Im Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn engagieren sich ehrenamtlich Bürgerinnen und Bürger, Umweltverbände und atomkraftkritische Gruppen aus Politik und Kirche aus Stadt und Region.
Unsere gemeinsame Vision ist der Ausstieg aus der atomaren und fossilen Energieversorgung
und die vollständige Ausrichtung auf eine regenerative und dezentrale Energieversorgung. über uns

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Nachhaltigkeitstage BW:
• Fr, 11.07., 14 - 17 Uhr, Nachhaltigkeitsinsel», Fußgängerzone Heilbronn
• 17 - 19 Uhr, Energietour durch die Stadt», mit dem Rad
• Sa, 12.07., 12 - 17:30 Uhr, auf dem GGS Bildungscampus»
Energiewende retten!

Wir fahren zur Demo

Vortrag: AKW Neckarwestheim - Eine geologische Zeitbombe
Do, 03.04.2014, 19:30 Uhr, GenussWerkstatt, Rauchstraße 3, Heilbronn

Bildvortrag und Diskussion
Dr. Hermann Behmel, Geologe, Baugrunduntersuchungen
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Bestätigt: 2.000 Tonnen schwach radioaktive Abfälle im Salzbergwerk Heilbronn stammen aus Atomanlagen! • Pressemitteilung
unsere Recherchen

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• Neue Energie für Alle

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Artikel-ArchivPressespiegelSuche


Fukushima: Erschütternde Zukunft der Kinder und Familien

Kazuhiko Kobayashi berichtete in Heilbronn

Heilbronn, 05.12.2013

Der Saal der Heilbronner Genusswerkstatt war mit rund 40 Zuhörern gut besetzt, als Kazuhiko Kobayashi am 30. November unter dem Titel „Fukushima 2013 live“ aus Japan berichtete. Um Genuss ging es dabei allerdings weniger – mehr um Hilflosigkeit der Behörden beim Umgang mit der Katastrophe, aber auch um bewusste Vertuschung, Verharmlosung und Verantwortungslosigkeit gegenüber den betroffenen Bürgern.

Herr Kobayashi, der bereits eine vierwöchige Vortragstournee durch Deutschland mit dicht gedrängtem Programm hinter sich hatte, berichtete über in der Präfektur Fukushima aufgestellte öffentliche Messstationen, deren Umgebung immer sauber gehalten wird, während auf Schulwegen, Spielplätzen und Feldern häufig viel höhere Strahlenbelastungen gefunden werden. Er dokumentierte eigene Messungen, die aufs Jahr hochgerechnet hochgradig gesundheitsgefährdende Strahlendosen nachwiesen. Er berichtete, dass bei amtlichen Untersuchungen bei 40% von 150.000 untersuchten Kindern Anomalien in der Schilddrüse festgestellt wurden und dass sie ohne weitere Aufklärung als „gesund“ nach Hause geschickt wurden, wenn der Durchmesser der Knoten unter 5 mm lag.

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Offener Brief des Umweltministeriums BW an uns

Pressemitteilung vom 19.11.2013 des Umweltministeriums BW

Zitat der Pressemitteilung des Umweltministeriums:

Mit einem offenen Brief hat das Umweltministerium auf Fragen und Kritik des Aktionsbündnisses Energiewende Heilbronn reagiert. Das Aktionsbündnis hatte sich Anfang November an die Öffentlichkeit und das Umweltministerium gewandt, nachdem es in Folge eines Brennelementetausches (nach vorsorglichem Abfahren des Reaktors) im Kernkraftwerk Neckarwestheim (GKN 2) zu erhöhten radioaktiven Emissionen gekommen war. 
Der offene Brief ist ab sofort auf den Internetseiten des Umweltministeriums einsehbar.

Umweltminister Franz Untersteller: „Die intensive und in der Sache teilweise unangemessene öffentliche Diskussion rund um den Brennelementetausch in Neckarwestheim hat uns überrascht. Jetzt hoffen wir, dass der offene Brief für Klarheit sorgt und Zweifel beseitigt. Es gab erhöhte Emissionswerte, es gab zu keinem Zeitpunkt Anlass zur Warnung oder Grund zur Besorgnis.“

Zusammenfassend stellt das Umweltministerium in seinem Brief an das Aktionsbündnis fest, dass

Zitat Ende

Der Offene Brief kann hier von der Webseite des Umlweltministeriums heruntergeladen werden.

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AKW Neckarwestheim: Erste Ergebnisse der Simulation eines Störfalls mit Helium-Ballons

Pressemitteilung vom 18.11.2013

Nach dem Beginn des Experimentes mit Helium-Ballons zur Simulation einer radioaktiven Wolke aus dem Atomkraftwerk Neckarwestheim am Samstag liegen inzwischen erste Ergebnisse vor.

Wie an einer Perlenschnur aufgereiht befinden sich die ersten gemeldeten Fundorte in westlicher Richtung von Neckarwestheim.
Nach nur 35 Minuten wurde ein Ballon nördlich von Pforzheim in Königsbach-Stein gefunden und damit rund 40km entfernt vom AKW weit außerhalb der offiziell geplanten Evakuierungs-Zone.
Bereits nach nur zweieinhalb Stunden wurde außerhalb der 50km-Zone ein Fund an Loch 11 des Golfclub Hofgut Scheibenhardt in Karlsruhe gemeldet. Dies bedeutet dass im Falle eines GAUs im Atomkraftwerk die fast 300.000 Einwohner zählende Großstadt in weniger als zweieinhalb Stunden evakuiert sein müsste.

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Simulation eines Störfalls im Atomkraftwerk Neckarwestheim

Pressemitteilung vom 16.11.2013

Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen

Am Samstag haben Atomkraftgegner um 5 vor 12 Uhr am Atomkraftwerk in Neckarwestheim sowie an sechs weiteren Atomanlagen in Deutschland einen Großversuch gestartet. Dazu ließen sie bundesweit mehrere tausend mit Helium gefüllte Ballons aufsteigen. Mit dieser Aktion soll untersucht werden wie sich radioaktive Stoffe bei einer großen Reaktorkatastrophe, im Normalbetrieb und bei den jährlichen Revisionen ausbreiten.

