Termine


Atmen gefährdet Ihre Gesundheit • Der Diesel-Skandal und seine Folgen

Do, 01.03.2018, 19:00 Uhr, Heinrich-Fries-Haus, Heilbronn

Vortrag mit Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe

Mobilität im Kontext von Gesundheit und Luftschadstoffen

Jetzt in der Winterzeit ist es wieder besonders schlimm: Bei Temperaturen unter +10 Grad Celsius ist die ordnungsgemäße Abgasreinigung bei fast allen Diesel-Fahrzeugen illegal abgeschaltet. Dadurch werden in der kalten Jahreszeit unsere Städte mit dem giftigen Stickstoffdioxid NO₂ regelrecht geflutet. „Wir fordern saubere Luft bereits im Jahr 2018 für alle Städte, die aktuell die NO₂-Grenzwerte um 10 Prozent oder mehr überschreiten. Und zwar nicht nur in den 90 Städten mit amtlich bestätigten Grenzwertüberschreitungen.“, sagt Jürgen Resch von der DUH. Mit Rechtsverfahren in mittlerweile 62 Städten soll der Umwelt aber auch den Millionen unter Dieselabgasen leidenden Menschen geholfen werden, ihr „Recht auf saubere Luft“ wirkungsvoll durchzusetzen. Der Weg über die Gerichte ist derzeit der einzig verbliebene, um Politik, Behörden und Automobilkonzerne zur Einhaltung von Recht und Gesetz zu bewegen.

Auch Heilbronn spielt seit langem in der NO₂-Oberliga mit: Was ist Fakt und welche
Maßnahmen können speziell in unserer Stadt greifen?

Für die Veranstaltung hat sich ein Trägerkreis Bündnis für saubere Luft zusammengefunden: Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn, AK Mobilität und Rat für Klimaschutz der Lokalen Agenda 21, ADFC Kreisverband Heilbronn, BUND Regionalverband Heilbronn-Franken, EnerGeno Heilbronn-Franken eG, NaturFreude Heilbronn, VCD-Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe e.V.
In Kooperation mit der vhs-hn.

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Fukushima Bericht vom Leben mit der Katastrophe mit M. Fukumoto

Sa, 10.03.2018, 17:00 Uhr, Nebenraum der Genusswerkstatt im Mehrgenerationenhaus, Rauchstraße 3, Heilbronn

Herr Fukumoto ist Schreibender und TV-Journalist und beschäftigt sich seit Jahren schwerpunktmäßig mittels Veröffentlichungen und Vortragstätigkeiten mit dem Thema Atomenergie und erneuerbare Energien in Japan und Deutschland. Er lebt in Berlin und verfügt über enge Kontakte zur deutschen und japanischen Anti-AKW-Bewegung.

Im Herbst 2011, 2015 und 2017 reiste er in die Präfektur Fukushima und besuchte dort die verstrahlten Ortschaften an der pazifischen Küste. Nach dem Fukushima-Super-GAU half er in Japan beim Aufbau der sogenannten unabhängigen „Bürgermessstellen“. Bis März 2017 war Fukumoto Vorstandmitglied der Bürger-Wissenschaftler-Konferenz in Japan, die nach der Fukushima-Katastrophe in jährlichen Konferenzen in Japan über die gesundheitlichen Folgen durch die radioaktive Strahlung diskutiert. Bis heute begleitet er die japanische Anti-Atom-Bewegung in Berlin bei ihren Aktivitäten und hat auch die Gründung der "Sayonara Nukes Berlin" unterstützt.

Eintritt 3 €

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Fukushima - Strahlung ohne Ende

So, 11.03.2018, 13 Uhr, Demozug vom Bahnhof Kirchheim am Neckar zum AKW Neckarwestheim

Am 11. März 2011 kam es in Fukushima (Japan) in drei Atomreaktoren zur radioaktiven Kernschmelze. Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheitsgefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Unter den gesundheitlichen Auswirkungen leiden besonders die Kinder. Von den 48 Atomkraftwerken in Japan sind erst 5 wieder ans Netz gegangen, der Widerstand vor Ort hat weitere Inbetriebnahmen verhindert. Die olympischen Spiele, die 2020 in Japan stattfinden, sollen der Welt vortäuschen: der Super-GAU ist beherrschbar, ungefährlich und Vergangenheit. In Wirklichkeit gefährdet die Radioaktivität noch Jahrhunderte lang Menschen, Umwelt und Meer.

Wir nehmen den siebten Fukushima-Jahrestag zum Anlass, zu einer Anti-Atom-Demonstration zum AKW Neckarwestheim aufzurufen. Die Demo wird vom Bahnhof Kirchheim/Neckar zur Kundgebung vor dem AKW Neckarwestheim führen.

www.endlich-abschalten.de

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