Im Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn engagieren sich ehrenamtlich Bürgerinnen und Bürger, Umweltverbände und atomkraftkritische Gruppen aus Politik und Kirche aus der Stadt und Region Heilbronn. Über uns
Wer sich mit uns zusammen freundschaftlich, aktiv und kreativ gegen Atomkraft, Kohlekraft und Fracking und für die Energiewende und den Klimaschutz einsetzen möchte ist gerne willkommen:
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 19:30 Uhr im Gemeindehaus, Wilhelm-Busch-Straße 6, HN. Aktionen

Nachhaltigkeitstag

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Nachhaltigkeitstag

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Dreckiger AKW-Abriss in Neckarwestheim
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Bestätigt: 2.000 Tonnen schwach radioaktive Abfälle im Salzbergwerk Heilbronn stammen aus Atomanlagen! • Pressemitteilung
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Nachhaltigkeitsinsel auf dem Kiliansplatz - Klimaschutz im HeldeN!-Tütle

Fr, 10.06.2016, 12:00-18:00 Uhr, Kiliansplatz, Heilbronn

Um ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu setzen, verwandelte sich der Heilbronner Kiliansplatz an den vierten Nachhaltigkeitstagen Baden-Württemberg wieder in eine "Nachhaltigkeitsinsel". Zum Mitreden, Mitmachen und Naschdenken auf vielen bunten Infoinseln hatte die Lokale Agenda 21 zusammen mit dem Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn eingeladen.

Strahlender Sonnschein und ein Himmel, der kaum ein Wölkchen zulässt… auf so viel Wetterglück, nach den heftigen Wetterkapriolen der vergangenen Tagen, hätten die Teilnehmer und Macher der NH-Insel kaum zu hoffen gewagt. Die Stimmung auf dem Kiliansplatz unter den Insulanern und den Besuchern war mindestens ebenso heiter. Mittels kreativer Mitmachangebote und guter Ideen wurden die unterschiedlichsten nachhaltigen Themen bunt, informativ und vor allem authentisch dargeboten.
 

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Jugendgemeinderäte und Minigärtner pflanzen Ginkgobäume und Sonnenblumen

Aktion für die Nachhaltigkeitsinsel vorbereitet

Um ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu setzen, verwandelt sich der Heilbronner Kiliansplatz wieder in eine "Nachhaltigkeitsinsel" mehr Infos

Fr, 10.06.2016, 12:00-18:00 Uhr, Kiliansplatz, Heilbronn

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Schwedisches Fernsehen begleitet Energiewende-Heilbronn Aktivisten zu den Ende-Gelände-Protesten in die Lausitz

Sa, 14.05.2016, Ende Gelände 2016 in der Lausitz

Vom  4.-15. Mai richtete sich eine globale Welle von Massenaktionen gegen die gefährlichsten Kohle-, Öl- und Gasprojekte weltweit, damit die fossilen Brennstoffe im Boden bleiben und ein gerechter Übergang zu 100 % erneuerbaren Energien beschleunigt wird. Break free from Fossil Fuels

3.500 Aktivisten blockierten am Pfingst-Wochenende 2016 den Vattenfall-Braunkohletagebau Welzow Süd und das zugehörige Kraftwerk „Schwarze Pumpe“. Vattenfall musste daher die Leistung des Kraftwerks stark drosseln, einen Block sogar komplett abschalten. Dennoch wurde Deutschland am Pfingstwochenende gut mit Strom aus erneuerbarer (!) Energie versorgt.

Die Heilbronner Aktiven beteiligten sich am Samstag an einer Solidaritätsdemonstration von Umweltverbänden vom Ort Welzow zum von der Abbaggerung bedrohten Ort Proschim. An der Tagebaukante zeigten sich die Teilnehmer schockiert von den gewaltigen Ausmaßen des Tagebaus. Vom Aussichtpunkt aus kann die über 8 Kilometer lange Grube eingesehen werden. 

antikohleblog

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NO2- Grenzwert seit 14 Jahren in Heilbronn überschritten – Zeit zum Handeln!

Mi, 11.05.2016 Studie Heilbronner Umweltgruppen

Die Lokale Agenda 21 Heilbronn, das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordern Maßnahmen, um die Belastung der Heilbronner Luft mit Stickoxiden deutlich zu verringern und die geltenden Grenzwerte einzuhalten.