Die Organisatoren rufen nun die Bevölkerung zur Unterstützung des Großversuchs auf. Wer einen der Ballons findet kann mit der angehängten Karte und dem darauf aufgedruckten Code per Post und unter www.atomalarm.info im Internet Fundort und -zeit melden.

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Ballonaktion in Neckarwestheim

Pressemitteilung vom 15.11.2013 von BUND und Aktionsbündnis Energiewende HN

Am Samstag, 16.11.2013 um 5 vor 12 Uhr lassen Atomgegner in Neckarwestheim, an 5 weiteren Atomkraftwerkstandorten und am Forschungsreaktor in Berlin Heliumballons aufsteigen. Mit dieser Aktion soll untersucht und dargestellt werden, wie sich radioaktive Stoffe bei einer Reaktorkatastrophe ausbreiten würden.

BUND und Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn beteiligen sich an der Aktion in Neckarwestheim und rufen die Bevölkerung auf, nach Ballons Ausschau zu halten, Postkarten von gefundenen Ballons einzuschicken oder die Fundorte im internet unter www.atomalarm.info einzutragen.

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Castoren: Keine Scheinlösungen! Radioaktivität lässt sich nicht kontrollieren.

Pressemitteilung vom 13.11.2013

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn fordert: keine Castortransporte durch das Neckartal, keine Verharmlosung der radioaktiven Belastung, eine strikte Trennung von Atomwirtschaft und Atomaufsicht, sofortiges Abschalten der Atomkraftwerke.

„Wenn Umweltministerium Baden Württemberg und Atombetreiber EnBW rein zur Kostenoptimierung Castortransporte durch das Neckartal wollen, statt das beantragte Castorlager in Obrigheim endlich in verbesserter Form zu bauen, weckt dies Zweifel an der Unabhängigkeit der beim EnBW-Besitzer, dem Land Baden-Württemberg, angesiedelten Aufsicht“, gibt Gottfried May-Stürmer vom Aktionsbündnis zu denken. „In den letzten Tagen hat die EnBW versucht, die Bevölkerung durch einen völlig unseriösen Vergleich der radioaktiven Emissionen aus dem Atomkraftwerk Neckarwestheim mit einem Karibikflug zu beschwichtigen, und das Umweltministerium hat diese Emissionen ebenso wie den Brennelementdefekt als ‚Normalbetrieb’ bewertet. Das weckt kein Vertrauen in die sachgerechte Beurteilung des Castorproblems.“

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Zum zweiten Mal deutlich erhöhte radioaktive Ableitungen im AKW Neckarwestheim

Presseinformation des Bundes der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V.

Schon zum zweiten Mal während der letzten 14 Tage sind im Atomkraftwerk Neckarwestheim die Abgabewerte für Radioaktivität deutlich erhöht gewesen. Das erste Mal stieg die Strahlung am 27. Oktober um 0 Uhr auf das über zwanzigfache des Üblichen auf 7,2 Milliarden Becquerel/Stunde an. Das zweite Mal war ein ähnlicher Anstieg sogar auf 7,9 Milliarden Becquerel/Stunde am 07.11.13 um 13 Uhr zu beobachten. Dies haben Atomkraftgegner des BBMN und der Energiewende Heilbronn bei der Auswertung von Daten des Umweltministeriums Baden-Württemberg beobachtet. Während dem 25.10.13 bis 09.11.2013 war der Reaktor wegen eines defekten Brennelementes abgeschaltet gewesen. Vermutlich hat das defekte Brennelement den Primärkreislauf und letztendlich auch die Abluft kontaminiert.

Die Daten sind hier abzurufen: http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/71644/?Block=gkn2&Group=abluft

Wenn auch  gesetzlich festgelegte Grenzwerte eingehalten wurden, so erfüllen beide Ereignisse uns Bürgerinitiativen mit Sorge. Jede Freisetzung von Radioaktivität ist eine Belastung der Umwelt und erhöht das schon bestehende Strahlenniveau in der Umwelt. Außerdem beziehen sich die veröffentlichten Werte nur auf die Freisetzung von radioaktiven Edelgasen.

Offen bleibt, ob noch andere radioaktive Partikel, etwa Alphastrahler, während der beiden Emissionsspitzen vom Luftstrom mitgerissen wurden. Eingeatmet oder verschluckt kann schon ein kleines Alphateilchen zum Tod führen. Alphastrahler werden aber bei der
Edelgasmessung nicht erfasst.

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Neckarwestheim: Starker Anstieg der radioaktiven Emissionen aus dem AKW durch Brennelement-Defekt

Pressemitteilung vom 01.11.2013

Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn fordert Transparenz und sofortige Maßnahmen

Seit dem 26.10.2013 stieg die in die Luft „entsorgte“ Radioaktivität aus dem Block 2 des Atomkraftwerk Neckarwestheim massiv an, zeitweise bis auf das 23fache des Üblichen, und pendelt sich erst langsam wieder auf den „normalen“ Stand ein.

Seit 21.09. war das Kraftwerk GKN 2 für die jährliche Revision (u. A. Brennelement-Wechsel) heruntergefahren und wurde dann am 12.10. wieder hochgefahren. Am 23.10. veröffentlichte die EnBW eine Pressemitteilung [1] man plane gemäß „ihrem sicherheitsgerichteten Verhalten“ eine Reaktorabschaltung wegen Verdacht auf Brennelementdefekt. Es gibt hierzu keinerlei weitere Informationen oder Warnungen, weder von der EnBW noch von der Atomaufsicht.

Undichtigkeiten von Brennelementen können z.B. Ergebnis von hitze- oder korrosionsbedingten Verformungen der Brennelemente sein. Verformungen können sogar dazu führen, dass sich Brennelemente verklemmen. Das Problem ist anscheinend aus Sicht der EnBW so gravierend, dass sie den Reaktor heruntergefahren haben, um die Sache zu prüfen und nach dem defekten Element zu suchen.

