Neckarwestheim II: Befund an einer Batteriezelle

erstellt am: 04.02.2013 • von: Daniel • Kategorie(n): GKN Neckar­westheim, meldepflichtige Ereignisse GKN 2

Neckarwestheim II: Befund an einer Batteriezelle
Einstufung: Meldekategorie N – Normalmeldung

Baden-W├╝rttemberg 31.01.2013 Bei einer wiederkehrenden Pr├╝fung im Kernkraftwerk Neckarwestheim Block II wurde am 23. Januar 2013 festgestellt, dass sich ein Verbindungsst├╝ck, eine sogenannte Satzbr├╝cke, in einer Batteriezelle abgel├Âst und verschoben hatte.

Einstufung durch den Kraftwerksbetreiber: Meldekategorie N (Normalmeldung); INES 0 (keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung).

Ma├čnahmen des Kraftwerksbetreibers: Die betroffene Batteriezelle wurde unterbrechungsfrei ausgetauscht. Sie soll zur weiteren Untersuchung zum Hersteller geschickt werden. Alle Batteriezellen gleicher Bauart wurden ├╝berpr├╝ft und es ergaben sich keine weiteren Befunde.

Sicherheitstechnische Bewertung der beh├Ârdlichen Atomaufsicht: Die betroffene Batterie ist Teil des Notstromsystems und hat die Aufgabe, sicherheitstechnisch wichtige Verbraucher im Notstromfall unterbrechungsfrei mit elektrischer Energie zu versorgen. Diese Batterien sind 4-fach redundant vorhanden. In den einzelnen Batteriezellen verbindet die Satzbr├╝cke die beiden negativen Polbr├╝cken zum Potenzialausgleich.

In der betroffenen Batteriezelle hatte sich die Satzbr├╝cke gel├Âst und verschoben. Unter den vorliegenden Randbedingungen war der Potenzialausgleich ├╝ber die benachbarten, in Reihe geschalteten, Batteriezellen gew├Ąhrleistet und die Funktion der Batterie nicht beeintr├Ąchtigt.

Der Befund hat deshalb eine sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf Personen, Umwelt oder den Betrieb der Anlage.

Quelle: Ministerium f├╝r Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-W├╝rttemberg


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