Die Luftbelastung mit NO2 ist offensichtlich für die ganze Innenstadt zu hoch. 2015 wurde an der Messstation an der Weinsberger Straße ein Jahresmittelwert von 64 µg/m³ gemessen und damit erneut der  Grenzwert, bei dem  eine Gesundheits-gefährdung auftreten kann, um über 50% überschritten. Noch schlechtere Werte wurden in Baden-Württemberg nur in Reutlingen mit 70 µg/m³  und in Stuttgart an 2 Messstation (77 und 87 µg/m³) gemessen. Studie

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Kundgebung: Fluchtursachen bekämpfen heißt Klimawandel stoppen! Kohlekraftwerke dichtmachen!

Sa, 07.05.2016, 13:00 Uhr, Hafenmarktturm Heilbronn

Am 7. Mai 2016 haben 20 bis 30 Aktivist*innen der Organisierten Linken Heilbronn (iL) und des Bündnisses „Energiewende Heilbronn“ unter dem Motto „Fluchtursachen bekämpfen heißt Klimawandel stoppen!“ eine Kundgebung mit Infostand in der Heilbronner Innenstadt durchgeführt.

Mit einem Papp-Kohlekraftwerk, schwarzen CO²-Müllsäcken und Zelten wurde symbolisch der Zusammenhang zwischen der sich anbahnenden Klimakatastrophe und aktuellen beziehungsweise kommenden Fluchtbewegungen hergestellt. In einem Redebeitrag thematisierte ein Vertreter des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Energiewende Heilbronn“ die aktuelle, an Konzerninteressen ausgerichtete deutsche Energiepolitik und informierte über das schmutzige Heilbronner Kohlekraftwerk.

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Demo 5 Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl

2.000 Menschen haben am 06.03.2016 für den sofortigen Atomausstieg demonstriert. Der Träger- und Unterstützerkreis „Endlich Abschalten“ fordert die kommende Landesregierung auf, für einen sofortigen Atomausstieg zu sorgen.

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Im März und im April jähren sich die schlimmsten „zivilen“ Atomkatastrophen der Menschheitsgeschichte. Im April vor 30 Jahren kam es in Tschernobyl und im März vor fünf Jahren in Fukushima zum Super-GAU. Am Sonntag haben rund 2.000 Menschen vor dem AKW in Neckarwestheim für den sofortigen Atomausstieg, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Atommüll und die Beschleunigung einer dezentralen Energiewende demonstriert. Der Demonstrationszug startete am Bahnhof Kirchheim über die Neckarbrücke zum Atomkraftwerk. Auf der Kundgebung sprachen Fukushima- und Tschernobyl-Aktivistinnen und Aktivisten,  Armin Simon von der der Anti-Atom-Organisation ausgestrahlt sowie Sylvia Pilarsky-Grosch vom BUND Baden-Württemberg für den Trägerkreis.

Medienberichte, Videos und Fotos

www.endlich-abschalten.de

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Erster öffentlicher Klimagipfel in Heilbronn

Sa, 28.11.2015, Nikolaikirche

Mitmachen, mitdenken, mitdiskutieren: Viele gute Ideen für mehr Klimaschutz in Heilbronn

Das Aktionsbündnis Energiewende, BUND Heilbronn-Franken und der Rat für Klimaschutz der Lokalen Agenda 21 luden zum ersten öffentlichen Klimagipfel in Heilbronn mit direkter Bürgerbeteiligung ein. Eingeladen waren neben Vertretern der Stadt und des Gemeinderates, Schüler und Fachleute.
Während Politiker und Wissenschaftler aus der ganzen Welt in Paris noch um Ergebnisse ringen, haben wir bereits ein Zeichen gesetzt. Zwischen 40-50 Teilnehmer haben in einer sogenannten „fishbowl-Runde“ auf Augenhöhe diskutiert und dabei eine ganze Liste an wertvolle Ideen, Anregungen und Vorschläge zusammengetragen. Diese Ergebnisse sind nun Hausaufgabe für den praktischen Klimaschutz in unserer Stadt.

„Wir können nicht erst in 30 Jahren anfangen. Wir müssen es jetzt tun!“ (Bianca B. 15 Jahre)

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Bürgerinitiativen verlassen die Infokommission

Die BBMN-Initiativen ziehen Bilanz und stehen nicht weiter als Feigenblatt zur Verfügung
Abschalten ist das entscheidende Ziel – die Infokommission stützt den AKW-Weiterbetrieb.