Konkrete Zahlen GKN 2 gibt üblicherweise pro Stunde Edelgase mit einer Aktivitätsrate von ca. 310 Millionen Becquerel ab (der stillgelegte Block 1 meistens noch ein paar Prozent mehr). Am Anfang der Revisionen, also bei Öffnen des Reaktordruckbehälters, stieg diese Menge in der Vergangenheit meistens auf etwa die doppelte Höhe. Aktuell zeigte sich am 26.10., mutmaßlich nach dem Öffnen des Druckbehälters, ein anhaltender Anstieg auf etwa das Vierfache und am 27.10. sogar auf das 23fache, nämlich bis 7,244 Milliarden Becquerel pro Stunde. [2]

Wir sehen darin den Beweis, dass tatsächlich ein Brennelementschaden bestand. Der Zeitpunkt lässt vermuten, dass ein Fehler bei der Revision dazu geführt haben könnte.

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Brunnenvergiftung für kurzen Gas-Rausch?

Fracking-Vortrag im Heilbronner Gewerkschaftshaus

Sind zwölf Jahre billiges Erdgas es wert, große Grundwasservorkommen mit einer Vielzahl teilweise hochgiftiger Chemikalien zu verunreinigen? Auf diese Frage lässt sich die Diskussion um das „Fracking“, die unkonventionelle Erdgasförderung, zuspitzen.

Auf Einladung von BUND und Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn berichtete Annamaria Waibel vom BUND Ortsverband Pfullendorf am 09.09.2013 im Gewerkschaftshaus Heilbronn über die Fracking-Pläne in Oberschwaben und über mögliche Auswirkungen.

Beim Fracking wird Wasser, gemischt mit einer Vielzahl von Chemikalien, unter hohem Druck in tiefe Gesteinsschichten gepresst, um gebundenes Erdgas daraus zu lösen. Das mit Chemikalien verschmutzte Wasser, das aus den Bohrlöchern zurückfließt, wird später meist in alte Bohrlöcher verpresst.

Schon die Abbildung einer amerikanischen Bohrstelle, die einer Raffinerie ähnlich sieht, löste bei den knapp 30 Zuhörern Unbehagen aus, das sich bei der Ansicht einer durch zahlreiche Bohrungen, Zufahrten und Abwassersammelbecken entstellten Landschaft noch steigerte und bei der beispielhaften Aufzählung der eingesetzten Chemikalien – von Tensiden über Säuren bis zu Bioziden – den Höhepunkt erreichte. Von 260 in den USA beim Fracking eingesetzten Chemikalien gelten 38 Substanzen als toxisch für die menschliche Gesundheit, 17 Substanzen als toxisch für aquatische Organismen, 8 Substanzen als krebserregend und 7 weitere als vermutlich krebserregend, 7 als mutagen und 5 als schädlich für die Fruchtbarkeit, so Annamaria Waibel.

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Heilbronn tauscht aus

Vor allem in Privathaushalten gibt es viele unbekannte Stromfresser, wie die stillen Strom-Dauerläufer in unseren Heizungskellern. Diese oft veralteten Heizungspumpen können bis zu zehn Prozent des Jahresstromverbrauchs eines Haushalts verschlingen. Sie produzieren oft mehr Stromkosten als Waschmaschine und Kühlschrank zusammen.

Der Klimarat der Lokalen Agenda 21 in Kooperation mit der Stadt Heilbronn und der Innung Sanitär-Heizung-Klima Heilbronn Hohenlohe ruft mit der Aktion "Heilbronn tauscht aus" dazu auf neue Hocheffizienzpumpen einzubauen.

Als besonderen Anreiz verlosen der Klimarat und die EnerGeno Heilbronn-Franken unter den ersten 100 Auftraggebern insgesamt zehn 50 €-Gutscheine für den Einbau einer Hocheffizienzpumpe.

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Rückblick: Evakuierungs-Übung "gescheitert"

"Evakuierungs-Übung gescheitert"?
Nein so kann man eigentlich nicht sagen, denn unsere Evakuierungs-Übung hat auf jeden Fall gut geklappt, was wir von dem offiziellen Katastropheneinsatzplan nicht sagen können:

Am Samstag, dem 15.6. um 9:00 Uhr sammelten sich ca. 30 „Störfall-Flüchtlinge“ am Nordheimer Bahnhof: Mit Kind und Kegel, mit Einkaufskorb direkt vom Markt, noch mit Schürze und Hacke aus dem Schrebergarten in der Hand, aufgescheucht von den Hochzeitsvorbereitungen, im Bademantel oder Nachthemd, beim Kofferpacken für den Urlaub aufgeschreckt, vom geplanten Ausflug an den Badesee, mit Alufolie als Schutz gegen die Strahlung, etc. – eben genau so wie man am frühen Samstagvormittag von einem Störfall aufgeschreckt wird und flüchten müsste.

Gemeinsam fuhren wir mit der Bahn und Stadtbahn nach Öhringen. Dort hofften wir auf  Unterbringung und Verpflegung. Aber die Dekontaminationsstelle war schon panikartig verlassen worden, denn die Strahlung war schon vor uns in dem 30km vom AKW Neckarwestheim gelegenen Städtchen angelangt. Mit Handzetteln informierten wir die letzten Öhringer, die noch geblieben waren auf dem Markt und in der Fußgängerzone über unsere Situation. Nach einer lehrreichen Rede von Dipl.-Ing. Hans Heydemann zur Ausbreitung der radioaktiven Wolke nach einem Störfall, informierte uns F. Wagner vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn mit einer riesengroßen Jodtablettenpackung über den Sinn, bzw. Unsinn der Einnahme von Jod-Tabletten.

Danach beendeten wir die Übung und zogen unsere Konsequenzen aus diesem ungewöhnlichen "Testlauf" indem wir symbolisch die Katastropheneinsatzpläne aus den Aktenordnern zerrissen.

Trotz unserem ernsthaften Anliegen hat uns die Schauspielerei viel Spaß gemacht und die örtliche Presse und das Radio haben gut darüber berichtet. Vielen Dank allen "Flüchtlingen" und Helfern!

