gegen ein Ausbremsen der Energiewende an MP Kretschmann.
Dokumentation (10 min)
Auszug daraus (5 min)


“Katastrophenschutz”: des Kaisers neue Kleider

erstellt am: 11.04.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Anti-Atom, FlĂŒgel-TV, Fukushima, Presse

Ballonaktion zeigt: RadioaktivitĂ€t kennt keine GrenzenEinen Schutz vor den Folgen eines Super-GAUs gibt es nicht. Entsprechende “KatastrophenschutzplĂ€ne” sollen nur den Anschein geben, es sei alles unter Kontrolle. Es erinnert an “des Kaisers neue Kleider”: Jeder sieht, der Kaiser ist nackt, aber alle tun so, als sei alles in Ordnung. Konkret: Jeder weiß, dass entweder ein wirksamer Katastrophenschutz bestehen muss, oder dass jede Minute Weiterbetrieb eines AKWs verantwortungslos ist. Aber alle tun so, als wĂŒrden Grenzwerte, Radien, Zonen und viel Papier und Fantasie einen Betrieb der AKWs rechtfertigen.

Eine neue Runde in diesem Spiel gibt es heute, wenn die “Strahlenschutzkommission” ihre aktuellen Regeln beschließt und dabei eigentlich klar eingesteht, dass der Schutz der Bevölkerung nur eine Fiktion ist.

.ausgestrahlt hat dazu eine treffende PresseerklÀrung erarbeitet:
AKW-Katastrophenschutz in der ZwickmĂŒhle

Info-Tipp:
FlĂŒgel-TV hat den Vortrag von Reinhold Thiel (IPPNW) zum Thema Atomare UnfĂ€lle und Katastrophenschutz aufgezeichnet (Ludwigsburg, 16.01.2014).
Der Vortrag kann hier in drei Teilen angeschaut werden:
Atomare UnfÀlle: Die offizielle Katastrophenschutz-Planung
Atomare UnfÀlle: Tschernobyl und Fukushima lehren uns
Atomare UnfÀlle: Was kommt aus uns zu?

Bild oben: Karte der gemeldeten Luftballons bei der Störfall-Aktion am 16.11.2013


Kraftwerkspoker: Mehr Kohle fĂŒr Kohle?

erstellt am: 11.04.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Energiewende

Montage: Abriss Kohleblöcke 5 und 6 in Heilbronn Die höchsten frei stehenden Bauwerke in Baden-WĂŒrttemberg (je 250 m) sind Wahrzeichen des fossilen Zeitalters: die beiden EnBW-Kamine in Altbach und die beiden EnBW-Kamine in Heilbronn. Durch die beiden Heilbronner Kamine gehen 5% des baden-wĂŒrttembergischen CO2-Ausstoßes in die AtmosphĂ€re, der grĂ¶ĂŸere Teil davon durch den nördlichen Schornstein (von Block 7), der Rest durch den sĂŒdlichen Schornstein (von den Blöcken 5 und 6), auf der Foto-Montage ist dessen Abriss vorweg genommen.

Kommt nun der Anfang vom Ende der Kohleverstromung in Heilbronn, nachdem die EnBW die Abschaltung der Blöcke 5 und 6 beantragt (s. Pressemitteilung der EnBW)? Also z.B. 2014 Abschaltung der Blöcke 5 und 6 und 2025 Abschaltung des Blocks 7?

Leider wohl kaum, wenn  es nach den PlĂ€nen der EnBW geht. Denn der Antrag auf Außerbetriebnahme der Blöcke 5 und 6 ist in Wirklichkeit ein Antrag auf zusĂ€tzliche Subventionen fĂŒr deren Weiterbetrieb, letztlich per Umlage zu zahlen von allen Stromkunden! (mehr …)


Bye Bye Genpatsu. SolidaritĂ€t Kyoto – Neckarwestheim, 8./9.3.2014

erstellt am: 17.03.2014 • von: Franz • Kategorie(n): Anti-Atom, Fukushima, GKN Neckar­westheim

SolidaritĂ€tsflyer aus KyotoBei der Demonstration in Neckarwestheim am 9.3.14 anlĂ€sslich des 3. Fukushima-Jahrestages berichten wie schon im Vorjahr japanische GĂ€ste und es wurden Gruß- und SolidaritĂ€tsbotschaften ausgestauscht, zwischen der Antiatom-Bewegung in Kyoto und den Antiatom-Initiativen rund um Neckarwestheim.

Die GĂ€ste aus Japan waren:
Frau Mako Oshidori und Herr Ken Oshidori
sowie Herr Prof. Detlev Schauwecker.

Weitere Infos hier: http://www.endlich-abschalten.de/programm

Die Grußbotschaften wurden vorgetragen von Frau Tomoko Arai.

Die Texte der Grußbotschaften können auf japanisch und auf deutsch hier gelesen werden:
http://www.endlich-abschalten.de/solidaritaet-d-jpn

Die Ansprache von Frau Mako Oshidori und die Grußbotschaften stehen im Mittelpunkt einer Video-Dokumentation von Volker Teichert, die sich auf die deutsch-japanische SolidaritĂ€t anlĂ€sslich der Demonstrationen in Kyoto am 8.3.14 und in Neckarwestheim am 9.3.14 konzentriert. Link zu diesem Video (25 min):
Drahtsilhouette_von_Frau_Mako_Oshidori(http://www.youtube.com/watch?v=bFzRWDZit2k)
(hier weitere Videos zur Demonstration)

Die Grußbotschaft aus Kyoto wurde in deutscher Übersetzung auch als Flyer verteilt, dieser kann hier herunter geladen werden: (mehr …)


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