Nach drei Jahren engagierter Mitarbeit in der Infokommission ziehen die Bürgerinitiativen eine kritische Bilanz und verlassen die Kommission: „Wir vom Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar (BBMN) haben versucht, die inhaltliche Arbeit in der Kommission voranzubringen. Wir mussten aber erleben, dass von uns lediglich Zustimmung zu den Vorstellungen des Betreibers und des Umweltministeriums erwartet wurde; kritische Beiträge waren nicht erwünscht und blieben unbeachtet. Der Bürger wird nur als Störfaktor angesehen“ beschreibt H. Heydemann vom BBMN die Schieflage des Gremiums und ergänzt: „Ständiges Schönreden des riskanten AKW-Betriebs durch die Atomaufsicht und die EnBW benötigt kritische Diskussion und bohrende Fragen, aber das ist gerade nicht gewollt“.

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Konzert mit dem weißrussischen Ensemble Kressiva (Feuerstein)

Mi, 30.09.2015

Mit wunderbaren Weisen verzauberte das vierköpfige Ensemble Kressiva die Zuhörer in der Nikolaikirche in Heilbronn. Die Gruppe mit zwei Sängern, einer Sängerin und einem virtuosen Gitarristen bot weißrussische Folklore, russische Romanzen und sakrale Lieder in Trachten mit Kornblumen-Motiven auf hohem Niveau.

Anlass zur Gründung dieser Folkgruppe war Tschernobyl und die Folgen. Teilweise selbst von der Verstrahlung betroffen, fanden sich diese Musiker zusammen, um durch Benefiz-Konzerte auf das Leid der Tschernobyl-Opfer aufmerksam zu machen und Mittel für deren Unterstützung zu sammeln. Dieser Aufgabe fühlt sich die Gruppe bis heute verpflichtet.

Gemeinsam mit dem Verein "Kinder in Tschernobyl Pfalzgrafenweiler e.V." bildete das Konzert den Abschluss des Energiewendemonats September. Am Ende des Konzert wurden Spenden gesammelt und der Gruppe übergeben.

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Öffentlicher Energiewendekongress zu den Energiewendetagen Ba-Wü

Mi, 23.09.2015

Am Mittwoch dem 23.09. ging es auf dem Campus am Europaplatz der Hochschule Heilbronn um die „Zukunft des Energiestandortes Heilbronn-Franken konkret“.
Eingeladen hatte das  „Bürgerforum für ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Heilbronn“

Bei der Eröffnung stellte der Moderator des Kongresses Klaus Mandel vom Regionalverband Heilbronn-Franken die Fragen: Wem gehört die Energiewende - wer ist verantwortlich? Spielen Bund, Land, Region und Kommunen zusammen? Industrie & Politik?

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Foto: Heilbronner Stimme

Sonnentour: Fest an der neuen Freiflächen-Photovoltaik-Anlage der EnerGeno in Kirchardt

So, 20.09.2015

Am dritten Wochenende im September stand Baden-Württemberg ganz im Zeichen der Energie und des Klimaschutzes. Am Energiewende-Tag feierte unsere Energie-Genossenschaft EnerGeno an ihrer neuen Freiflächen-Photovoltaik-Anlage in Kirchardt.

Das Fest startete in Kirchardt direkt an der Photovoltaik-Anlage und unter der Autobahn A6 in einem kleinen Tunnel. Dort begrüßten Kirchardts Bürgermeister Rudi Kübler und EnerGeno-Vorstand Hartmut Ehrmann die Gäste. Der Förderverein der Birkenbachschule Kirchardt sorgte für Kaffee und Kuchen sowie Getränke. Bei Führungen entlang der neuen Photovoltaik-Anlage gab es viele Einblicke in die Produktion erneuerbarer Energie in Kirchardt. Aus Heilbronn, Mosbach und Sinsheim beteiligten sich viele an Radtouren und gemeinsame Stadtbahn-Fahrten.

„Die Energiewende ist eine generationenübergreifende Aufgabe, die großes Engagement erfordert und zugleich auch viele Chancen bietet, insbesondere für Baden-Württemberg.“, schrieb Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seinem Grußwort zur den Aktionstagen, „Wir können diese Herausforderung nur bewältigen, wenn wir bereit sind, in unserem persönlichen Wirkungsumfeld Änderungen vorzunehmen und die Energiewende auch im Kleinen, ganz konkret vor Ort umzusetzen.“

Klein ist die neue Photovoltaik-Anlage in Kirchardt allerdings nicht. Auf rund 2 km Länge auf dem Südhang des Lärmschutzwalls entlang der A6 und auf der ehemaligen Erddeponie wurden 11.315 aufgeständerte Photovoltaik-Module mit einer Leistung von 2.940 kWp installiert.