Pressespiegel

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TeilnehmerInnen für Evakuierungs-Übung gesucht - egal woher

Sa, 15.06.2013, 9:00 Uhr, von Nordheim nach Öhringen

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn sucht im Rahmen der bundesweiten .ausgestrahlt Katastrophenwoche Freiwillige, die am Samstag, den 15.6.2013 mit uns zusammen an einer besonderen Evakuierungsübung teilnehmen wollen.

Rette sich wer kann!

Neun Atomkraftwerke sind in Deutschland noch am Netz. Drei davon sollen noch bis 2021, drei sogar bis 2022 laufen. Block II des Atomkraftwerks Neckarwestheim soll erst als letztes AKW in Deutschland stillgelegt werden. Das bedeutet noch mindestens 9 Jahre das Risiko einer atomaren Katastrophe in unserer Region. Das ist Grund genug für uns, die Evakuierung nach einem Störfall zu üben.

Anhand eines fiktiven Unfallszenarios (hier lesen) wollen wir eine Evakuierung durchspielen:

Was wäre wenn sich ein Jahr vor Abschaltung 2021 ein GAU (größtmöglich anzunehmender Unfall) ereignen würde. Die Katastrophenschutzbehörde des Innenministeriums Baden-Württemberg hat dazu Pläne für die Evakuierung der Bevölkerung bis zu einer Entfernung von 10 km um den Standort des Atomkraftwerkes vorbereitet. Demzufolge müsste Öhringen im Ernstfall alle 7.500 BürgerInnen aus Nordheim aufnehmen.

Selbstverständlich hoffen wir, dass dieses Szenario niemals Realität wird!
Einen echten Schutz vor der Katastrophe gibt es nicht
– gegen den Super-GAU hilft nur rechtzeitiges Abschalten!

Diese Aktion findet im Rahmen der bundesweiten .ausgestrahlt Aktionswoche zum Katastrophenschutz statt.

Mit Unterstützung der BI Anti-Atom Ludwigsburg www.antiatom-ludwigsburg.de und
Dipl.-Ing. Hans Heydemann.

Das Szenario bassiert auf der Auswertung unserer Ballon-Aktion am 9.3.2013. Details

Ablauf der Übung

Am Samstag dem 15.6.2013 um 9:00 Uhr sammeln sich die „Störfall-Flüchtlinge“ am Nordheimer Bahnhof: Mit Kind und Kegel, mit Einkaufskorb direkt vom Markt, noch mit Schürze und Hacke aus dem Schrebergarten in der Hand, aufgescheucht von den Hochzeitsvorbereitungen, Laptop unterm Arm und Datenbrille auf der Nase, Alufolie als Schutz gegen die Strahlung auf dem Kopf, etc. – eben genau so wie man am frühen Samstagvormittag von einem Störfall aufgeschreckt wird und flüchten müsste.

Gemeinsam fahren wir mit der Bahn und Stadtbahn nach Öhringen. Dort hoffen wir auf  Unterbringung und Verpflegung. Mit Handzetteln informieren wir die Öhringer Bevölkerung auf dem Markt und in der Fußgängerzone über unsere Situation. Auf dem Hafenmarkt sollen wir dann dekontaminiert werden. Die BI Anti-Atom Ludwigsburg erwartet uns in Öhringen mit einer inszenierten Dekontaminations-Station. Dipl.-Ing. Hans Heydemann hält eine Rede über die Ausbreitung einer radioaktiven Wolke und Franz Wagner informiert über Sinn und Unsinn der Einnahme von Jod-Tabletten.

Dann beendet wir die Übung und ziehen unsere Konsequenzen auf diesem ungewöhnlichen "Testlauf".

Um 12:38 Uhr fahren wir wieder heim.

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Die Wende – Energie in Bürgerhand

Wir sind dabei! Du auch?

Die Energiewende kommt voran. Das ist das Verdienst von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hierfür seit Jahrzehnten engagieren. Mehr als die Hälfte der Anlagen für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren gehört ihnen! Bei der Bürger-Energiewende stehen die Menschen im Mittelpunkt, nicht die Profite der Großkonzerne.

Die Politik der Bundesregierung (Stichwort „Strompreisbremse“ und „Reform“ des EEG) droht die Energiewende abzuwürgen. "Energie in Bürgerhand!" ist deshalb die zentrale Forderung der Kampagne.

Erheben Sie zusammen mit vielen anderen EnergiebürgernInnen Ihre Stimme: “Wir sind die Energiewende!” Mischen Sie sich in die Energiepolitik ein. Die Kampagne wird Ihre Stimme zur Bundestagswahl nach Berlin tragen.

Die Kampagne wird getragen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), der GLS-Bank-Stiftung, dem Netzwerk Energiewende Jetzt, der Bürgerenergie Berlin eG i.G., der 100 prozent erneuerbar stiftung und der Haleakala-Stiftung.

www.die-buergerenergiewende.de

Machen Sie mit!

  1. Unterzeichnen und verbreiten Sie die Energiewende-Charta.
    Die Kampagne wird alle Unterschriften vor der Bundestagswahl an die SpitzenkandidatInnen der Parteien übergeben.
    Energiewende-Charta unterschreiben
  2. Zeigen Sie sich als EnergiebürgerIn und beschreiben Sie, was Ihr Beitrag zur Energiewende ist – z.B. Ihr Ökostromvertrag, Ihre Initiative vor Ort oder auch eigene Aktionen. Die Kampagne macht die vielen EnergiebürgerInnen sichtbar und wird sie mit einer Abschlussaktion im Oktober der neuen Bundesregierung präsentieren.
    Aktion vor Ort organisieren
  3. Die Kampagne unterstützt Sie mit kostenlosen Aktionsmaterialien, Leitfäden und Vorlagen.
    Informations- und Aktionsmaterial bestellen
  4. Verbreiten Sie die Energiewende-Charta und die Kampagne! Motivieren Sie FreundInnen, Bekannte, KollegInnen zum Mitmachen oder aktivieren Sie Ihre Gruppe, Ihren Verein oder Ihr Unternehmen
    Unterstützung für Multiplikatoren
  5. Unterstützen Sie als Partner die Kampagne!