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Exkursion: EnFa - Die Energiefabrik in Neuenstadt & in den Harthäuser Wald

Sa, 12.09.2015

Am Samstag dem 12.9. besichtigte eine Busladung Energiewende-Interessierter die  Energiefabrik der Firma Widmann in Neuenstadt. Bei einem Vortrag erklärte Dipl.-Ing. Friedhelm Widmann wie das Büro- und Produktionsgebäude zu 100% mit erneuerbaren Energien versorgt wird. Bei einem anschließenden Rundgang  konnte das autarke Energiesystem, das völlig ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz auskommt, besichtigt werden.

Anschließend wurden zwei der neuen Windräder im Harthäuser Wald besichtigt. BUND-Regional-Geschäftsführer Gottfried May-Stürmer berichtet über die Naturschutz-Aspekte des Projektes und Harald Endreß, Geschäftsführer ZEAG Erneuerbare Energien GmbH - informiert über die Technik.

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Auftakt zum Monat der Energiewende

Exkursionen, Kongress, Ausstellung und Konzert

Auftakt zum Monat der Energiewende.

Unter dam Dach des "Bürgerforums für ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Heilbronn" startete am Samstag der Energiewendemonat mit der Roadshow 50-80-90 des Umweltminsiteriums. Für ein buntes und abwechslungsreiche Programm sorgten Infostände von uns, dem BUND, EnerGeno, Hochschule und Plan international:

Mitmachen, Informieren, Diskutieren, Lernen und Hören.

Der Veranstaltungsmonat ist ein Teil der Energiewendetage Baden-Württemberg www.energiewendetage.baden-wuerttemberg.de

Veranstalter sind das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, EnerGeno Heilbronn-Franken, Lokale Agenda 21 / Rat für Klimaschutz, Stadt Heilbronn, VDI Neckargruppe, IHK Heilbronn.

Mit einer Pressemitteilung nahmen das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn und der BUND, Rgionalverband Heilbronn-Franken  die Veranstaltung zum Anlass, mehr Klimaschutz in der Stadt zu fordern:

"Klimaschutz und Klimawandelanpassung müssen Chefsache werden" Wir fordern Oberbürgermeister Harry Mergel dazu auf, Klimaschutz und Klimawandelanpassung zur "Chefsache" zu machen und im Rahmen der Stadtkonzeption 2030 als zentrales Ziel zu verankern. Ganze Pressemitteilung lesen

Presseartikel zum Auftakt des Energiewendemonats:

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Nachhaltigkeitsinsel

12.06.2015

Um ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu setzen, verwandelte sich der Heilbronner Kiliansplatz am Freitag, 12. Juni zwischen 12 und 18 Uhr zu einer "Nachhaltigkeitsinsel":

Dazu wurden den „Nachhaltigkeits-Touristen“ auf über 20 kleinen Info-Inseln ein buntes Programm zum Mitreden, Mitmachen und Nachdenken angeboten. Dabei ging es um klimafreundlich produzierte und gesunde Nahrungsmittel , nachhaltig angebaute Blumen, Second-Hand-Verkauf, Weltladen mit Upcycling-Produkte, Gemeinwohlökonomie, Stadtradeln, Energiewende zum Selbermachen und vieles mehr - bis hin zum Ressourcensparen und Plastikmüll vermeiden.

Presseartikel zur Nachhaltigkeitsinsel:

 


Risiken durch Sondermüll im Salzbergwerk Heilbronn

11.06.2015, Giftmüll für die Ewigkeit

Der schweizer Geologe und Nuklearexperte Marcos Buser referierte im vollen Saal der Neckargartacher Kulturschmiede. Über 100 Interessierte kamen zu dem Vortrag des Bergbauspezialisten.

Buser stellte in seinem anschaulichen Vortrag die Risiken der Einlagerung von Giftstoffen in das Salzbergwerk zwischen Kochendorf und Heilbronn dar. Kein Salzbergwerk sei vor Wassereinbruch sicher. Bis heute dringt Wasser weltweit in Salzbergwerke ein, wie etwa im Salzbergwerk Asse in Niedersachsen, in dem Atommüll gelagert wird.