Fukushima mahnt – Großdemo am 9. März 2013

Am 9. März haben 3000 Menschen bei einer Großdemonstration am Atomkraftwerk Neckarwestheim an die Reaktorkatastrophe von Fukushima vor zwei Jahren erinnert.

„Nicht das Leid, die Folgen und die Kosten des Atomunfalls in Fukushima stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte, sondern die Kosten der Energiewende. CDU, CSU und FDP werden sich im Wahlkampf als die Energiepreisdrücker, als Vertreter der kleinen Leute darstellen“, warf BUND-Regionalgeschäftsführer Axel Mayer einen Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl, „aber in Wirklichkeit nimmt jedes privat finanzierte Windrad, jede Solaranlage der Atomlobby Macht und Geld. CDU, CSU und FDP sind in Wirklichkeit bei der Energiewende die Vertreter dieser Lobby.“

An die Adresse der Landesregierung sagte Mayer: „AKW-Katastrophenschutz ist Ländersache. Der heutige Katastrophenschutzplan mit seinen lächerlich kleinen Evakuierungsradien ist aber allenfalls Kataströphchenschutz. Wenn die Einführung eines richtigen, eines ernsthaften Katastrophenschutzes ein unlösbares Problem ist, dann gibt es nur eine einzige Lösung: Abstellen, und zwar jetzt sofort.“

„Der Fukushima­-Unfall ist nicht die Folge einer Naturkatastrophe. Er ist vielmehr die Folge eines politischen und gesellschaftlichen Versagens“, sagte der Gründer der Organisation AtomfreeJapan, Tomoyuki Takada, „Atomenergie und Atompolitik unterdrückt unter dem Primat des Staats die Menschen. Sie stehen für ein System gegen das Lebenswerte des menschlichen Lebens und die Freiheit des Einzelnen.“

„Atomausstieg und Energiewende kommen nicht von alleine, auch nicht bei einer grün-roten Landesregierung; sie kommen von unten und müssen engagiert und wachsam erkämpft werden“, sagte Franz Wagner von Energiewende Heilbronn.

Zum Gedenken an die Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima hatten die Demonstrationsteilnehmer einen Gedenkort mit Hunderten von Origami-Kranichen gestaltet und ein Gedenkbuch ausgelegt.

Auf der Kundgebung wurde eine Solidaritätsadresse an die zeitgleich stattfindende Demo in Kyoto (in der Nähe des AKWs Ohi) vorgelesen. Das soll der Beginn einer Standort-Partnerschaft zwischen den Initiativen in Neckarwestheim und in Ohi sein.

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„Was wir für eine Grenze hielten, stellte sich als Horizont heraus.“

Wir trauern um Gudrun Frank

Unsere liebe und engagierte Mitstreiterin und Mitbegründerin unseres Aktionsbündnisses, Gudrun Frank, ist in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar in ihrer neuen Wahlheimat im Westerwald für immer von uns gegangen. Möge sie in der ewigen Heimat gut behütet sein und ihren Frieden finden.

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Stromnetz in Bürgerhand - Vortrag Barbara Kern

Do, 13.12.2012, 19:30 Uhr, Heinrich-Fries-Haus, Bahnhofstraße 13, Heilbronn

Vortrag von Barbara Kern vom Stuttgarter Wasserforum und Initiatorin des Bürgerbegehrens "Energie- und Wasserversorgung Stuttgart".

2013 läuft auch in Heilbronn der Strom-Netz-Konzessionsvertrag mit der EnBW-Tochtergesellschaft ZEAG aus. Mit diesem Vertrag vergibt die Kommune - meist für die Dauer von 20 Jahren - das Recht in der Gemeinde das Stromnetz zu betreiben. Die Stadt erhält dafür eine Miete, die sog. „Konzessions-Abgabe“. Die Stadt kann sich jetzt auch dafür entscheiden das Netz selbst zu betreiben ("Rekommunalisierung") und so die sicheren Gewinne nicht abfließen zu lassen. Wichtiger noch: die Stadt gewinnt so wieder Einfluss auf die kommunale evtl. sogar auf die regionale Energiepolitik.


Platz 2 für EnerGeno/Energiewende-Team beim Stadtradeln für den Klimaschutz

Danke für euer Engagement!

Vom 23.09.2012 bis 13.10.2012 fand - das erste Mal auch in Heilbronn - die "Stadtradeln"-Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten europäischen Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit über 1.600 Mitgliedern statt. Alle Bürger konnten drei Wochen am Stück um die Wette radeln und Radkilometer für den Klimaschutz sowie für eine Radverkehrsförderung ihrer Heimatkommune sammeln.

Wir haben ein EnerGeno/Energiewende-Team gegründet und gemeinsam 4.668 Kilometern geradelt. Gemeinsam haben wir eine super Leistung fürs Klima vollbracht und in Heilbronn beim Stadtradeln 2012 den 2. Platz belegt! Durch den Verzicht aufs Auto konnten innerhalb von drei Wochen mehr als 670kg CO₂ einsparen. Weiter so!

Vielen Dank für die große Unterstützung unseres Teams!


Stellungnahme zum Stadtentwicklungsprojekt Neckarbogen im Rahmen der Vorbereitung der BUGA 2019 in Heilbronn

Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn

Welches Potential bietet das freigeräumte Stadtgebiet Neckarbogen?

Das freigeräumte Stadtgebiet „Neckarbogen“ liegt gemeinsam mit dem Bahnhofviertel zwischen Stadtneckar und Kanalhafen direkt gegenüber der historischen Kernstadt. Daraus ergibt sich das einzigartige Potenzial dieser Stadtlage

Wird dieses Potenzial durch die Zielsetzungen und Planungsprozesse der Stadt
erkannt und gehoben?