Und falls der Wassereinbruch auch nicht jetzt passiert, so bleibt Giftmüll ewig gefährlich. Wir vererben die Gefahren den nächsten Generationen. 

Video über den Vortrag
Video über die Diskussion
Homepage BI GegenGift UnterLand

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60+ Earth Hour 2015 - wir waren dabei!

Licht aus Kerzen an

Rund um den Globus gingen am Samstag dem 28.März  2015 von 20:30 - 21:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Während der Earth Hour haben tausende Städte ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit gehüllt und unzählige Privatpersonen haben zu Hause das Licht ausgeschaltet.

Auch Heilbronn war in diesem Jahr bei der Earth Hour dabei und hat für 60 Minuten die Beleuchtung von Marktplatz, Rathaus und Kilianskirche abgeschaltet.

Aktion in Heilbronn: Mit mehr als 700 Kerzen wurden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus die Umrisse der Kontinente dargestellt, um so gemeinsam ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen.

Wir, das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn schenkten während der Earth Hour auf dem Marktplatz regionalen „Klimasaft“ aus und gaben Energiespar- und Klimatipps, damit aus den guten Vorsätzen für das Klima - mehr als nur 60 Minuten werden.

Außerdem gab es eine Feuershow, da die Stadtinitiative Heilbronn am selben Abend zum Nightshopping unter dem Motto „Feuer und Flamme“ einlud.

Somit  stand die Earth Hour in Heilbronn im Zeichen von Kerzenschein und Feuer.

Fotoserie

earthhour.wwf.de


Fukushima keine Entwarnung: Tausende demonstrierten in Neckarwestheim

08.03.2015

Vier Jahre nach dem atomaren Super-GAU in Fukushima demonstrierten am  Sonntag dem 8. März  rund 3.000 Menschen vor dem AKW Neckarwestheim für den sofortigen Atomausstieg, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Atommüll und die dynamische Fortführung der dezentralen Energiewende. Die Demonstration zog vom Bahnhof Kirchheim über die Neckarbrücke zum Atomkraftwerk, um ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Fukushima zu setzen sowie auf die bestehenden Risiken und Probleme der Atomkraftnutzung hinzuweisen. weiterlesen

Hier gehts zum Rückblick: Berichte, Fotos und Videos


Kochtöpfe demonstrieren auf dem Hafenmarkt:

Kein Radioaktives Material in den Stoffkreislauf!

Pressemitteilung

Kundgebung zum Genehmigungsverfahren für den Abriss von GKN 1

63 Kochtöpfe, zwei Bratpfannen und ein Spätzlesdrücker demonstrierten am Samstag, 24.01.2015 auf dem Heilbronner Hafenmarkt gegen das „Freimessen“ radioaktiv belasteter Materialien, die beim Abriss von Atomkraftwerken entstehen, und ihre Einführung in den normalen Stoffkreislauf.

Die stählernen Demonstranten trugen Schilder wie „Ich war ein Dampfruckrohr – jetzt bin ich ein Dampfdrucktopf“, „Wir halten nicht solange, wie wir strahlen“ und „eine strahlende Küche – mit freundlicher Unterstüzung der EnBW“. Rund zwanzig Ordner vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn und vom BUND Regionalverband Heilbronn-Franken sorgten für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Kundgebung der Töpfe und beantworteten Fragen von Passanten zu der ungewöhnlichen Versammlung.

Anlass für die Aktion ist das Genehmigungs-verfahren für den Abriss des ersten Blocks des Atomkraftwerks Neckarwestheim. Die Unterlagen liegen im Umweltministerium Baden-Württemberg und im Rathaus Neckarwestheim aus. Im Internet sind sie auf den Seiten des Umweltministeriums oder unter dem Kurzlink  http://sn.im/gkn1sag1 einsehbar. Bis 18. März können Einwendungen erhoben werden.

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Kundgebung zum Rückbau von GKN 1

Pressemitteilung

Strahlender Müll in Alltagsgegenständen?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Heilbronn-Franken, und das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn informieren am Samstag, 24.01.2015 um 13:00 Uhr auf dem Hafenmarkt Heilbronn mit einer Kundgebung über das Genehmigungsverfahren zum Abriss des ersten Blocks des Atomkraftwerks Neckarwestheim.
Im Mittelpunkt steht dabei das „Freimessen“ radioaktiver Materialien, die dann unkontrolliert in den Stoffkreislauf gelangen und in Alltagsgegenständen auftauchen können. Weiter wird auf die Möglichkeit hingewiesen, die Genehmigungsunterlagen einzusehen und Einwendungen vorzubringen.