In die Zielsetzungen zum Ideenwettbewerb Neckarbogen 2008 sind Aspekte nachhaltiger, ganzheitlicher Stadtentwicklung ausführlich eingeflossen (Ausschreibung, S.17).
Im städtebaulichen Rahmenplan von 2010 und dem darauf fußenden Anhang 3 zur Nachhaltigkeit werden die Entwicklungsziele nur noch auf rein lokale, vorwiegend technische Vorhaben reduziert (S. 3), wie klimaneutralen Gebäudebetrieb, nachhaltiger Transport, Wassernutzung, Materialien, Ernährung usw..
Die Drucksache 036 des Gemeinderates vom Februar 2012 wiederum nimmt in Anhang 8, Pkt. 1 einige Elemente nachhaltiger Stadtentwicklung zielsetzend wieder auf, aber ohne diese dann im Zusammenhang mit den dargestellten Verkehrsprojekten zu vertiefen und zu belegen: Vernetzte Innenstadtexpansion, Mischnutzung, Stadt am Fluss, Stadt der kurzen Wege mit Mobilitäts- und Ressourceneffizienz usw..

Fazit: Aus diesen zugänglichen Unterlagen ist nicht verlässlich erkennbar, wie die Chancen der Stadtlage verwirklicht und die Nachhaltigkeitsziele angewandt und als Leitfaden der Planung und ihrer Bewertung genutzt werden.

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Treibhausgasemissionen um 90 % reduzieren: Yes we can!

Klimaschutzvortrag in der vhs Heilbronn von Dipl. Ing. Maike Schmidt vom ZSW am 11.10.2012

Wir bieten den Vortrag von Dipl. Ing. Maike Schmidt vom ZSW hier zum Download an (pdf, 2,3MB).

Pressemitteilung vom 15.10.2012

Auf Einladung von Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, BUND, Lokaler Agenda 21 und Volkshochschule Heilbronn stellte Maike Schmidt vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg am 11.10.2012 in der vhs das Energieszenario Baden-Württemberg 2050 vor.

Peter Hawighorst, Leiter der vhs Heilbronn, hatte in der Begrüßung noch die Frage gestellt, ob die Reduzierung der CO²-Emissionen bis 2050 um 90% nicht zum Verlassen der Komfort-Zone führen müsse. Beim Vortrag der Diplomingenieurin wurde aber deutlich, dass dieses Ziel ohne wesentliche Einschränkungen der Lebensqualität möglich ist. Hierfür existieren Konzepte, für die zwar noch einzelne technische Komponenten weiterentwickelt werden müssen, die aber im Prinzip heute schon vorliegen. Viele Menschen würden den Verzicht auf dröhnende Automotoren und übermotorisierte Groß-PKWs nicht als Komfort-Verlust, sondern als Gewinn erleben.

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Energiewende vom Ziel her denken

Pressemitteilung des Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn vom 15.10.2012

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn freut sich über die nur um 0,2 Cent* gestiegene Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Die EEG-Umlage ist heute nicht mehr eine reine Erneuerbare-Energien-Umlage, sondern enthält vielfältige weitere Kostenfaktoren. Die eigentliche Förderung der Erneuerbaren Energien  beträgt weniger als die Hälfte der gesamten Umlage: Dieses Jahr 2,1 Cent, nächstes Jahr 2,3 Cent. Dafür wird heute bereits 25% des Strombedarfs mit Erneuerbaren Energien gedeckt.

Die Kostenfaktoren, die die EEG-Umlage zusätzlich beschweren sind:

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Platz 2 für EnerGeno/Energiewende-Team beim Stadtradeln!

Vom 23.09.2012 bis 13.10.2012 fand - das erste Mal auch in Heilbronn - die "Stadtradeln"-Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten europäischen Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit über 1.600 Mitgliedern statt. Alle Bürger konnten drei Wochen am Stück um die Wette radeln und Radkilometer für den Klimaschutz sowie für eine Radverkehrsförderung ihrer Heimatkommune sammeln.

Wir haben ein EnerGeno/Energiewende-Team gegründet und gemeinsam 4.668 Kilometern geradelt. Gemeinsam haben wir eine super Leistung fürs Klima vollbracht und in Heilbronn beim Stadtradeln 2012 den 2. Platz belegt! Durch den Verzicht aufs Auto konnten innerhalb von drei Wochen mehr als 670kg CO₂ einsparen. Weiter so!

Vielen Dank für die große Unterstützung unseres Teams!


Dieser Strompreis ist zu hoch!

Atommüll-Endlagerung und tägliches GAU-Risiko in Neckarwestheim 2

Pressemitteilung vom 24.08.2012

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn wundert sich nicht über die aktuelle, interessengeleitete Diskussion über angeblich wegen der Energiewende steigende Strompreise.

"Man wäre naiv wenn man nicht erkennen würde, dass es diese Widerstände gibt. Diese Veränderung ist in erster Linie eine Verschiebung von Marktanteilen."
Preben Maegaard (Dänischer Erneuerbare-Energien-Experte) im Kino-Dokumentarfilm Die 4. Revolution (2010).

"Statt weniger Eigentümer haben wir auf einmal Hunderttausende oder gar Millionen Eigentümer. Das ist nur möglich mit Erneuerbaren Energien und zwar für alle. Die Energieversorgung bekommt eine Demokratisierung."
Hermann Scheer (†2010, SPD-Politiker) im Kino-Dokumentarfilm Die 4. Revolution (2010).

Tatsächlich bremst der Siegeszug der erneuerbaren Energien die Preisentwicklung beim Strom: Zwischen 2000 und 2010 stieg der Strompreis für HaushaltskundInnen noch um 45 Prozent. Bis 2020 wird er nur noch um weitere 22 Prozent steigen. Und bis 2030 wird er wieder auf das Niveau von 2010 zurückgehen. Dann nämlich sind viele Wind- und Solaranlagen abgeschrieben, womit bloß noch Wartungskosten anfallen. Die Sonne schickt bekanntlich keine Rechnung.

"Dagegen werden noch tausende Generationen die Kosten der Endlagerung des Atommülls bezahlen. Da Atomkraftwerke wie in Neckarwestheim keine Haftpflichtversicherung haben, trägt diese die Allgemeinheit. 20 km um Neckarwestheim 2 leben über 850.000 Menschen, die im schlimmsten Fall mit dem Verlust ihrer Heimat bezahlen.", so Christoph Köble vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, "Dieser Strompreis ist zu hoch!"

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Für ein Sozialticket im ÖPNV

Energiewende unterstützt Forderung des Sozialforums

Pressemitteilung vom 22.06.2012

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn stellt sich hinter die Forderung des Sozialforums zur Einführung eines Sozialtickets für den öffentlichen Personennahverkehrs.

Das Heilbonner Sozialforum fordert, dass im Geltungsbereich des Heilbronner- und Hohenloher Nahverkehrsbundes, Erwachsene mit geringem Einkommen für 15 Euro im Monat und Kinder gratis fahren können

Mobilität gehört genauso zur Daseinsfürsorge wie zum Beispiel Energie und Wasser. Daher muss die Möglichkeit zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für Alle  erschwinglich und bezahlbar sein.

„Aus klimapolitischer Sicht, “ so Monika Knoll vom Energiewendebündnis, „fördert dies auch eine höhere Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel, was sich positiv auf die Fahrplangestaltung auswirkt und dadurch die Benutzerfreundlichkeit für Alle erhöht. Weniger Individualverkehr fördert den sparsameren Umgang mit Energie und trägt dadurch zur Luftreinhaltung und zur Reduzierung des klimaschädlichen Treibhausgases Co2  bei.“

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Protest gegen die Jahrestagung Kerntechnik des deutschen Atomforums in Stuttgart

Pressemitteilung des Aktionsbündnis Atomforum abschalten

Atomkraftgegner haben heute (22.05.2012) anlässlich der in der Stuttgarter Liederhalle beginnenden „Jahrestagung Kerntechnik“ protestiert. Unter dem Motto "Atomforum abschalten" wurden die Teilnehmer des laut Eigenwerbung "größten Branchentreffens in Europa" schon mittags vor der Halle von Aktiven begrüßt. Zu der Melodie von "Spiel mir das Lied vom Tod" probten sie den jederzeit möglichen Ernstfall und fielen in einem Die-In wie tot um. Auf Tafeln war "Atomkraft - ist sicher - tödlich" zu lesen.

Am Abend bildeten dann 1.100 Teilnehmer vor der Stuttgarter Liederhalle einen Demonstrationszug. In Sichtweite des CDU-Büros liefen sie rückwärts um gegen die „Energiewende-Rückwärts“-Kapriolen der Bundesregierung zu protestieren und verlässliche Schritte hin zu einer dezentralen Energiewende in Bürgerhand zu fordern. Damit begrüßten die Atomkraftgegner symbolisch auch den neuen Bundesumweltminister Altmaier. Den Aufruf zu den Aktionen hatten die Organisatoren, ein Bündnis von Bürgerinitiativen aus der Region um Neckarwestheim, nach der Entlassung Röttgens in der Vorwoche geändert: "Wir bieten Nachhilfe in Energiewende, Herr Altmaier!"

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Für die echte Energiewende – mit dem konsequenten Atomausstieg und höherer Effizienz

Pressemitteilung des Trägerkreises in Neckarwestheim vom 11. März 2012

5000 Menschen demonstrieren am Fukushima-Jahrestag in Neckarwestheim

Am heutigen Sonntag haben 5000 Menschen bei einer Großdemonstration am Atomkraftwerk Neckarwestheim an die Reaktorkatastrophe von Fukushima vor genau einem Jahr erinnert. Die Demonstranten forderten im Spiegel der Folgen von Fukushima den sofortigen Atomausstieg und verstärkte Anstrengungen für eine echte Energiewende.

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Demonstration am Fukushima-Jahrestag in Neckarwestheim

Pressemitteilung, 07.03.2012

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn veranstaltet zusammen mit einem großen Bündnis am  Fukushima-Jahrestag, Sonntag 11.3., eine Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim 2. Allein in Deutschland wird es an diesem Tag fünf Großdemonstrationen sowie eine 75 km lange Lichterkette geben. Auch in vielen anderen Ländern gehen Menschen auf die Straße, in Frankreich plant die Anti-Atom-Bewegung eine über 200km lange Menschenkette.

Die Demonstration zum Block 2 des Atomkraftwerks in Neckarwestheim beginnt um 13 Uhr in Kirchheim/Neckar. Vor den Reaktorkuppeln sprechen Herbert Würth für die lokalen Bürgerinitiativen, der japanische Physiker Koji Mochizuki, die Landesvorsitzende des BUND Dr. Brigitte Dahlbender und der Wissenschaftliche Leiter von EUROSOLAR Valentin Hollain.

Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner aus Heilbronn treffen sich um 12:10 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs und fahren mit Gruppentickets nach Kirchheim/Neckar. Die Züge zwischen Heilbronn und Kirchheim verkehren mit erhöhter Kapazität, aus Stuttgart fährt ein zusätzlicher Zug.

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Mahnwache: „Fukushima ist überall – AKWs jetzt abschalten“

Pressemitteilung vom 11.02.2012

Einen Monat vor Kundgebungen in Neckarwestheim und an fünf weiteren Atomanlagen: 7.000 Atomkraftgegner bekunden bundesweit Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung und fordern gleichzeitig die Stilllegung der neun AKW, die in Deutschland weiter am Netz sind / 50 Teilnehmer bei Mahnwache am Samstag in Heilbronn / Demonstration in Neckarwestheim am Jahrestag in einem Monat

„Elf Monate nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima gingen am Samstag überall in Deutschland Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner auf die Straße, um ihre Solidarität mit der japanischen Anti-AKW-Bewegung zu bekunden. Denn in Tokio und an einigen Atomkraftwerken in Japan fanden heute Großdemonstrationen für den Atomausstieg statt." erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt die Proteste in über 150 Städten in Deutschland. Bundesweit beteiligten sich 7.000 Atomkraftgegner an dem Aktionstag.