Die Kundgebung findet in einer neuartigen Form statt, die voraussichtlich nicht alltägliche Fotomotive bietet.


Jetzt Einwendungen einreichen!

Beim Abriss eines AKWs kommt zutage, was man vorher verdrängen konnte: Hunderttausende Tonnen von Problem-Müll, große Freisetzung von Radioaktivität in die Luft und in das Wasser durch die Abrissarbeiten, gezielte, aber letztlich unkontrollierte Freigabe von radioaktivem Material in alle Welt.

Wir protestieren gegen die Leichtfertigkeit, mit der Schäden durch die Radioaktivität verleugnet und in Kauf genommen werden.

Ab sofort (19.1.2015) werden einige Unterlagen zum 1. Antrag auf Stilllegung und Abbau des AKWs Neckarwestheim ausgelegt, auch online auf der Homepage des Umweltministeriums (Hier, Ende: 18.3.2015).

Wir fordern für das Genehmigungsverfahren, dass es alle Teile des Abrissprojektes enthalten muss, dass es maximal transparent geführt wird, dass die Öffentlichkeit auch an allen weiteren Genehmigungsteilen beteiligt werden muss und dass alles getan wird, die Bevölkerung und die Umwelt maximal vor Schäden zu schützen. Informiert Euch auf unserer Homepage www.atomerbe.de und in unseren Flyern über die Hintergründe und die Argumente.

Macht Einwendungen. Informiert Andere und gebt das Wissen über das Verfahren und die Probleme weiter.

Auf www.atomerbe.de gibt es auch eine Sammeleinwendung, die hier heruntergeladen und ausgedruckt werden kann. Ausgefüllte und unterschriebene Listen bitte an die dort angegebene Adresse mit der Post zurückschicken. Eine Einwendung per Mail ist nicht möglich.

Nur Personen, die eine schriftliche Einwendung gestellt haben, haben einen Rechtsanspruch zur Teilnahme am Erörterungstermin, der nach Abschluss der Auslegefrist stattfinden wird.

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Trojanisches Pferd auf dem Kiliansplatz

Was ein 8 Meter großes trojanisches Pferd mit dem transatlantischen Freihandels- und Investorenschutzabkommen „TTIP“ zu tun hat? „Den meisten Passanten leuchtet das sofort ein.“, berichtet Monika Knoll vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn. Die Aktivisten hatten das aufblasbare Pferd, das zuvor auch schon vor dem Brandenburger Tor in Berlin stand, gemeinsam mit dem BUND nach Heilbronn auf den Kiliansplatz geholt.

Ziel der Aktion war es Unterschriften für eine selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP zu sammeln. „Wir haben schon oft Unterschriften gesammelt, aber noch selten so viele in so kurzer Zeit!“, ergänzt Knoll.

BUND und Aktionsbündnis befürchten, dass durch das Abkommen versteckt hinter dem Ziel „Beseitigung nicht-tarifärer Handels-Hemmnisse“ viele Fortschritte im Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutz rückgängig gemacht werden sollen. Der geplante Investorenschutz gefährde Errungenschaften der demokratischen Rechtsstaaten.

„Wie das Trojanische Pferd in der Sage von Homer kommt das geplante Freihandelsabkommen als Geschenk daher, aber sein Inhalt ist versteckt und birgt fatale Risiken – wenn es denn „hereingelassen“ wird“, so Knoll. Rund um das aufgeblasene Pferd waren Schilder mit den Befürchtungen der Umweltschützer aufgestellt. Fracking, Hormonfleisch, Gentechnik und Demokratieabbau wurden angesprochen.

Nachdem die EU-Kommission eine Petition aus formalen Gründen nicht angenommen hat, hat ein breites gesellschaftliches Bündnis eine selbstorganisierte Bürgerinitiative gestartet mit dem Ziel, mindestens eine Million Unterschriften in sieben EU-Staaten zu sammeln. Über 750 000 Menschen haben bislang online und auf der Straße unterschrieben, die Heilbronner Aktion war ein Beitrag dazu.

Wer die Unterschriftenaktion  verpasst hat kann auch online unter www.Stop-TTIP.org unterschrieben.

Weitere Fotos von der Aktion

Presseartikel mit Bezug zur Aktion:


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