In Heilbronn beteiligten sich an einer zweistündigen Mahnwache des Aktionsbündnises Energiewende Heilbronn bei eisigen Temperaturen etwa 50 Menschen. Eine aus Japan stammende Familie sammelte außerdem Unterschriften für eine Petition, die von vielen Passanten unterschrieben wurde. Die japanische Anti-Atom-Bürgerinitiative "Citizens’ Committee for the 10 Million People’s Petition to say Goodbye to Nuclear Power Plants" fordert damit den japanischen Ministerpräsidenten auf, die verbleibenden Atomkraftwerke endgültig herunterzufahren und eine Energiewende einzuleiten. "Aktuell werden in Japan noch 3 von 54 Atomkraftwerken betrieben.", berichtete Franz Wagner von der Energiewende Heilbronn in seiner Rede.

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Gorleben soll leben - ein L aus HN

CASTOR-Aktionstag - Straßentheater: Mix und mess!

Video-Beitrag von Fluegel.tv

Beitrag von Fluegel.tv über unsere Freimess-Aktion am 29.10.2011. Danke Rolf & Team von Fluegel.tv! Und natürlich auch an alle Aktiven aus Heilbronn, Ludwigsburg, Stuttgart und die Trommel-Gruppe 'Lokomotive Stuttgart'!


CCS-Versuchsanlage Heilbronn

Info-Sammlung zu CCS

Am 23. September 2011 wurde das Gesetz zur Demosntration der CCS-Speicherung im Bundesrat von der Mehrheit der Länder abgelehnt.

Aus dem BUND-Klimanewsletter vom 08.11.2011:
Heute Abend tagt zum ersten Mal der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zum CCS-Gesetz. Heute ist wohl noch nicht mit einem Ergebnis zu rechnen, auch insgesamt ist der Ausgang ungewiss. Der BUND hat die Mitglieder des Ausschusses aufgefordert, den alten Gesetzentwurf endlich einzumotten stattdessen ein Verbot der CO2-Endlagerung auf den Weg zu bringen. Gestern hielten die Bürgerinitiativen im Norden zahlreiche Mahnwachen ab. Auch heute wird vor dem Bundesrat in Berlin gegen CCS protestiert.

 

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Ein halbes Jahr Atomkatastrophe Fukushima

Mahnwache auf dem Kiliansplatz

Pressemitteilung vom 12.09.2011

Am 11. September hielten Aktive des Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn auf dem Kiliansplatz eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima und zur Mahnung vor gedankenlosem Weitermachen.

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Ansporn zum Weiterkämpfen

Energiewende Heilbronn begrüßt Verzicht auf atomare Kaltreserve

Pressemitteilung vom 31.08.2011

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur, keines der abgeschalteten 8 Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen. Damit ist die endgültige Stilllegung dieser 8 Reaktoren besiegelt. Die beständige, ernsthafte Arbeit der Anti-Atom-Bewegung trägt Früchte.

"Wir fordern die Politik auf, unverzüglich auch die restlichen 9 Atomkraftwerke stillzulegen. Kein Engpass kann den Betrieb dieser riskanten und zukunftsfeindlichen Technik rechtfertigen. Nicht nur in Fukushima wurde die Legende von der atomaren Versorgungssicherheit entlarvt. Aber Fukushima zeigt: wer sich nicht rechtzeitig auf Energiesparen und Energieeffizienz einstellt, wird hart bestraft." so Franz Wagner von der Energiewende Heilbronn.

"Wir fordern Politik, Wirtschaft und Bürger auf: Energiesparen und Energieeffizienz dürfen keine Lippenbekenntnisse bleiben. Eine gesunde Zukunft braucht echten Einsatz aller und eine dezentrale und demokratische Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien.", hebt Pfarrer Ulrich Koring hervor. Jede Photovoltaikanlage ist ein Schritt in die richtige Richtung.

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Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim 2 "Atomausstieg sieht anders aus – Stilllegung sofort!"

Pressemitteilung vom 13.08.2011

Etwa 600 Atomgegnerinnen zogen heute vom Bahnhof Kirchheim zum Atomkraftwerk Neckarwestheim und forderten die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen.

Anders als bisher fand die Kundgebung vor Tor 2 des Atomkraftwerks statt, das dem zweiten Block am nächsten liegt. Dadurch sollte darauf hingewiesen werden, dass GKN Block 2 trotz der Stilllegung von Block 1 weiter in Betrieb ist, weiter strahlt und weiter strahlenden Müll produziert - nach dem Willen der Bundesregierung bis 2022.

Die Atomkraftgegner errichteten ein symbolisches Bauschild, mit dem sie den Rückbau der beiden Atomreaktoren starteten. Als Datum für den Beginn des Rückbaus von Block 1 wird darauf der 12. März 2011 genannt: einen Tag nach Beginn der Katastrophe in Fukushima hatten die Atomkraftgegner am Beginn der 45km langen Menschenkette symbolisch 'den Stecker' aus dem Atomkraftwerk gezogen. Als Beginn für den Rückbau von Block 2 ist selbstbewusst der Tag der heutigen Demonstration aufgeführt.

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Die atomare Tragödie – Mahnwache gegen das Verdrängen

Pressemitteilung vom 11.08.2011

Das wirkliche Ausmaß der Atomkatastrophe in Fukushima ist noch nicht bekannt. Gewiss ist: drei anhaltende Kernschmelzen, weiterhin mögliche Explosionen, ununterbrochene Abgabe von radioaktivem Material, welches längst in der Nahrungskette angekommen ist, ständig steigende Strahlungswerte, unermessliches Leid von Menschen. Was steht uns noch bevor? Was wird verheimlicht, verharmlost, verdrängt?

Das Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn erinnerte bei der monatlichen Mahnwache am 11.8.11 (Kiliansplatz Heilbronn, 18:30 Uhr) an die Situation in Fukushima und die verzweifelte Lage der Menschen dort. Tief berührte der dort verlesene Text einer 16-jährigen japanischen Schülerin, die Heimat und Freunde verloren hat: „Sie wissen nicht, wann ein für Sie wertvoller Mensch plötzlich verschwindet. Stellen Sie sich vor, dass derjenige, der jetzt nebenan lacht, plötzlich verschwindet. Gehen Sie bitte mit ihm behutsamer um.“

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